RWE: Neuaufstellung kann anlaufen
17.09.2019 16:51 Uhr - Autor: Johannes Stoffels auf twitter
Die EU-Kommission in Brüssel genehmigt den E.On-RWE-innogy-Deal. Die Auflagen werden als erträglich angesehen. Das grüne Licht aus Brüssel ist keine Überraschung, vieles deutete im Vorfeld schon darauf hin. Damit wird sich RWE neu aufstellen. Man wird mit 16,7 Prozent der größte Einzelaktionär von E.On. Künftig steht die Stromerzeugung im Fokus, die erneuerbaren Energien werden wichtiger. Mittelfristige Ziele dürfte RWE im März 2020 publizieren. Die Analysten der DZ Bank bestätigen nach der Entscheidung aus Brüssel die Kaufempfehlung für die Aktien von RWE. Das Kursziel liegt weiter bei 28,50 Euro. Aus Sicht der Experten sind die möglichen Ergebnissteigerungen noch nicht vollständig im Kurs abgebildet. Sie zeigen sich insgesamt recht zuversichtlich. Den Gewinn je Aktie sehen die Analysten 2019 bei 1,09 Euro, 2020 soll er auf 1,86 Euro ansteigen. Die Dividende soll bei 0,80 Euro bzw. 0,94 Euro liegen. Mögliche Risiken für RWE könnten vorgezogene Neuwahlen sein. Auch eine niedrige Entschädigung beim Kohleausstieg könnte sich belastend auswirken. Die Aktien von RWE gewinnen heute 1,4 Prozent auf 26,27 Euro. Dieser Bericht könnte Sie auch interessierenE.On: EU macht Weg für innogy-Deal frei - Auflagen „verkraftbar”
E.On hat von der Europäischen Kommission die Freigabe für die Übernahme von innogy bekommen. Brüssel hat allerdings Auflagen gemacht: Der Energiekonzern muss sich von verschiedenen Aktivitäten trennen. „Dazu gehören das Strom- und Gaskundengeschäft von innogy in der Tschechischen Republik sowie Veräußerungen im ungarischen Stromkundengeschäft von E.ON. Für Deutschland beziehen sich die Zusagen vornehmlich auf wesentliche Teile des E.ON-Heizstromkundengeschäfts sowie den Bau und Betrieb einzelner Autobahn-Ladestationen für Elektrofahrzeuge”, so E.On. Konzernchef Johannes Teyssen bezeichnet diese als „verkraftbar”.
Damit kann E.On an die Integration von innogy gehen. Das kombinierte Unternehmen wird Produkte und Dienstleistungen für mehr als 50 Millionen Kunden in 15 Ländern anbieten und mehr als 70.000 Personen beschäftigen. Aktionären wolle man „attraktive Wert- und Wachstumsperspektiven eröffnen”, so Teyssen am Dienstag.
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