Defama: An einem neuen Rekord führt kein Weg vorbei
17.11.2020 18:18 Uhr - Autor: Johannes Stoffels auf twitter
Defama-Chef Matthias Schrade bestätigt auf dem virtuellen Eigenkapitalforum der Deutschen Börse die Prognose seiner Gesellschaft. Dabei lässt er sich eine Hintertüre offen. Schrade rechnet für 2020 mit einem Gewinn von 2,5 Millionen Euro (2019: 2,1 Millionen Euro) bzw. 0,56 Euro je Aktie (2019: 0,51 Euro). Der FFO, die für Defama wichtigere Kennzahl, soll bei 5,7 Millionen Euro liegen. Das entspricht 1,30 Euro je Aktie. Im Vorjahr lag der FFO bei 4,6 Millionen Euro bzw. 1,14 Euro je Aktie. Ein höherer FFO erscheint realisierbar. Man ist bei Defama aufgrund der neuen Pandemiewelle jedoch lieber etwas zu vorsichtig. So oder so: Nach Aussage von Schrade ist ein Rekordergebnis 2020 unmöglich zu verhindern. Demnach wird die im m:access notierte Gesellschaft auch für 2020 die Dividende erhöhen können. Hier steht noch eine genauere Prognose aus. Eine Ausschüttung von 0,50 Euro je Aktie oder etwas mehr wäre jedoch keine Überraschung. In den kommenden Jahren will Schrade den FFO auf 2,00 Euro je Aktie steigern. Dafür muss die Gesellschaft ihr Portfolio weiter ausbauen. Noch in diesem Jahr könnte es weitere Zukäufe geben, deutet Schrade während der Konferenz an. Finanziell dürfte dies kein zu großes Problem darstellen. Defama verfügt über liquide Mittel in Höhe von rund 7 Millionen Euro. Wichtig ist für den Vorstand zugleich die Weiterentwicklung der Standorte, um die Attraktivität für die Kunden zu steigern. So entstehen derzeit an allen Standorten von Defama Packstationen (Locker) von Amazon. Nebenbei streicht man dafür auch noch eine kleine Miete ein. Außerdem investiert Defama in die Standorte. Die aktuellen Investitionen belaufen sich auf rund 3,6 Millionen Euro, die in verschiedenste Projekte fließen. Das könnte sich in der Folge teils in höheren Umsätzen niederschlagen.
Hinweis auf Interessenskonflikt(e): Der / die Autor(in) oder andere Personen aus der 4investors-Redaktion halten unmittelbar Positionen in Finanzinstrumenten / Derivate auf Finanzinstrumente von Unternehmen, die in diesem Beitrag thematisiert werden und deren Kurse durch die Berichterstattung beeinflusst werden könnten: Deutsche Fachmarkt - DEFAMA.
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