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Helvetia Baloise verzeichnet 2025 ein starkes Ergebnis, erhöht die Dividendensumme und definiert ambitionierte Finanzziele für 2028

15.04.2026, 07:00:28 Uhr - Autor: EQS

Helvetia Baloise Holding AG / Schlagwort(e): Jahresergebnis
Helvetia Baloise verzeichnet 2025 ein starkes Ergebnis, erhöht die Dividendensumme und definiert ambitionierte Finanzziele für 2028

15.04.2026 / 07:00 CET/CEST
Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.



Ad hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR


Basel, 15. April 2026
 

«2025 war ein starkes Jahr für Helvetia und Baloise, das von deutlichen Performance- und Margensteigerungen geprägt war. Ich freue mich besonders darüber, wie schnell wir zusammengewachsen sind und erste Synergien erzielen konnten. Ich möchte unseren Mitarbeitenden für ihr Engagement und unseren Kundinnen und Kunden für ihr anhaltendes Vertrauen danken. Gemeinsam sind wir gut positioniert, um mit unserer neuen Strategie nachhaltiges Wachstum und langfristigen Mehrwert zu schaffen sowie unsere Kundinnen und Kunden noch näher zu begleiten.»

Fabian Rupprecht, Group CEO von Helvetia Baloise
 

 Kennzahlen der Jahresrechnung 2025 

  • Helvetia erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2025 Underlying Earnings von CHF 633.4 Mio. - ein Plus von 19.8% gegenüber dem Vorjahr (2024: CHF 528.6 Mio.[1]).
  • Baloise erreichte bereinigt um fusionsbedingte Einmaleffekte einen Aktionärsgewinn von CHF 570.6 Mio. Bereinigt um die Abschreibung aufgrund des Stopps der Ökosystemstrategie im Jahr 2024 entspricht dies einem Anstieg um 19.7% gegenüber dem Vorjahr.
  • Der Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung für das Geschäftsjahr 2025 eine Dividende von CHF 7.70 je Aktie vor. Dies entspricht einer Ausschüttung von CHF 765.5 Mio., was einer Erhöhung um 5.4% gegenüber der kombinierten Auszahlung beider Unternehmen im Vorjahr entspricht.

 

Integration auf Kurs

  • Die Integration von Helvetia und Baloise schreitet planmässig voran. Bis Ende 2025 wurden Synergien und Effizienzen von CHF 139 Mio. auf Run-Rate-Basis realisiert.

 

Neue Finanzziele für 2028

  • Wachstum der Underlying Earnings je Aktie von 10% bis 12% p. a. durch Kosteneinsparungen, diszipliniertes Wachstum und Margensteigerungen im zugrundeliegenden Geschäft
  • Hohe Kapitaleffizienz mit einer Underlying Eigenkapitalrendite[2] von 16% bis 18% im Zeitraum 2026 bis 2028, unterstützt durch eine fortgesetzte disziplinierte Portfoliosteuerung
  • Höhere Dividendenausschüttung von kumuliert mehr als CHF 2.8 Mrd. in den Jahren 2026 bis 2028; zusätzlich soll die Dividende je Aktie im Jahr 2029 um mehr als 50% über dem Niveau von 2025 liegen, getragen von einer gut diversifizierten und wachsenden Cash-Generierung.

 

 

Helvetia - Erfolgsrechnung 2025: starkes versicherungstechnisches Ergebnis und robuste Gewinne

Die Ende 2025 abgeschlossene Fusion von Helvetia und Baloise wird nach IFRS als Akquisition bilanziert. Entsprechend wird der Beitrag von Baloise zum Abschluss 2025 von Helvetia Baloise nur in der Bilanz, nicht aber in der Erfolgsrechnung ausgewiesen. Im folgenden Abschnitt ist daher das Ergebnis von Helvetia dargestellt.

 

Helvetia erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2025 Underlying Earnings von CHF 633.4 Mio. - ein Plus von 19.8% gegenüber dem Vorjahr (2024: CHF 528.6 Mio.[3]). Das Ergebnis war in erster Linie auf das starke versicherungstechnische Ergebnis im Nichtlebengeschäft zurückzuführen. Alle Geschäftsbereiche trugen zur Verbesserung der Underlying Earnings bei.

