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Medigene: Sondereffekte verzerren das Ergebnis - Prognose bestätigt

03.08.2017 09:00 Uhr - Autor: Michael Barck  auf twitter

Bild und Copyright: Medigene

Am Donnerstag hat Medigene die Zahlen für die erste Hälfte des laufenden Jahres bekannt gegeben. An der Börse sorgt dies für einen deutlichen Kursabschlag. Die Medigene Aktie notiert aktuell im Tradegate-Handel bei 10,10 Euro mit 6,48 Prozent im Minus. Mit dem Kursverlust kommt wieder eine wichtige charttechnische Unterstützung ins Visier.

Für die erste Hälfte des laufenden Jahres weist Medigene einen Gesamterlös von 4,92 Millionen Euro aus gegenüber 5,47 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum - dessen Summe war allerdings aus dem Verkauf von EndoTAG-Rechten in Höhe von 2,37 Millionen Euro maßgeblich beeinflusst, während in diesem Jahr rund 2,25 Millionen Euro Umsatz aus Medigenes bluebird-Kooperation die Summe prägen. Deutlich gestiegen sind die Forschungs- und Entwicklungskosten, die Medigene für die erste Jahreshälfte 2017 auf 7,44 Millionen Euro beziffert nach 5,08 Millionen Euro im Jahr zuvor. Unter dem Strich steigt der Halbjahresverlust des Biotechkonzerns von 0,4 Millionen Euro auf 7,47 Millionen Euro. Von der Veränderung sind allerdings mehr als 4,2 Millionen Euro auf einen Sondereffekt im Vorjahr zurückzuführen, operativ schlugen die gestiegenen Forschungs- und Entwicklungskosten zu Buche. Der Mittelabfluss aus dem laufenden Geschäft wird auf 11,56 Millionen Euro beziffert nach 8,82 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2016. Die liquiden Mittel von Medigene kommen auf 59,87 Millionen Euro.

Medigene bestätigt Prognose für 2017
„Wir sind dabei, eine neue Stufe in Medigenes klinischer und unternehmerischer Entwicklung zu erreichen. Mit der Einreichung des Zulassungsantrags für unsere erste eigene TCR-Immuntherapie konnten wir zwei wichtige Ziele umsetzen: Zum einen stehen wir in den Startlöchern, um neben der bereits laufenden Studie mit DC-Vakzinen unsere TCR-Immuntherapie in die klinische Entwicklung zu bringen. Zugleich haben wir den finalen Meilenstein unserer Trianta-Akquisition erreicht, die Medigene zu einem führenden Unternehmen für T-Zell-Immuntherapien gemacht hat”, sagt Medigene-Chefin Dolores Schendel am Donnerstag.

Den Ausblick auf 2017 bestätigt die Gesellschaft. Unter anderem werden Einnahmen zwischen 8 Millionen Euro und 10 Millionen Euro erwartet - darin sind laut Unternehmen künftige Meilensteinzahlungen aus der bestehenden Partnerschaft mit bluebird bio oder Umsätze aus potenziellen neuen Transaktionen nicht enthalten. Jeweils zwischen 16 Millionen Euro und 18 Millionen Euro sollen die Ausgaben für Forschung und Entwicklung sowie der EBITDA-Verlust liegen.

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