RWE Aktie: Börse feiert innogy-Deal mit E.On
12.03.2018 08:47 Uhr - Autor: Michael Barck auf twitter
Der Blick auf die aktuellen Indikationen der RWE Aktie zeigt deutlich die Reaktion der Börse auf den gestern gemeldeten innogy-Deal mit E.On. Nachdem die RWE Aktie am Freitag bei 17,995 Euro mit 0,81 Prozent im Plus aus dem Handel ging, liegen aktuelle Indikationen um 19,50/19,52 Euro. Während einige Kommentatoren mit dem innogy-Deal extrem kritisch umgehen, sieht man dies an der Börse - zunächst einmal - komplett anders. Mit der Entwicklung einher gehen am heutigen Morgen massive charttechnische Kaufsignale für die RWE Aktie. Der Aktienkurs des Konzerns klettert über Hindernismarken bei 18,13/18,39 Euro und um 18,92/19,12 Euro. Beide Zonen werden zu ersten charttechnischen Unterstützungen für die RWE Aktie. Abzuwarten bleibt, ob die Euphorie des Marktes sich im liquiden XETRA-Handel ab 9 Uhr fortsetzt und der Aktienkurs des Energiekonzerns die Kaufsignale bestätigen kann. Gelingt dies, könnten im nächsten Schritt die diversen Hürden zwischen der Zone um 20,12/20,33 Euro und 20,50/20,90 Euro die Zielmarke für die RWE Aktie sein. Hier noch einmal unsere News zum innogy-Deal zwischen E.On und RWE vom Sonntag: E.On und RWE: innogy-Deal krempelt die Energiebranche erneut um E.On kündigt im Zuge der Vereinbarungen eine Übernahmeofferte an: Je innogy Aktie will der DAX-Konzern einen Betrag von 40,00 Euro in bar zahlen. Die Offerte richtet sich an die Minderheitsaktionäre von innogy, an der RWE 76,8 Prozent der Anteile hält. E.On will innogy anschließend komplett in den eigenen Konzern integrieren. „Dieser Gesamtwert setzt sich aus einem Angebotspreis von EUR 36,76 je Aktie, sowie den Zahlungen aus den unterstellten Dividenden der innogy von insgesamt EUR 3,24 pro Aktie für die Geschäftsjahre 2017 und 2018 zusammen”, so E.On. Über den Deal wurde am Markt in der letzten Zeit bereits spekuliert. Sowohl für E.On als auch RWE bedeutet dies eine Zäsur in der Konzernstrategie: Mit dem Schritt trennt sich E.On weitgehend von den Aktivitäten im Bereich der erneuerbaren Energien, die bei RWE demnächst deutlich stärker im Fokus stehen werden. E.On dagegen wird sich vor allem auf die Sparten Energienetze sowie Kundenlösungen konzentrieren. Noch allerdings ist der Deal nicht endgültig in trockenen Tüchern. „Die Durchführung der gesamten Transaktion ist in mehreren Schritten geplant und stünde unter dem Vorbehalt üblicher kartellrechtlicher Freigaben”, heißt es am Sonntag von den Unternehmen. Zudem müssen auch Gremien innerhalb der Gesellschaften noch zustimmen.
Die Umbrüche in der heimischen Energiewirtschaft setzen sich fort: Nun haben sich E.On und der RWE-Konzern über eine Kauf der RWE-Tochter innogy verständigt, die per Sachkapitalerhöhung bei E.On eingebracht werden soll. Im Gegenzug erhält RWE zum einen einen Anteil von 16,67 Prozent an E.On, zum anderen erhält RWE „weitgehenden Teil des erneuerbaren Energiegeschäfts und die von der E.ON-Tochter PreussenElektra gehaltenen Minderheitsbeteiligungen an den von RWE betriebenen Kernkraftwerken Emsland und Gundremmingen”. Zudem solle sowohl innogys Geschäft mit erneuerbaren Energien sowie das Gasspeichergeschäft und die Beteiligung am österreichischen Energieversorger Kelag bei RWE verbleiben.
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