 

Das IFRS-Periodenergebnis belief sich auf CHF 574.7 Mio., was einem Anstieg um 14.4% gegenüber dem Vorjahr entspricht (2024: CHF 502.4 Mio.). Das Gewinnwachstum wurde von der starken Entwicklung des zugrundeliegenden Geschäfts und günstigen Markteffekten unterstützt. Gleichzeitig sind im nicht operativen Ergebnis Restrukturierungs- und Integrationskosten im Zusammenhang mit der Fusion, der Integration von Caser und Helvetia Seguros sowie laufenden Effizienzsteigerungen in Höhe von rund CHF 158 Mio. berücksichtigt, die in den Underlying Earnings nicht enthalten sind.

 

Die Underlying Eigenkapitalrendite von Helvetia erreichte bereinigt um fusionsbedingte Verzerrungen in der Kapitalbasis 14.6%. Damit liegt sie bereits im ersten Jahr der neuen strategischen Phase innerhalb der Zielbandbreite von Helvetia (2024: 12.3%). Das Geschäftsvolumen betrug CHF 11’550.4 Mio. (2024: CHF 11’552.7 Mio.). Das Wachstum lag bei konstanten Wechselkursen bei 0.9% und blieb gemessen in Schweizer Franken unverändert.

 

Anhaltendes Wachstum im Nichtlebengeschäft

Im Einklang mit ihrem strategischen Schwerpunkt auf profitablen, kapitaleffizienten Geschäftsfeldern weitete Helvetia ihre Aktivitäten im Nichtlebengeschäft auch 2025 aus. Trotz gezielter Massnahmen zur Steigerung der Profitabilität erhöhte sich das Geschäftsvolumen im Nichtlebengeschäft um etwa 2.8% in Lokalwährungen auf CHF 7’555.2 Mio. (2024: CHF 7’425.0 Mio.).

 

Die versicherungstechnische Leistung verbesserte sich deutlich. Die Combined Ratio ging auf 93.1% zurück, was einer Verbesserung um 1.8 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr entspricht (2024: 95.0%). Die Verbesserung war hauptsächlich auf einen tieferen Schadensatz zurückzuführen und wurde durch eine verbesserte Underwriting-Disziplin und günstige Schadenentwicklungen unterstützt. Effizienzgewinne trugen ebenfalls zu einer moderaten Verminderung des Kostensatzes bei. Trotz der erheblichen Kosten des Bergsturzes in Blatten (CH) war die Schadenlast aus Naturkatastrophen geringer als im Vorjahr.

 

Insgesamt erwirtschaftete der Geschäftsbereich Nichtleben Underlying Earnings von CHF 444.3 Mio. (2024: CHF 355.3 Mio.). Dies zeigt einmal mehr die Stärke und Diversifikation des Portfolios von Helvetia in allen Märkten und Geschäftsfeldern.

 

Disziplinierte Entwicklung im Lebengeschäft

Helvetia verfolgte im Geschäftsbereich Leben weiterhin einen disziplinierten Ansatz und fokussierte auf kapitalschonende Produkte und attraktive Margen. Im Lebensversicherungsgeschäft betrug das Geschäftsvolumen CHF 3’995.2 Mio. (2024: CHF 4’127.7 Mio.). Dies entspricht währungsbereinigt einem Rückgang von 2.7%. Diese Entwicklung war hauptsächlich auf den Schweizer Markt zurückzuführen. Dort ging die Nachfrage nach Vollversicherungslösungen weiter zurück. Zudem lagen die Verkäufe margenärmerer Einmalprämienprodukte unter dem Vorjahresniveau, unter anderem aufgrund des Zinsumfelds.

 

Gleichzeitig erhöhten sich die Neugeschäftsvolumen gemessen am Barwert der Neugeschäftsprämien (PVNBP) um 19.8%, unterstützt durch das Wachstum im Segment Einzelleben. Auch die Aktive Rückversicherung leistete einen positiven Beitrag durch den Abschluss von neuen langfristigen Verträgen mit attraktiven Margen.

 

Die Underlying Earnings im Lebengeschäft beliefen sich auf CHF 287.0 Mio., was einem Plus von 4.1% gegenüber dem Vorjahr entspricht (2024: CHF 275.8 Mio.). Die Verbesserung wurde insbesondere durch das Ausbleiben von Veränderungen in der Verlustkomponente in Spanien unterstützt.

