Am Morgen: Ceconomy, VW, Hennes & Mauritz und Inditex im Fokus - Nord LB Kolumne
16.12.2020 09:01 Uhr - Autor: Kolumnist auf twitter
Das Wachstum in Chinas Industrie ging auch im November zum achten Mal in Folge erwartungsgemäß weiter. Die Industrieproduktion beschleunigte sich gegenüber dem Vorjahr um 7%. Im Oktober hatte die Expansion bei 6,9% gelegen. China profitiert von einer stärkeren Nachfrage, einem höheren Kreditwachstum und Konjunkturmaßnahmen. Die Schweizer Wirtschaft wird 2020 nach Aussagen des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) von der Corona-Pandemie etwas weniger stark gebremst als bislang angenommen. Das Seco rechnet für dieses Jahr mit einem Rückgang des BIP um 3,3% (bisher: 3,8%). Für 2021 nehmen die Ökonomen angesichts der zweiten Pandemiewelle allerdings ihre Prognose auf einen Wert von +3,0% (bisher: +3,8%) zurück. Die US-Industrieproduktion legte im November um 0,4% M/M zu, was letztlich im Rahmen der Erwartungen lag. Der Aufholprozess setzt sich fort, aber durchaus langsam. Die Industrieproduktion notiert zudem immer noch knapp 5,5% unter dem Februarniveau. Der marginal rückläufige New Yorker Empire State Survey als erster Indikator für den Dezember lässt erkennen, dass die Dynamik gering zu bleiben scheint. Relativ hohe Infektionszahlen sorgen schließlich weiterhin für Verunsicherungen bei Verbrauchern und Produzenten, was Konsum und Investitionen dämpfen wird. Die Erholung dürfte sich also im IV. Quartal nur sehr langsam oder kaum noch fortsetzen: Wir erwarten einen BIP-Anstieg von annualisiert 3% Q/Q. Diese Einschätzungen sind allerdings mit höchster Unsicherheit verbunden – solange nur erste November-Daten veröffentlicht sind. Wichtiger sind die Aussichten für 2021: Nur wenn die Impfstoffe wirklich sicher sind, können sie für Erleichterungen sorgen. Rentenmarkt Aktienmarkt Bewegung im Streit um weitere Konjunkturhilfen gab der Wall Street Auftrieb. Allerdings hielten sich Anleger aufgrund weiter steigender Coronavirus-Infektionszahlen und in Erwartung der geldpolitischen Beratungen der US-Notenbank mit größeren Käufen zurück. Dow +1,1%; S&P 500 +1,3%; Nasdaq +1,3%. Nikkei-225 freundlicher bei 26.757,40 Punkten. Unternehmen Der spanische Textilhändler Inditex hat im Zeitraum August bis Oktober einen Umsatzrückgang von 14% auf 6,05 Mrd. EUR hinnehmen müssen. Der Nettogewinn gab um 26% auf 866 Mio. EUR nach. Seit November haben sich die Geschäfte wegen neuer Corona-Beschränkungen wieder schwächer entwickelt. Die schwedische Textilkette Hennes & Mauritz hat auch im Q4 unter der Corona-Krise gelitten. Aufgrund der Kaufzurückhaltung der Kunden sank der Nettoumsatz in lokaler Währung um 10% auf 52,5 Mrd. SEK. Infolge der 2. Corona-Welle gab es zuletzt (22. Okt. bis 30. Nov.) einen Rückgang der Erlöse um 22%. Devisen Öl / Gold Disclaimer: Dieser Text ist eine Kolumne der Nord LB. Der Inhalt der Kolumne wird von 4investors nicht verantwortet und muss daher nicht zwingend mit der Meinung der 4investors-Redaktion übereinstimmen. Jegliche Haftung und Ansprüche werden daher von 4investors ausdrücklich ausgeschlossen!
Das Fehlen von wirklich kursbewegenden Konjunkturdaten hat bei dt. Staatsanleihen für einen ruhigen Handel gesorgt. Dennoch belastete eine zuversichtliche Stimmung an den Finanzmärkten die als sicher geltenden Anleihen etwas. Die Kurse der US-Staatsanleihen reagierten lediglich verhalten auf die jüngsten US-Konjunkturdaten. Eine festere Wall Street sorgte jedoch für niedrigere Notierungen.
Der deutsche Aktienmarkt präsentierte sich auch gestern freundlich. Ob es doch noch zu einer Jahresendrally kommt? Zuletzt war die Luft für ein nachhaltiges Anziehen der Kurse ziemlich dünn. DAX +1,06%, MDAX +0,50%, TecDAX +1,13%. Nach einer Beilegung des Streits um die Führungsrolle von Konzernchef Diess setzte sich VW im DAX mit +7,62% klar an die Spitze.
Die Elektronikhandelsholding Ceconomy, der Mutterkonzern von Media Markt und Saturn, hat sich vor allem dank eines anziehenden Geschäfts in Q4 im abgelaufenen Geschäftsjahr 2019/20 (30.09.) beim Umsatz gut geschlagen. Die Erlöse gingen lediglich um 1,8% auf 20,8 Mrd. EUR zurück, was nicht zuletzt auf anziehende Online-Absätze während der Corona-bedingten Schließungen zurückzuführen war. Nicht so gut sah es dagegen beim bereinigten operativen Gewinn (EBIT) aus, der auf 236 (403) Mio. EUR einbrach.
Der Euro hatte einen ruhigen Tag mit leicht positiver Tendenz.
Nach einem Bericht der Internationale Energieagentur machten die Ölpreise anfängliche Verluste wieder wett und legten etwas zu. Gold tendierte am Berichtstag etwas freundlicher.
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