USU Software: Großaktionär bietet 18,50 Euro je Aktie im Zuge des Delistings
23.04.2024 15:24 Uhr - Autor: Michael Barck auf twitter
Im Zuge des geplanten Delistings der USU Software AG liegt nun ein Übernahmeangebot der Nunus GmbH des USU-Großaktionärs Udo Strehl für die Aktien des Möglinger Software-Unternehmens vor. Man bietet einen Betrag von 18,50 Euro je USU Aktie, „vorbehaltlich der Mindestpreisregelungen nach dem WpÜG”, wie es in der Meldung heißt. „Die Bieterin hat mit der Zielgesellschaft heute vereinbart, dass die Zielgesellschaft noch vor Ablauf der Annahmefrist des Delisting-Angebots einen Antrag auf Widerruf der Zulassung der USU-Aktien zum Handel im regulierten Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse gemäß § 39 Abs. 3 S. 1 und S. 3 Nr. 1 BörsG stellen wird”, heißt es weiter in der Nunus-Mitteilung am Dienstag. Der Aktienkurs des Software-Konzerns notiert aktuell bei 18,20 Euro und damit trotz des Kursgewinns von 11,3 Prozent zum Vortag immer noch weit unter seinen früheren Niveaus, aber nicht sehr weit über den Baissetiefs aus 2022 bei 15,50 Euro und 2023 bei 14,55 Euro. Ob das Delisting-Angebot tatsächlich dazu führt, dass die Aktie der USU Software AG (WKN: A0BVU2, ISIN: DE000A0BVU28, Chart, News) nicht mehr handelbar ist, bleibt abzuwarten. Immer wieder kam es nach solchen Deals zu einer Fortsetzung des Handels an der Hamburger Börse im Freiverkehr. Ob das auch in diesem Fall so sein wird, ist derzeit offen. Dieser Bericht könnte Sie auch interessierenUSU Software: „Sucker Punch“ auf schwäbisch
Die gute Nachricht von USU Software in dieser Woche war, dass das Unternehmen aus Möglingen seine Prognose erreicht hat. Mit dem Umsatz von 132 Millionen Euro und einem bereinigten EBITDA von 13,3 Millionen Euro liegt man zwar am unteren Ende der eigenen Prognosespanne, aber immerhin. Doch überlagert wurden die Zahlen von einer Nachricht, mit der unter den USU-Aktionären kaum jemand gerechnet haben dürfte und die für Unmut sorgt: Das Unternehmen plant ein Delisting.Es ist eine unschöne Überraschung, die USU Software diese Woche angekündigt hat. Noch liegt keine konkrete Delisting-Offerte vor, wie USU-CEO Bernhard Oberschmidt in einer Telefonkonferenz bestätigt. Doch die Wahrscheinlichkeit, dass diese kommen wird, ist hoch. Großaktionär AUSUM GmbH, das Family Office des USU-Konzerngründers Udo Strehl, arbeitet an der Finanzierung des Deals und führt hier weit fortgeschrittene Gespräche. Das „Ob” ist also weniger die Frage, mehr das „Wann”. Eine ... diese News weiterlesen!
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