 

Verbesserung im Nichtversicherungsgeschäft

Das Ergebnis im Nichtversicherungsgeschäft verbesserte sich leicht gegenüber dem Vorjahr. So beliefen sich die Underlying Earnings auf CHF -97.9 Mio. (2024: CHF -102.6 Mio.). Eine Änderung der Methodologie bei der Behandlung des konzerninternen Zinsaufwands sowie der Wegfall von Rückstellungen und Projektkosten hatten positive Auswirkungen auf das Ergebnis. Die Verbesserung wurde allerdings durch erhebliche M&A-bezogene Kosten, die vor dem Zusammenschluss anfielen, teilweise aufgezehrt.

 

 

Baloise - Finanzergebnis 2025: starke operative Entwicklung und solide Kapitalposition vor der Fusion (nicht testiert)

Auch Baloise erzielte im Geschäftsjahr 2025 ein starkes Ergebnis. Bei den Zahlen handelt es sich um nicht testierte Zusatzinformationen auf Basis der bisherigen Bilanzierungsannahmen von Baloise. Die Bilanzierungsänderungen aufgrund der Fusion werden darin nicht berücksichtigt. Enthalten sind jedoch bestimmte fusionsbedingte Aufwendungen aus dem Jahr 2025, wie etwa Vorbereitungskosten, Sozialplankosten sowie Kosten im Zusammenhang mit der Abwicklung von Bonussystemen.

 

Baloise erwirtschaftete einen Aktionärsgewinn von CHF 409.6 Mio. (2024: CHF 384.8 Mio.), ein Plus von 6.4% gegenüber dem Vorjahr. Bereinigt um fusionsbedingte Einmaleffekte hätte der Aktionärsgewinn CHF 570.6 Mio. betragen. Auf dieser Grundlage erreichte die Eigenkapitalrendite 15.5% und lag damit leicht über dem oberen Ende der im Rahmen der Refokussierungsstrategie von Baloise festgelegten Zielbandbreite von 12% bis 15% (2024: 13.9%). Ein positives Schadenumfeld, günstige Kapitalmarktentwicklungen und ein tiefer effektiver Steuersatz wirkten sich ebenfalls positiv auf das Ergebnis aus.

 

Starke Combined Ratio als Treiber des EBIT im Nichtlebengeschäft

Das Nichtlebengeschäft profitierte von einer erfreulichen zugrunde liegenden Performance und einem insgesamt günstigen Schadenumfeld. Trotz fusionsbedingter Aufwendungen erhöhte sich der EBIT von Nichtleben um 20.2% auf CHF 313.9 Mio. (2024: CHF 261.1 Mio.), unterstützt durch eine weitere Verbesserung der Combined Ratio auf 92.2% (2024: 92.9%).

 

Robuste Gewinne im Lebengeschäft

Im Lebengeschäft lag der EBIT bei CHF 237.2 Mio. (2024: CHF 282.3 Mio.), was eine solide Entwicklung widerspiegelt. Darin berücksichtigt sind fusionsbedingte Aufwendungen und die Tatsache, dass das starke Vorjahresergebnis durch einen positiven Einmaleffekt begünstigt wurde.

 

Robuster EBIT in Asset Management & Banking

Das Segment Asset Management & Banking leistete höhere Ergebnisbeiträge, wobei der EBIT um 11.8% auf CHF 99.6 Mio. stieg (2024: CHF 89.1 Mio.). Haupttreiber waren höhere Erträge aus Gebühreneinnahmen aus dem Drittkundengeschäft im Asset Management infolge von Nettomittelzuflüssen aus margenstarkem Geschäft.

 

Solide Barmittelgenerierung

Die Barmittelgenerierung für 2025 belief sich auf CHF 391.9 Mio. (2024: CHF 565.1 Mio.) oder CHF 538.3 Mio. ohne fusionsbedingte Effekte.

