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CureVac und GlaxoSmithkline wollen neuen COVID-19 Impfstoff entwickeln

03.02.2021 09:29 Uhr - Autor: Michael Barck  auf twitter

Ziel der nun vereinbarten weiteren Kooperation sei die Entwicklung von mRNA-Impfstoffen, „die das Potential eines multivalenten Ansatzes gegen potenziell aufkommenden Virusvarianten in einem Impfstoff mit sich bringt”, so CureVac und GlaxoSmithkline am Mittwoch. Bild und Copyright: Kateryna Kon / shutterstock.com.

CureVac und Partner GlaxoSmithkline - zugleich eine größten Aktionärinnen der Gesellschaft - wollen gemeinsam einen neuen mRNA-Impfstoff der nächsten Generation gegen COVID-19 entwickeln. Bei der Entwicklung des ersten Impfstoffes gegen den Pandemie-Erreger hängt das Unternehmen aus Tübingen monatelang hinter Konkurrenten wie BioNTech und Moderna zurück, deren Impfstoffe bereits in den wesentlichen Pharma-Märkten Notfallzulassungen erhalten haben.

Ziel der nun vereinbarten weiteren Kooperation sei die Entwicklung von mRNA-Impfstoffen, „die das Potential eines multivalenten Ansatzes gegen potenziell aufkommenden Virusvarianten in einem Impfstoff mit sich bringt”, so CureVac und GlaxoSmithkline am Mittwoch. Das Entwicklungsprogramm starte Unternehmensangaben zufolge sofort mit einer geplanten Verfügbarkeit des Impfstoffs im Jahr 2022. Aus der Kooperation erhalten die Tübinger bis zu 150 Millionen Euro- davon 75 Millionen Euro als Vorabzahlung von GlaxoSmithkline sowie weitere bis zu 75 Millionen Euro als Meilensteinzahlungen des Pharma-Konzerns. GlaxoSmithkline erhält im Gegenzug die weltweiten Vermarktungsrechte - mit Ausnahme von Deutschland, Österreich und der Schweiz.


„Wir freuen uns sehr, dass wir mit dieser neuen Kooperation auf unserem bestehenden Verhältnis aufbauen können, um gemeinsam einen COVID-19-Impfstoff der nächsten Generation zu entwickeln; zusätzlich zu unserem aktuellen Impfstoff-Kandidaten CVnCoV. Mit der Unterstützung der ausgesprochenen Impfstoffexpertise von GSK werden wir in der Lage sein, auch zukünftige Gesundheitsherausforderungen mit neuartigen Impfstoffen zu bekämpfen ”, sagt Franz-Werner Haas, Chief Executive Officer von CureVac.

„Wir glauben, dass die Impfstoffe der nächsten Generation entscheidend für den anhaltenden Kampf gegen COVID-19 sind. Diese neue Kooperation baut auf unseren bestehenden Verbindungen mit CureVac auf. Sie steht dafür, dass wir unsere wissenschaftliche Expertise in mRNA und der Impfstoffentwicklung vereinen, um die Entwicklung von neuen COVID-19-Impfstoffen zu beschleunigen. Gleichzeitig werden wir auch die Herstellung vom COVID-19-Impfstoffkandidaten der ersten Generation von CureVac unterstützen, indem wir bis zu 100 Millionen Dosen im Jahr 2021 herstellen”, so Emma Walmsley, Chief Executive Officer GSK.

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