Adidas: Viele Sondereffekte aus Yeezy-Produkten und Währungseffekten
01.02.2024 09:11 Uhr - Autor: Michael Barck auf twitter
Adidas meldet Neuigkeiten zu den Zahlen für 2023. Nachdem man beim Umsatz zuletzt einen Rückgang im niedrigen einstelligen Prozentbereich erwartet hatte, sieht man diesen nun währungsbereinigt „unverändert im Vergleich zum Vorjahr”. Auf Euro-Basis meldet der DAX-notierte Sportartikel-Konzern allerdings einen Rückgang von 22,5 Milliarden Euro auf 21,4 Milliarden Euro. Auswirkungen auf dem Umsatz aus „ungünstigen Währungsschwankungen” beziffert Adidas (WKN: A1EWWW, ISIN: DE000A1EWWW0, Chart, News) mit einer Milliarde Euro. Wie schon bei Puma war auch hier der Argentinische Peso durch seine Abwertung der Hauptfaktor. „Die Umsatzentwicklung im Jahr 2023 wurde durch einen deutlich reduzierten Sell-in an den Großhandel beeinträchtigt. Dies erfolgte im Rahmen der erfolgreichen Initiativen des Unternehmens, die hohen Vorratsbestände abzubauen. Zudem belastete die Beendigung des Yeezy Geschäfts die Umsatzentwicklung im Vorjahresvergleich mit rund 500 Millionen Euro”, meldet Adidas weiter. Aus Abverkäufen von Yeezy-Produkten seien 750 Millionen Euro erzielt worden - 1,2 Milliarden Euro waren es im Jahr 2022. Für 2024 stellt Adidas unter dieser Voraussetzung einen währungsbereinigten Umsatzanstieg im mittleren einstelligen Prozentbereich in Aussicht. Zugleich erwartet man erhebliche Belastungen für die Margen durch die Entwicklungen bei Währungskursen. Das Betriebsergebnis wird von Adidas für das laufende Jahr bei 500 Millionen Euro gesehen.
Das bereinigte Betriebsergebnis für 2023 beziffert Adidas mit 200 Millionen Euro und damit doppelt so hoch wie zuletzt nur noch prognostiziert wurde. Hintergrund sei eine besser als erwartete operative Performance im vierten Quartal, so das Unternehmen aus Herzogenaurach. Zudem habe man beschlossen, „den Großteil des aktuellen Bestands an Yeezy Produkten nicht abzuschreiben”, meldet Adidas. Bisher erwartete man 300 Millionen Euro an potenziellen Abschreibungen. Man wolle den verbleibenden Yeezy Bestand im Jahr 2024 zumindest kostendeckend verkaufen, heißt es nun.
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