 

 

Kombinierter Gewinn auf Pro-Forma-Basis über CHF 1 Mrd. bei einem Geschäftsvolumen von etwa CHF 20 Mrd. (nicht testiert)

Zu illustrativen Zwecken stellt Helvetia Baloise nicht testierte zusätzliche kombinierte Informationen auf Pro-Forma-Basis zur Verfügung. Diese Ergebnisse wurden erzielt, obwohl die Synergien, die im Laufe der Zeit realisiert werden, noch nicht zum Tragen gekommen sind. Auf Pro-Forma-Basis erwirtschaftete die Gruppe Underlying Earnings[4] von CHF 1’034.7 Mio. und ein kombiniertes Geschäftsvolumen von CHF 19’838.9 Mio., was die neue Grösse des zusammengeschlossenen Unternehmens widerspiegelt. Das kombinierte Ergebnis auf Pro-Forma-Basis basiert auf der Annahme, dass die Fusion ein Jahr früher stattfand. Dabei wird das Ergebnis von Baloise an die Bilanzierungsgrundsätze und -annahmen von Helvetia angepasst, wobei fusionsbedingte Bilanzierungseffekte berücksichtigt werden. Auf Basis der kombinierten Pro-Forma-Zahlen belief sich die Underlying Eigenkapitalrendite (Underlying Return on adjusted Equity, URoaE[5]) im Jahr 2025 auf 15.4%. Die Combined Ratio lag bei 92.8% und widerspiegelt die Profitabilität der neuen Gruppe.

 

 

Die Helvetia Baloise Gruppe ist hervorragend kapitalisiert und hält an einer attraktiven Ausschüttungspolitik fest

Nach der Erstkonsolidierung per 31. Dezember 2025 wies die Helvetia Baloise Gruppe ein Eigenkapital von insgesamt CHF 13.8 Mrd. aus. Der Goodwill aus der Fusion belief sich auf CHF 3.2 Mrd., während andere immaterielle Anlagen insgesamt bei CHF 3.5 Mrd. lagen. Mehr als CHF 1 Mrd. davon werden im Jahr 2026 aufgrund der bereits bekannt gegebenen Entscheidung über den neuen Markenauftritt abgeschrieben.

 

Auf kombinierter Pro-Forma-Basis schätzt Helvetia Baloise die SST-Quote auf etwa 260%[6] per Ende 2025. Daran zeigen sich die Stärke der kombinierten Bilanz und die erhebliche Risikotragfähigkeit der Gruppe. Auf eigenständiger Basis zeichnen sich beide Unternehmen nach wie vor durch eine starke Kapitalisierung aus. Helvetia stärkte ihre Kapitalposition weiter mit einer geschätzten SST-Quote von rund 320% per Ende 2025 (31. Dezember 2024: 288%). Auch Baloise hat weiterhin eine robuste Kapitalbasis. Ihre SST-Quote erhöhte sich auf etwa 215% (31. Dezember 2024: 204%).

 

Beide Ratingagenturen bestätigten ihre Ratings: S&P Global Ratings vergab das Rating A+ an die Helvetia Baloise Gruppe, während AM Best die Helvetia Schweizerische Versicherungsgesellschaft AG mit dem Rating a+ auszeichnete.

 

Die starken Ergebnisse beider Unternehmen und der zusammengeschlossenen Gruppe ermöglichen eine attraktive Vergütung der Aktionärinnen und Aktionäre. Der Verwaltungsrat wird der Generalversammlung für das Geschäftsjahr 2025 eine Dividende von CHF 7.70 je Aktie vorschlagen. Dies entspricht einer Ausschüttung von CHF 765.5 Mio., was einer Erhöhung um 5.4% gegenüber der kombinierten Auszahlung beider Unternehmen im Vorjahr entspricht.

 

 

Integration auf Kurs: wichtige Meilensteine bis 2028 festgelegt

Nach dem Abschluss der Fusion der beiden Holding-Gesellschaften am 5. Dezember 2025 verläuft die Integration von Helvetia und Baloise plangemäss. Das Integrationsprogramm für den Zeitraum nach der Fusion ist in vollem Gange. Auch die Implementierung der neuen Markt- und Konzernstrukturen hat begonnen.

 

Wie im April 2025 angekündigt, wird davon ausgegangen, dass durch die Fusion jährliche «Run-Rate»-Synergien von rund CHF 350 Mio. vor Steuern und vor Beteiligung der Versicherungsnehmerinnen und -nehmer entstehen. Zusammen mit den bereits vor der Fusion initiierten Kosten- und Effizienzprogrammen beider Unternehmen strebt die Gruppe insgesamt Synergien und Effizienzgewinne in Höhe von etwa CHF 650 Mio. an. Insgesamt wurden bis Ende 2025 bereits 21% dieser Synergien und Effizienzen realisiert, gemessen an der per Jahresende erreichten Run?Rate, während bis Ende 2028 90% des Gesamtnutzens erreicht werden soll.

