Immunic: Klinische Prostatakrebs-Studie mit IMU-935 nimmt ersten Patienten auf
10.12.2021 09:45 Uhr - Autor: Michael Barck auf twitter
Das Biotechunternehmen Immunic hat in der klinischen Phase-1-Studie mit IMU-935 den ersten Patienten aufgenommen. Der Medikamentenkandidat des Unternehmens wird in der Behandlung von metastasiertem kastrationsresistentem Prostatakrebs erprobt. An dem ersten Teil der Phase-1-Studie sollen zwischen 18 und 24 Patienten teilnehmen. Ziel ist die Bewertung der Sicherheit und Verträglichkeit steigender IMU-935-Dosen, aus den Daten soll die empfohlene Phase-2-Dosis ermittelt werden. An den ersten Teil schließt sich ein optionaler zweiter Teil mit bis zu 18 weiteren Patienten an. Mit ersten klinischen Daten rechnet Immunic für das erste Quartal 2022. „Präklinische Daten deuten darauf hin, dass IMU-935 die Expression des mutierten AR-V7-Rezeptors unterdrücken kann, der ein Kennzeichen und eine treibende Kraft für die Progression von CRPC ist. Darüber hinaus könnte IMU-935 durch die Unterdrückung von pro-tumorösen Th17-Zellen und IL-17-Zytokinen das Tumorwachstum weiter beeinflussen”, sagt Johann Sebastian de Bono, Regius-Professor für Krebsforschung und Professor für experimentelle Krebsmedizin am Institute of Cancer Research, London, und am Royal Marsden NHS Foundation Trust, der Hauptprüfer in der Studie ist. „Nach Erhalt der verfügbaren etablierten Behandlungen, von denen viele kurz nach der Diagnose verabreicht werden, gibt es nur noch wenige wirksame Behandlungen für Männer, die an mCRPC leiden, wobei diese Krankheit immer tödlich verläuft. Es besteht daher ein dringender Bedarf an alternativen therapeutischen Optionen”, so de Bono. Dieser Bericht könnte Sie auch interessierenImmunic: Viele wichtige News stehen in den nächsten Monaten an
Immunic hat Zahlen für das dritte Quartal 2021 vorgelegt. Das deutsch-amerikanische Biotech-Unternehmen mit Wurzeln in Gräfeling bei München meldet einen Bestand liquider Mittel von mehr als 110 Millionen Dollar zum 30. September, womit man sich nach der Kapitalerhöhung über 45 Millionen Dollar im Sommer nun bis in das Jahr 2023 hinein durchfinanziert sieht. Unter dem Strich ist der Verlust je Aktie von 0,70 Dollar auf 0,76 Dollar bei einer gleichzeitig erhöhten Zahl von Immunic Aktien gestiegen.
Die Company meldet Investitionen in Höhe von 15,5 Millionen Dollar in den Bereich der Forschung und Entwicklung, hat damit ihre Ausgaben gegenüber den 11 Millionen Euro aus dem Vorjahreszeitraum erhöht - vor allem aufgrund der klinischen Phase 2 und 3 Studien mit dem Medikamentenkandidaten IMU-838. Die allgemeinen und administrativen Kosten sind von 2,5 Millionen Dollar auf 2,9 Millionen Dollar gestiegen.
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