Wolftank-Adisa: Neue Chancen mit Hilfe von SFC Energy
16.03.2022 07:20 Uhr - Autor: Johannes Stoffels auf twitter
SFC Energy und Wolftank-Adisa werden bei der Notstromversorgung von Wasserstofftankstellen und kritischer Infrastruktur zusammenarbeiten. Ein erstes Pilotprojket ist in Italien geplant. Es soll in rund zwei Wochen starten. Bei Notstromaggregaten soll ein System aus Energieerzeuger und Energiespeicher der Partner bisher genutzte Bleiakkumulatoren und Dieselgeneratoren ersetzen. Partner bei diesem Erstlingsprojekt ist Telecom Italia. Wenn das Projekt erfolgreich verläuft und eine Nachfrage existiert, will man das Geschäft ausbauen. In einem von Montega Connect organisierten Pressegespräch will sich Peter Werth, Vorstandschef von Wolftank-Adisa (WKN: A2PBHR, ISIN: AT0000A25NJ6, Chart, News), aber nicht zu den finanziellen Chancen äußern. Zwischen den Zeilen ist jedoch herauszulesen, dass es bei einem Erfolg ein Millionenprojekt werden dürfte. Näheres dazu könnte es bei den kommenden Halbjahreszahlen geben. Das Projekt mit SFC ist eine Erweiterung des Geschäfts von Wolftank-Adisa. Der vermutlich größte Hoffnungsträger der näheren Zukunft ist jedoch der Bau neuer Tankstellen. Hier dürften zunächst vor allem LNG-Tankstellen eine immer größere Rolle spielen. Immer mehr LKWs fahren mit diesem Antrieb. Die Zahl der europaweiten Tankstellen muss entsprechend vergrößert werden. Darin sieht Werth eine große Chance für sein Unternehmen. Man nimmt derzeit an Ausschreibungen teil, die einen Wert im mittleren zweistelligen Millionenbereich haben. Einiges davon dürfte bald auf der Umsatzseite verbucht werden. Somit dürfte sich der Tankstellenbau nach und nach zum größten Geschäftsbereich der Österreicher entwickeln. 4investors.de als bevorzugte Quelle bei Google festlegen Damit sehen Sie unsere Börsen- und Aktiennews häufiger in Ihren Google-Suchergebnissen.
Dabei ist das Thema nicht auf Europa beschränkt. In Brasilien ist Wolftank-Adisa aktiv, in China laufen die Gespräche wieder an. Während der Olympischen Spiele sind rund 1.000 Wasserstoffbusse in Betrieb gewesen. Und das ist nur der Anfang. In den kommenden drei Jahren dürfte eine vierstellige Anzahl an Wasserstofftankstellen in China an den Start gehen. Werth will bei diesem Geschäft dabei sein. Dank einer Niederlassung in Shanghai ist sein Unternehmen für diese Ambitionen in einer sehr komfortablen Ausgangsposition, so der CEO.
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