Deutsche Bank: Eine positive Entwicklung
30.01.2020 15:58 Uhr - Autor: Johannes Stoffels auf twitter
2019 kommt die Deutsche Bank auf einen Verlust von 5,3 Milliarden Euro. Der Umbau der Bank wirkt sich belastend auf die Zahlen aus. Für das vierte Quartal ergibt sich ein Minus von 1,6 Milliarden Euro, der Markt hatte mit -1,1 Milliarden Euro gerechnet. Allerdings entspricht das Quartalsminus den Schätzungen der Analysten der UBS. Die harte Kernkapitalquote von 13,6 Prozent liegt über der Marktprognose von 13,2 Prozent. Die Schweizer waren von 13,4 Prozent ausgegangen. Wie bisher sprechen die Analysten der UBS das Rating „neutral“ für die Aktien der Deutschen Bank aus. Das Kursziel steht weiter bei 7,90 Euro. Auch Goldman Sachs belässt die Papiere der Frankfurter auf „neutral“, das Kursziel beträgt 8,20 Euro. Ein Kursziel von 5,00 Euro errechnen die Analysten von Barclays. Ihr Votum lautet „underweight“. Ein „underperform“ für die Bankaktien gibt es von den Analysten von RBC. Das Kursziel: 7,00 Euro. Am Markt gibt es keine negative Reaktion auf die Zahlen. Die Aktien der Deutschen Bank gewinnen am Nachmittag 4,0 Prozent auf 8,293 Euro. Dieser Bericht könnte Sie auch interessierenDeutsche Bank verliert Milliarden, aber Aktie mit Turnaround-Phantasie
Milliardenschwerer Verlust bei der Deutschen Bank: Umbaukosten in Höhe von 3 Milliarden Euro haben das Ergebnis des Finanzkonzerns 2019 in die roten Zahlen gedrückt. Vor Steuern meldet die Gesellschaft einen Verlust von 2,6 Milliarden Euro, unter dem Strich sind es sogar 5,3 Milliarden Euro. Hier haben weitere 2,8 Milliarden Euro an Einmaleffekten aus Bewertungsanpassungen bei latenten Steueransprüchen das Ergebnis belastet. Bereinigt um diese Sondereffekte hätte die Deutsche Bank schwarze Zahlen geschrieben.Damit seien allerdings 70 Prozent der Umbaubedingten Kosten bereits verarbeitet, heißt es vonseiten des DAX-notierten Unternehmens am Donnerstag. Angesichts eines weiter voranschreitenden und schneller als erwartet vonstatten gehenden Abbaus von Risiken konnte der Bank-Konzern seine harte Kernkapitalquote 2019 von 13,4 Prozent auf 13,6 Prozent steigern. „Unsere neue Strategie greift. Die Stabilisierung der Erträge im zweiten Halbjahr 2019 und unsere konsequente ... diese News weiterlesen!
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