SFC Energy Aktie: Analysten vom „Wasserstoff-Deal” überzeugt
29.11.2018 15:42 Uhr - Autor: Michael Barck auf twitter
Zur Aktie von SFC Energy gibt es heute zwei neue Analystenstimmen - beide mit erhöhten Kurszielen für den Hersteller von Brennstoffzellen. First Berlin Equity Research stuft das Papier auf „Buy” hoch und erhöht zugleich das Kursziel für die SFC Energy Aktie von 9,50 Euro auf 11,20 Euro. Für die Jahre 2018 bis 2020 werden Gewinne von 0,02 Euro sowie 0,35 Euro und 0,41 Euro je Anteilschein der Gesellschaft prognostiziert. Der jüngst vom Unternehmen bekannt gegebene Einstieg in den Wasserstoffbereich wird von den Analysten als wichtiger strategischer Schritt eingeordnet. Man begrüßt die Entscheidung, die dem Unternehmen neue Märkte öffne. Langfristig könnte die neue Sparte ähnlich groß werden wie die derzeitigen Aktivitäten im Bereich der Direktmethanol-Brennstoffzellentechnologie. MM Warburg Research hat das Kursziel für die SFC Energy Aktie von 10,00 Euro auf 10,50 Euro angehoben und die Kaufempfehlung bestätigt. Die Experten sehen den „Wasserstoff-Deal” der Gesellschaft mit adKor ebenfalls positiv. So könne das Unternehmen in der Hälfte der Entwicklungszeit und nahezu ohne Kosten den Schritt zu Produkten mit höheren Leistungswerten gehen. Die zusätzlichen Forschungs- und Entwicklungsausgaben dürften, so die Prognose der Analysten, durch zusätzliche Verkäufe kompensiert werden. Das neue Kursziel reflektiere noch keine mittelfristigen Wachstumsoptionen im Umsatzvolumen von 10 Millionen Euro. Mehr zu SFC Energy lesen Sie in unserem heute Morgen veröffentlichten Interview mit Konzernchef Peter Podesser. Dieser Bericht könnte Sie auch interessierenSFC Energy baut neue Wasserstoff-Sparte auf
SFC Energy meldet den Einstieg in die Wasserstofftechnologie mittels einer Kooperation. Das Unternehmen aus Brunnthal hat eine Partnerschaft mit adKor vereinbart, die unter anderem die Entwicklung einer neuen leistungsstarken Wasserstoffbrennstoffzellen-Generation umfasst. Die Zellen sollen in kritische Infrastrukturen sowie als Back-up-Stromversorgung einsetzbar sein.
Bei den Süddeutschen geht man von einer zweijährigen Entwicklungszeit aus, da man auf einer erprobten Technologie aufsetzen könne. Dies halbiere auch die Entwicklungskosten, so die Prognose. Zudem wurde eine gemeinsame Vermarktung der bestehenden Brennstoffzellenprodukte verabredet.
„Durch diese Kooperation erhält die SFC Energy als Ergänzung zur eigenen Direkt-Methanol-Brennstoffzellentechnologie Zugang zu einem bestehenden Produktportfolio im Bereich Wasserstofftechnologie und erweitert mittelfristig das eigene Leistungsspektrum bis 100 kW”, so das börsennotierte Unternehmen. Finanzielle Details ... diese News weiterlesen!
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