 

Die Gruppe ist dabei, ihre Programme zum Abbau von Vollzeitstellen (FTE) umzusetzen. Auf Basis der definierten Synergieziele und bestehender Effizienzinitiativen rechnet die Gruppe bis 2028 mit einem Abbau von rund 2’000 bis 2’600 FTE in der gesamten Organisation. Bis zum Ende des ersten Quartals 2026 entsprechen die Fälle, in denen Mitarbeitende das Unternehmen verlassen haben oder eine Kündigung erhalten oder selbst eingereicht haben, etwas mehr als 1’100 FTE. Der Stellenabbau erfolgte durch eine Kombination verschiedener Massnahmen, darunter Frühpensionierungsprogramme, natürliche Fluktuation sowie - wo unvermeidbar - Kündigungen. Wo immer möglich, wurden Mitarbeitende aktiv in andere Funktionen innerhalb der Organisation versetzt, wobei die natürliche Fluktuation genutzt wurde, um Personen auf Positionen zu vermitteln, die nicht vom Stellenabbau betroffen sind. Wir sind uns der Auswirkungen dieser Massnahmen auf die betroffenen Personen sehr bewusst. Insgesamt wird der Stellenabbau verantwortungsvoll und mit der gebotenen Sorgfalt umgesetzt, wobei die Erreichung der Synergie- und Effizienzziele mit Fairness, Transparenz und gezielter Unterstützung der Mitarbeitenden in Einklang gebracht wird.

 

Im Jahr 2026 wird der Schwerpunkt auf der sichtbaren Marktintegration sowie der Konsolidierung ausgewählter Rechtseinheiten und Funktionen liegen. Damit einher geht die Vereinheitlichung der Arbeitsverträge sowie der internen Richtlinien und Governance-Strukturen. Die Einführung der neuen Marke hat - wie im Februar angekündigt - bereits begonnen. Die Implementierung wird zunächst in der Schweiz und in Deutschland vollzogen, wo die Einführung der Marke bereits im Gange ist. Andere Markteinheiten werden im Verlauf der nächsten Jahre folgen. Bis 2030 wird die Implementierung voraussichtlich in allen Märkten abgeschlossen sein.

 

Die Integration der Produktangebote in der Schweiz schreitet plangemäss voran. Die ersten gemeinsamen Produkte werden voraussichtlich im Juli 2026 lanciert. Das fusionierte Geschäft bildet den grössten Allbranchenversicherer des Landes. Von der Fusion profitieren mehr als zwei Millionen Kundinnen und Kunden dank eines dichteren Vertriebsnetzes mit rund 150 Standorten und über 1’700 Beraterinnen und Beratern in allen Regionen. Vorbehaltlich der Genehmigung durch die FINMA und die zuständigen Organe beabsichtigt Helvetia Baloise, die Fusionen der Versicherungsgesellschaften in der Schweiz bis zum 1. Juli 2026 abzuschliessen.

 

In Deutschland wird der Verkaufsstart im Mai 2026 über den Broker?Kanal und im Juli 2026 über gebundene Vermittler lanciert. Ab diesem Zeitpunkt wird die Markteinheit rund drei Millionen Kundinnen und Kunden betreuen und sich damit unter den Top?3?Broker?Versicherern im Retail-Nichtlebengeschäft positionieren. Im Lebengeschäft wird die Markteinheit zu den führenden Marktteilnehmern und zu den Top?2?Broker?Versicherern bei biometrischen Risikoprodukten gehören.

 

Ab 2027 wird sich das Integrationsprogramm auf eine tiefergehende operative Abstimmung konzentrieren, insbesondere auf einen vereinheitlichten Zugang zu wichtigen Systemen und die weitere Konsolidierung von Rechtseinheiten. Die Gruppe ist bestrebt, bis Ende 2028 ihre wichtigsten IT-Systeme miteinander zu vernetzen und standardisierte Prozesse in der gesamten Organisation einzuführen.

