Mahngebühren im Vergleich: Diese Bibliotheken sind besonders teuer
25.10.2017, 08:52:25 Uhr - Autor: EQS
DGAP-Media / 25.10.2017 / 08:52 Wer ein geliehenes Buch nicht fristgemäß in die Bibliothek zurückbringt, muss Mahngebühren zahlen. So weit, so bekannt. Einheitlich sind die Preise in Deutschland jedoch nicht. Wo "das Vergessen" Studenten und Leseratten besonders teuer zu stehen kommt, hat das Kreditportal Vexcash (www.vexcash.com) exemplarisch für die Bibliotheken der 40 größten Hochschulen Deutschlands ermittelt. In München kann ein vergessenes Buch demnach bereits bei der ersten Mahnung 7,50 Euro kosten - maximal sogar über das zehnfache. Süddeutschland am teuersten In Süddeutschland kommt ein nicht zurückgegebenes Buch die Bibliotheksbesucher teuer zu stehen. Nach Ablauf der Leihfrist verlangen die Uni-Bibliotheken in München, Augsburg, Regensburg, Würzburg sowie Erlangen-Nürnberg bereits 7,50 Euro mit der ersten Mahnung. Zum Vergleich: Der Durchschnitt aller 40 untersuchten Bibliotheken liegt bei 2 Euro. Mit der zweiten Mahnung, die in der Regel eine Woche später ausgestellt wird, werden in Süddeutschland weitere 10 Euro veranschlagt. Noch teurer wird es bei anschließenden Erinnerungsschreiben an der TU in München und in Erlangen-Nürnberg. Mit der dritten und vierten Mahnung müssen die Studenten hier 25 Euro bzw. 35,50 Euro zahlen - Spitzenwert der Untersuchung. Insgesamt kann ein Buch somit 78 Euro an Mahngebühren kosten. In den genannten Universitätsstädten werden die Gebühren allerdings auch unabhängig von der Anzahl der entliehenen Medien berechnet. Gebühren pro Buch In Frankfurt am Main werden beispielsweise nur 3 Euro mit der ersten Mahnung veranschlagt. Allerdings wird dieser Wert pro entliehendem Medium berechnet. Ein vergessenes Buch ist demnach noch vergleichsweise preiswert. Wer hier allerdings mehr als zwei Bücher über die Leihfrist behält, muss mindestens 9 Euro bezahlen. Mit der zweiten Abrechnung liegt der Betrag bereits bei mindestens 18 Euro (6 Euro pro Buch). Nochmals 3 Euro mehr kosten die Bücher im dritten Durchlauf und demnach mindestens 27 Euro. Hamburg und Dresden am billigsten Auch in der Bibliothek der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel wird pro entliehenden Medium abgerechnet. Hier kostet ein Buch 2,50 Euro. In Städten wie Düsseldorf, Köln, Wuppertal und Berlin sind es nur noch 2 Euro. Interessant: Für die dritte Mahnung berechnet die Bibliothek der HU Berlin mit 13 Euro 5 Euro mehr als die der FU Berlin. 1,50 Euro sind es hingegen in Stuttgart, Tübingen, Heidelberg und Freiburg. In den Bibliotheken der Universitäten Hamburg und Dresden wird in der ersten Mahnung nur 1 Euro pro vergessenen Buch verlangt - Tiefstwert der Untersuchung. Leipzig rechnet gesondert ab Die Bibliothek der Universität Leipzig rechnet hingegen nicht pro Mahnung ab. Als einzige Stadt der Untersuchung wird die überzogene Leihfrist hier pro Tag abgerechnet. In den ersten zehn Tagen werden jeweil 0,50 Euro berechnet. Danach beträgt die Strafe 1 Euro pro Buch, bis zu einem Maximalbetrag von 25 Euro. Die Mahngebühren aller 40 Bibliotheken sind hier zu finden: https://www.vexcash.com/blog/vergleich-mahngebuehren-hochschul-bibliotheken/ Zu den Mahnungen: Die erste Mahnung wird in der Regel drei Tage nach Ablauf der Leihfrist erstellt. Darauffolgende Aufrufe erfolgen 7 Werktage später. In Marburg, Darmstadt, der HU wie FU Berlin und Halle-Wittenberg liegen ca. 14 Werktage zwischen den Mahnungsbescheiden. In Heidelberg sind es zehn. Über Vexcash Die Vexcash AG ist ein Anbieter von Kurzzeitkrediten mit Sitz in Berlin. 2012 von Manuel Prenzel gegründet, vermittelte sie bislang 200.000 Kredite und war die erste Plattform ihrer Art. Bisher wurden über 400.000 Kreditanfragen mit einem angefragten Kreditvolumen von ca. 387 Millionen Euro bearbeitet. Vexcash plant bis 2019 den Kundenstamm auf über 1 Million auszubauen. Über die Internetseite von Vexcash können Nutzer einen Kreditantrag stellen, der bei entsprechender Bonität zumeist innerhalb weniger Minuten geprüft, bewilligt und ausbezahlt wird. Pressekontakt: Lukas von Zittwitz I lukas.v.zittwitz@tonka-pr.com I +49.30.27595973.12 Ende der Pressemitteilung Emittent/Herausgeber: Vexcash AG Schlagwort(e): Bildung 25.10.2017 Veröffentlichung einer Pressemitteilung, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de 622221 25.10.2017
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