Manz: Erwartungen müssen revidiert werden
09.03.2022 11:35 Uhr - Autor: Johannes Stoffels auf twitter
Die Zahlen von Manz für das vierte Quartal entsprechen nicht den Erwartungen. Vor allem eine Abschreibung über 21,6 Millionen Euro drückt die Zahlen. Die Gesellschaft ist sich nicht sicher, ob die Geschäfte mit einem chinesischen Kunden im Solarbereich fortgeführt werden. Das führt zu der hohen Abschreibung. Die Analysten von Pareto Securities hatten nicht mit einer derart hohen Abschreibung gerechnet. Aber auch bereinigt um diese Summe erfüllt das EBIT im vierten Quartal nicht die Prognosen. Manz meldet einen bereinigten operativen Verlust von 2,6 Millionen Euro, die Experten gingen von +4,5 Millionen Euro aus. Enttäuscht hat auch die Prognose. Manz will 2022 eine EBITDA-Marge im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich schaffen, im Modell der Analysten standen 10,3 Prozent, der Markt rechnete mit 11,2 Prozent. Hier dürfte es Revisionen nach unten geben. Manz wird sich künftig stärker dem Batteriegeschäft widmen, das sollten Investoren berücksichtigen. Von den Analysten gibt es eine Kaufempfehlung für die Aktien von Manz. Das Kursziel steht bei 78,00 Euro. Die Papiere von Manz (WKN: A0JQ5U, ISIN: DE000A0JQ5U3, Chart, News) gewinnen 6,9 Prozent auf 44,15 Euro. Dieser Bericht könnte Sie auch interessierenManz schreibt zweistelligen Millionenbetrag ab: Ärger mit China-Kunden
Manz kündigt hohe Sonderbelastungen für das Jahr 2021 an. Hintergrund sind die Aktivitäten mit dem chinesischen Kunden Chongqing Shenhua Thin Film Solar Technology Co., Ltd. zum Abschluss des Solar-Großprojekts CIGSfab. Es sei ungewiss, ob die Geschäftsbeziehung mit diesem Kunden weiter fortgeführt werden können, so Manz . Das Unternehmen wird als Reaktion hierauf Abschreibungen im Gesamtwert von 21,6 Millionen Euro vornehmen, die im Abschluss für das Geschäftsjahr 2021 berücksichtigt werden.
„Da sich auch eine Einigung mit dem Vertragspartner über den Abschluss des Projekts CIGSfab vor Aufstellung des Konzernabschluss 2021 noch nicht abzeichnet, mit entsprechenden Auswirkungen auf die Umsatzentwicklung des Unternehmens im Geschäftsjahr 2021, wird das Unternehmen auch sein Umsatzziel verfehlen”, so Manz am Dienstag.
Vorläufigen Zahlen zufolge hat Manz das Jahr 2021 mit einem Umsatzrückgang von 236,8 Millionen Euro auf 227,6 Millionen Euro ... diese News weiterlesen!
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