 

 

Helvetia Baloise stellt neue Strategie vor und legt neue Finanzziele für 2028 fest

Am heutigen Capital Markets Day stellt Helvetia Baloise ihre neue Konzernstrategie «Shared Momentum» vor. Damit leitet die Gruppe die nächste Phase nach der Fusion ein und stellt die Weichen für eine nachhaltige langfristige Wertschöpfung. Die zusammengeschlossene Gruppe geht aus einer Position der Stärke in diese Phase, mit einer grösseren geografischen Präsenz, starken Marktpositionen und resilienten Bilanzen. Aufbauend auf eng abgestimmten Grundlagen - einschliesslich technischer Exzellenz, langfristiger Kundenbeziehungen und Führungspositionen in der Schweiz mit einer selektiven Expansion in Europa - ist Helvetia Baloise für die Zukunft gut aufgestellt. Durch die Fusion gewinnen wir an Grösse und Resilienz, stärken unsere Wettbewerbsfähigkeit und investieren auf lange Sicht. Gleichzeitig wollen wir die Nähe zu unseren Partnern, Kundinnen und Kunden wahren und unsere neue Grösse durch fokussierte Lösungen und lokale Expertise in greifbaren Mehrwert umwandeln. Voraussetzungen dafür sind der Einsatz, die Expertise und das Engagement unserer Mitarbeitenden. Die Strategie legt fest, wie wir diese Ziele erreichen werden, und bietet einen klaren Rahmen für eine disziplinierte Umsetzung.

 

Die Strategie ist um drei Säulen strukturiert: «Close, Focused und Excellent».

 

Close: profitables Wachstum durch starke Kunden- und Brokerbeziehungen

Helvetia Baloise ist bestrebt, durch die weitere Stärkung ihrer engen Beziehungen mit Partnern, Kundinnen und Kunden profitables Wachstum zu erzielen. Dabei nutzt sie ihre Vertriebsnetzwerke und weitet Cross-Selling-Massnahmen aus. Der Schwerpunkt liegt auf massgeschneiderten, kundenorientierten, datengestützten und digitalen Angeboten, die gezielt auf Kundenbedürfnisse in wichtigen Segmenten und Lebenssituationen abgestimmt sind. Gleichzeitig wird die Gruppe ihren Anteil am Gesamtgeschäft der wichtigsten Broker durch eine klare Segmentierung, differenzierte Kollaborationsmodelle und eine stärkere digitale Integration steigern.

 

Focused: attraktive Renditen durch gezieltes Wachstum und disziplinierte Portfoliosteuerung

Die Gruppe strebt im Segment Specialty Lines, in der Rückversicherung, der internationalen Lebensversicherung und im Bereich Embedded Insurance eine selektive Expansion an. Dabei setzt sie auf strikte Disziplin im Underwriting, ein aktives Cycle Management sowie eine konsistente Kapitalallokation und Portfoliosteuerung, um attraktive Renditen zu generieren und dauerhaft einen positiven Wertbeitrag nach Kapitalkosten zu erwirtschaften.

 

Excellent: Wertschöpfung durch Integration und skalierbare Fähigkeiten

«Excellent» fokussiert auf raschere Effizienzsteigerungen durch die Vereinfachung von Strukturen, die Standardisierung von Prozessen und die Verringerung von Komplexität. Dadurch sollen dauerhafte Verbesserungen und Synergien realisiert werden. Zugleich wird die technische Exzellenz in den Bereichen Underwriting, Pricing und Schadenmanagement weiter gestärkt. Insbesondere strebt die Gruppe eine Verbesserung des zugrunde liegenden Schadensatzes[7] im Nichtlebengeschäft um 1 Prozentpunkt bis 2028 an. Gleichzeitig soll ein jährliches Wachstum des Neugeschäftswerts von über 8% im Lebengeschäft[8] erzielt werden. Gestützt auf den gezielten, skalierbaren Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) werden dabei sowohl die Interaktionen mit Kundinnen und Kunden als auch wichtige Versicherungsprozesse verbessert. Dies bildet das Fundament für Profitabilität und nachhaltiges Wachstum, während das Asset Management durch optimierte Anlage- und Kommissionserträge einen wichtigen Beitrag leistet.

