Aktien: BMW, E.On, Ukraine-Krieg und Ölpreis im Fokus - Nord LB
17.03.2022 09:10 Uhr - Autor: Kolumnist auf twitter
Baugewerbe: Dem Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V. (HDB) zufolge erreichte das Baugewerbe 2021 lediglich ein leichtes nom. Umsatzplus von 1,2% trotz voller Auftragsbücher (Auftragseingänge (real): +2,3%). Materialknappheiten verursachten eine Preisexplosion (+7,0%, ohne MwSt.), der reale Umsatz war daher 2021 rückläufig (-6,0%). Die zunehmende Spreizung zwischen Auftragseingangs- und Umsatzentwicklung ist auf Verzögerungen im Baufortschritt zurückzuführen. Für 2022 wird ein leichtes reales Umsatzwachstum von 1,5% (nom. +5,5%) erwartet. Alle drei Bausparten (Wohnungsbau, Wirtschaftsbau und öffentlicher Bau) dürften zum Umsatzwachstum beitragen. In den USA sind die Einzelhandelsumsätze im Februar -nach dem deutlichen Anstieg im Vormonat- „nur“ um 0,3% M/M gewachsen, was aber noch im Rahmen der Erwartungen liegt. In Verbindung mit der spürbaren Aufwärtsrevision der Daten für den Januar kann wohl sogar von einer positiven Überraschung gesprochen werden. Allerdings blähen die steigenden Preise diese Zeitreihe aktuell regelrecht auf. Dennoch bleibt festzuhalten, dass sich nun eine gesunde Stabilisierung zeigt. Folglich muss man sich derzeit noch keine Sorgen um den US-Konsumenten machen. Die hohe Inflation ist sicherlich ein Faktor, der auf die Stimmung der Verbraucher in Nordamerika drückt. Die weiterhin erfreuliche Beschäftigungssituation in den USA dürfte die Schmerzen der Konsumenten aber weitgehend übertünchen können. Die US-Notenbank hat die Zinsen erwartungsgemäß um 0,25% angehoben und zudem weitere Zinsschritte angekündigt. Nach Aussagen von Fed-Chef Powell ist die US-Wirtschaft stark genug, um die Zinserhöhungen zu verkraften. Rentenmarkt Aktienmarkt E.ON (WKN: ENAG99, ISIN: DE000ENAG999, Chart, News) hat 2021 trotz eines turbulenten Marktumfeldes die Erwartungen übertroffen. Im Jahresvergleich hat E.ON das bereinigte Konzern-EBITDA um 1 Mrd. EUR deutlich auf 7,9 Mrd. EUR gesteigert. Wachstumstreiber war auf der einen Seite das Kundenlösungsgeschäft, u.a. aufgrund der erfolgreichen Umstrukturierung des britischen Geschäfts, und zudem das Geschäft mit Energy Infrastructure Solutions. Der bereinigte Jahresüberschuss wuchs um 53% auf 2,5 Mrd. EUR. Für 2022 erwartet der Energieversorger –unter Vorbehalt der weiteren Entwicklung im UkraineKrieg– ein EBITDA zwischen 7,6 und 7,8 Mrd. EUR und einen bereinigten Konzernüberschuss zwischen 2,3 und 2,5 Mrd. EUR. Devisen Rohstoffe Disclaimer: Dieser Text ist eine Kolumne der Nord LB. Der Inhalt der Kolumne wird von 4investors nicht verantwortet und muss daher nicht zwingend mit der Meinung der 4investors-Redaktion übereinstimmen. Jegliche Haftung und Ansprüche werden daher von 4investors ausdrücklich ausgeschlossen!
Die sehr freundliche Aktienmarktstimmung, ausgelöst durch einen vorsichtigen Optimismus hinsichtlich eines Kompromisses im Ukraine-Krieg, hat die Kurse der dt. Staatsanleihen belastet. US-Treasuries haben sich von der Zinserhöhung durch die USNotenbank nur wenig beeindruckt gezeigt. Die Rendite stieg leicht an und erreichte bei den 10-jährigen Bonds 2,17%.
Eine gute Stimmung an wichtigen außereuropäischen Börsen und neue Hoffnungen im Ukraine-Krieg haben dem deutschen Aktienmarkt zur Wochenmitte stärkeren Auftrieb verliehen. DAX +3,76%, MDAX +3,34%, TecDAX +4,28%. Entspannungssignale im Ukraine-Krieg haben die Indizes an der Wall Street steigen lassen. Die Zinserhöhung der Fed um 0,25% hatte per Saldo keinen merklichen Einfluss auf das Geschehen. Dow Jones +1,55%, S&P-500 +2,24%, Nasdaq-Comp. +3,77%.
Unternehmen
BMW hat bei Erlösen von 111,2 Mrd. EUR (+12,4%) den Gewinn vor Steuern im abgelaufenen Jahr auf 16,06 Mrd. EUR in etwa verdreifacht. Eine hohe Nachfrage nach Premiumautos und die Teileknappheit vor allem bei Halbleitern führten zu einem begrenzten Angebot von Neufahrzeugen - und im Endeffekt zu hohen Preissteigerungen sowohl bei Neu- als auch bei Gebrauchtwagen. Trotz des unsicheren Umfelds erwartet der Autohersteller 2022 die Auslieferungen auf Vorjahresniveau. Dagegen sollen sich Umsatz und EBIT des Segments Automobile im Zuge der Vollkonsolidierung des chinesischen Joint Venture BMW Brilliance Automotive (BBA) deutlich erhöhen.
Der Euro ist angesichts der optimistischen Stimmung an den Finanzmärkten zur Wochenmitte leicht gestiegen.
Positiv aufgenommene Äußerungen, sowohl von russischer, als auch von ukrainischer Seite, haben die Ölpreise nochmals etwas sinken lassen. Dass die Internationale Energieagentur vor einer deutlich rückläufigen russischen Ölproduktion warnte, hat die Kurse nicht beflügeln können.
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