CureVac: EIB stellt 75 Millionen Euro Kredit zur Verfügung
06.07.2020 10:30 Uhr - Autor: Michael Barck auf twitter
NASDAQ-Börsenkandidat CureVac meldet nach dem jüngsten Einstieg des Bundes (wir berichteten) weitere Finanzierungs-News. Von der Europäischen Investitionsbank (EIB) erhält das Biotech-Unternehmen aus Tübingen einen Kredit in Höhe von 75 Millionen Euro. „Damit werden die laufenden Aktivitäten des Unternehmens zur Entwicklung von Impfstoffen gegen Infektionskrankheiten gefördert, die auch den neuartigen Impfstoffkandidaten zur Prävention von SARS-CoV-2-Infektionen umfassen”, meldet die Gesellschaft am Montag. Ausgezahlt wird der Kredit in drei Tranchen über jeweils 25 Millionen Euro. Mit dem Geld soll unter anderem auch der Ausbau der Produktion eines möglichen Impfstoffs gegen Covid-19 beschleunigt werden. „Wir arbeiten intensiv an einem sicheren, wirksamen und niedrig dosierten mRNA-Impfstoff gegen SARS-CoV-2. Im Juni haben wir mit der klinischen Phase-1-Prüfung von CVnCoV begonnen. Zudem freuen wir uns, die Fertigstellung unserer Produktionsanlange beschleunigen zu können, damit wir dringend benötigte innovative mRNA-basierte Impfstoffe in indust-riellem Maßstab bereitstellen können”, so Pierre Kemula, Chief Financial Officer von CureVac. „Der einzige Ausweg aus der dramatischen Lage, mit der die Welt seit dem Aus-bruch der COVID-19-Pandemie konfrontiert ist, wäre ein sicherer und wirksamer Impfstoff. Dank unserer Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission können wir eine steigende Zahl innovativer Bio- und Medizintechnologie-Unternehmen wie CureVac mit Finanzierungen bei der Erforschung und Ent-wicklung von Impfstoffen, Therapeutika und Diagnoselösungen unterstützen”, sagt Ambroise Fayolle, der für Innovation und Gesundheit zuständige Vizepräsident der EIB. Auch BioNTech aus Mainz, die ebenfalls unter anderem an einem Impfstoff gegen SARS-CoV-2-Infektionen arbeitet, hatte jüngst einen Kredit der Europäischen Investitionsbank erhalten - wir berichteten. Dieser Bericht könnte Sie auch interessierenCureVac: Bund steigt bei Covid-Impfstoffentwickler ein
Der Bund beteiligt sich beim Biotech-Unternehmen CureVac, an dem auch Dietmar Hopp über seine Investmentgesellschaft dievini und die Gates-Stiftung beteiligt sind. Über die staatliche KfW zahlt man 300 Millionen Euro für einen Anteil von rund 23 Prozent an CureVac, wie Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier am Montag mitteilt. Mit dem Investment, das im Rahmen einer Kapitalerhöhung bei der Biotech-Company erfolgt, wolle man CureVac „finanzielle Sicherheit geben”, so der Minister.
Das Unternehmen forscht und entwickelt potenzielle Impfstoffe und Medikamente auf mRNA-Basis - ein Gebiet, das bisher zwar keine am Markt erhältlichen Wirkstoffe hervor gebracht hat, dem Experten aber große Durchbrüche zutrauen. So auch in der Entwicklung eines Impfstoffes gegen das neue Corona-Virus COVID-19, das aktuell das öffentliche Leben in vielen Ländern zu Stillstand bringt.
Die Beteiligung des Bundes ist vor dem Hintergrund früherer Nachrichten rund um CureVac pikant. Die ... diese News weiterlesen!
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