Defama: Pläne sind umsetzbar
26.10.2022 17:48 Uhr - Autor: Johannes Stoffels auf twitter
In dieser Woche hat Defama die Prognse für 2022 sowie die mittelfristige Prognose bis 2025 angehoben. Bis dahin will man einen Portfoliowert von mindestens 350 Millionen Euro erreichen. Bisher stand die Schätzung bei 260 Millionen Euro bis 300 Millionen Euro. Somit dürfte das im m:access notierte Unternehmen weiter klar wachsen. Die neuen Perspektiven bis 2025 liegen über den Erwartungen der Analysten von SRC, diese rechneten bisher mit 340 Millionen Euro Portfoliowert in 2025. Sie glauben, dass die Pläne von Defama fundamental unterlegt sind. Auch sind sie aus Sicht der Analysten trotz der aktuellen Marktbedingungen umsetzbar. Die Experten loben Defama als sehr solide aufgestellt, zudem habe man den notwendigen finanziellen Spielraum für das weitere Wachstum. Eine Kapitalerhöhung muss es dabei nicht geben. Die heute gemeldete Auslagerung der Objektverwaltung an Heico wird als sehr guter Schritt gewertet. Die Analysten bestätigen die Kaufempfehlung für die Aktien von Defama (WKN: A13SUL, ISIN: DE000A13SUL5, Chart, News). Das Kursziel wird von 32,00 Euro auf 34,00 Euro angehoben. Im laufenden Jahr rechnen die Experten mit einem FFO nach Steuern von 8,5 Millionen Euro und einem Gewinn je Aktie von 0,90 Euro. Es soll eine Dividende von 0,56 Euro geben. Im kommenden Jahr soll der FFO laut ihrem Modell bei 10,18 Millionen Euro liegen. Je Aktie soll der Gewinn 0,88 Euro betragen, die Dividende soll auf 0,63 Euro ansteigen. Die Aktien von Defama gewinnen 0,9 Prozent auf 22,20 Euro. Dieser Bericht könnte Sie auch interessierenDefama: Wichtige Weiche für die Zukunft
Bei Defama gibt es eine weitreichende Veränderung. Man wird die Verwaltung aller Bestandsobjekte auslagern. Diese Aufgabe wird künftig von der Heico Property Partners aus Wiesbaden übernommen. Somit werden Wartung und Instandhaltung, Mängelbearbeitung, Betriebskostenabrechnungen aber auch das Mahnwesen künftig in den Händen von Heico liegen.
Heico kümmert sich bisher um 430 Objekte von verschiedenen Kunden, jetzt kommen durch den Defama-Auftrag 62 weitere Objekte hinzu. Diese Zahl könnte sich bis 2025 auf rund 100 erhöhen, da Defama das robuste Wachstum fortsetzen will. Bis Anfang 2023 sollen alle Defama-Objekte in die Betreuung durch Heico übergehen.
Durch die Auslagerung der Verwaltung kann Defama mehr Kapazitäten für die Weiterentwicklung des Portfolios nutzen. Im laufenden Jahr hat man 12 Objekte akquiriert, in den kommenden Jahren dürfte es hier kaum Rückschritte geben. Zudem dürfte die Kooperation mit Heico die Personalkosten bei Defama reduzieren, ... diese News weiterlesen!
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