Teamviewer muss Vertrauen zurückgewinnen
03.11.2021 16:54 Uhr - Autor: Johannes Stoffels auf twitter
Im dritten Quartal hat Teamviewer rund 5.000 Neukunden gewonnen, in den vorherigen Quartalen waren es jeweils um die 20.000. Allerdings liegt die Kundenbindungsrate bei 99 Prozent, was etwas versöhnlich stimmt. Im zweiten Quartal betrug diese Rate 88 Prozent. Offenbar normalisiert sich das Geschäft nach dem Pandemiehype wieder. Beim Geschäft mit großen Kunden läuft es für Teamviewer zufriedenstellend. Hier steigt das Billingwachstum im dritten Quartal um 75 Prozent (2. Quartal: 66 Prozent) an. Wichtig ist für Teamviewer, am Kapitalmarkt verlorenes Vertrauen wieder zu gewinnen. Der Kapitalmarkttag in der kommenden Woche könnte dabei ein wichtiger Schritt sein. Die Analysten der DZ Bank bestätigen die Halteempfehlung für die Aktien von Teamviewer. Das Kursziel steht wie bisher bei 16,20 Euro. Unverändert rechnen die Analysten mit einem Gewinn je Aktie von 0,67 Euro im laufenden Jahr. Die Prognose für 2022 beträgt 0,81 Euro. Da die Aktie zuletzt massiv unter Druck stand, hat man inzwischen klare Abschläge zur Peer Group. Sollte das Unternehmen in den kommenden Monaten wieder liefern, könnte das Kursziel der Analysten, die eher konservativ aufgestellt sind, eine Art Untergrenze bilden. Die Aktien von Teamviewer gewinnen heute 10,8 Prozent auf 14,495 Euro. 4investors.de als bevorzugte Quelle bei Google festlegen Damit sehen Sie unsere Börsen- und Aktiennews häufiger in Ihren Google-Suchergebnissen.
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TeamViewer Aktie deutlich im Plus - schwarze Zahlen im dritten Quartal
TeamViewer ist im dritten Quartal 2021 trotz deutlich höherer Kosten für Marketing und Vertrieb in den schwarzen Zahlen geblieben. Das Unternehmen meldet einen Gewinnrückgang von 31,6 Millionen Euro auf 3,7 Millionen Euro für das vergangene Jahresviertel. Den Umsatz konnten die Göppinger von 117,2 Millionen Euro auf 127,7 Millionen Euro steigern, während der operative Quartalsgewinn von 43,8 Millionen Euro auf 18,3 Millionen Euro gefallen ist. TeamViewer hatte im dritten Quartal die Marketingausgaben von 9,5 Millionen Euro auf 36,3 Millionen Euro angehoben.Man sei mit dem Ergebnis des herausfordernden dritten Quartals nicht zufrieden, sagt Oliver Steil, CEO von TeamViewer - trotz einer Profitabilität, die „weiter auf einem sehr attraktiven Niveau” liege. Man wolle nun bei Wachstumsprojekten und den Kostenstrukturen ansetzen, heißt es aus dem Unternehmen. Details dazu sollen auf einem Kapitalmarkttag am Mittwoch in der kommenden Woche vorgestellt ... diese News weiterlesen!
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