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Microsoft Aktie: Abwärtstrend etabliert sich - UBS

09.03.2022 09:11 Uhr - Autor: Kolumnist  auf twitter

Ausblick: Mit dem erneuten Unterkreuzen des GD200 am vergangenen Donnerstag notiert die Microsoft-Aktie nun formal im Abwärtstrend. Bild und Copyright: StockStudio / shutterstock.com.

Rückblick: Nachdem die Microsoft-Aktie am 24. Februar auf ein neues Tief bei 271.52 USD gefallen war, konnten sich die Papiere mit einer starken Intraday-Umkehr und dem größten Tagesgewinn (5.1%) seit 19 Monaten wieder bis in den Bereich rund um 295.00 USD schieben. Zwischenzeitlich gelang es sogar, die 200-Tage-Linie und die runde 300er-Marke zu überbieten, doch der Ausbruchsversuch scheiterte. Vier negative Sitzungen hintereinander drückten die Notierungen wieder nach unten, wobei die Aktie gestern mit 270.01 USD ein neues Jahrestief markierte.

Ausblick: Mit dem erneuten Unterkreuzen des GD200 am vergangenen Donnerstag notiert die Microsoft-Aktie (WKN: 870747, ISIN: US5949181045, Chart, News) nun formal im Abwärtstrend. Darauf deutet auch die Folge der fallenden Hoch- und Tiefpunkte im Chart hin.



Das Long-Szenario: Für erste Hinweise auf eine mögliche Stabilisierung, müssten die Kurse zunächst über das Januar-Tief bei 276.05 USD steigen, das mit dem Schlusskurs bei 275.65 USD gestern knapp unterboten wurde. Nur wenig höher wartet bei 280.25 USD das Oktober-Tief, bevor die Aktie bei 294.00 USD von unten an die 2021er-März-Aufwärtstrendgerade heranlaufen würde. Direkt darüber müssten die Kurse dann über einen Vierfach-Widerstand aus der 200-Tage-Linie, der runden 300-Marke, der Januar-Abwärtstrendgerade und der Volumenspitze im Bereich zwischen 299.54 USD und 303.13 USD klettern. Zu diesem Widerstands-Cluster können allerdings auch die 50-Tage-Linie bei 305.74 USD und das August-Hoch bei 305.84 USD gezählt werden.

Das Short-Szenario: Der erste Halt ist nun an den beiden markanten Tiefs knapp oberhalb von 270.00 USD zu finden. Sollte diese Schwelle unterschritten werden, könnte sich der anschließende Rücksetzer – bedingt durch den volumenarmen Raum – bis an das April-Hoch bei 263.19 USD fortsetzen. Falls die Papiere an der dortigen Volumenkante abrutschen, müsste strenggenommen bereits mit einem Test der 250er-Schwelle gerechnet werden, wobei mit dem entsprechenden Verkaufsdruck auch ein Dip an das darunter liegende 2021er-Februar-Hoch bei 246.13 USD möglich wäre. Darunter sollte dann die etwa zehn US-Dollar breite Schiebezone rund um 235.00 USD stützend wirken, an der sich im März und April vergangenen Jahres eine weitere Volumenspitze herausgebildet hatte.

Disclaimer: Der Text ist eine Kolumne der UBS. Der Inhalt der Kolumne wird von 4investors nicht verantwortet und muss daher nicht zwingend mit der Meinung der 4investors-Redaktion übereinstimmen. Jegliche Haftung und Ansprüche werden daher von 4investors ausdrücklich ausgeschlossen!



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