 

Die Strategie wird durch ein starkes Bekenntnis zur «Performance & Trust»-Kultur der Gruppe unterstützt. Sie bestimmt, wie Entscheidungen getroffen, Führungsverhalten richtig ausgeübt und Ergebnisse erzielt werden. Durch die Förderung eines gemeinsamen Purpose, klarer Erwartungen und eines von gegenseitigem Vertrauen geprägten Umfelds schafft die Gruppe die Voraussetzungen für eine starke Ausführung und langfristige Wertschöpfung.

 

Gestützt auf diese Säulen führt Helvetia Baloise einen disziplinierten Wertschöpfungsrahmen ein, der sich auf drei finanzielle Dimensionen konzentriert, und festgelegte Ziele für die Jahre 2026 bis 2028 vorsieht:

  • Wachstum der Underlying Earnings je Aktie von 10% bis 12% p. a. durch Kosteneinsparungen, diszipliniertes Wachstum und Margensteigerungen im zugrundeliegenden Geschäft
  • Hohe Kapitaleffizienz mit einer Underlying Eigenkapitalrendite[9] von 16% bis 18% im Zeitraum 2026 bis 2028, unterstützt durch eine fortgesetzte disziplinierte Portfoliosteuerung
  • Höhere Dividendenausschüttung von kumuliert mehr als CHF 2.8 Mrd. in den Jahren 2026 bis 2028; zusätzlich soll die Dividende je Aktie im Jahr 2029 um mehr als 50% über dem Niveau von 2025 liegen, getragen von einer gut diversifizierten und wachsenden Cash-Generierung.

 

Die Gruppe bekräftigt zudem ihr Bekenntnis zur Aufrechterhaltung einer starken Bilanz sowie zu einem hohen Kreditrating von mindestens «A+» für ihre Kerngesellschaften.

 

Die Fusion bildet das Fundament, während die Strategie «Shared Momentum» festlegt, wie Helvetia Baloise neue Massstäbe für die Performance setzt und ihre Grösse für eine nachhaltige Wertschöpfung nutzt.

 

 

Wichtige Termine

Nachfolgend sind wichtige Angaben und Informationen zur Teilnahme an den Veranstaltungen am Mittwoch, 15. April 2026, aufgeführt.

 

Konferenzen zur Präsentation der Finanzergebnisse für 2025
 

  • Ab 9.00 Uhr (MESZ): Konferenz für Analysten (in englischer Sprache)
    • Audio-Webcast (Wichtig: Um aktiv teilnehmen zu können, müssen Sie sich auch telefonisch einwählen.)
    • Einwahlnummern:
      • Schweiz/Europa: +41 (0) 58 310 50 00
      • Vereinigtes Königreich: +44 (0) 207 107 06 13
      • USA: +1 (1) 631 570 56 13

 

  • Ab 10.00 Uhr (MESZ): Medienkonferenz zur Präsentation des Jahresergebnisses (in deutscher Sprache)
    • Audio-Webcast (Wichtig: Um aktiv teilnehmen zu können, müssen Sie sich auch telefonisch einwählen.)
    • Einwahlnummern (nur Audio):
      • Schweiz/Europa: +41 (0) 58 310 50 00
      • Vereinigtes Königreich: +44 (0) 207 107 06 13
      • USA: +1 (1) 631 570 56 13

 

Capital Markets Day 2026
 

 

 

Weitere Informationen

 

 

__________________________________

 

[1] Angepasste Kennzahl für die Vorjahresperiode

[2] Bereinigt um Vorzugspapiere, nicht realisierte Gewinne und Verluste, immaterielle Anlagen und Goodwill aus der Fusion von Baloise und Helvetia

[3] Angepasste Kennzahl für die Vorjahresperiode

[4] Überarbeitete Definition unter Ausschluss von Kosten für Währungsabsicherungen, externen Finanzierungskosten sowie Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus M&A-Transaktionen.

[5] Bereinigt um Vorzugspapiere, nicht realisierte Gewinne und Verluste, immaterielle Anlagen und Goodwill aus der Fusion von Baloise und Helvetia

[6] Die dargestellte Pro?Forma?SST?Kennzahl auf kombinierter Basis stellt eine interne, indikative Schätzung dar, die ausschliesslich für Kapitalmarktzwecke bereitgestellt wird und keine aufsichtsrechtlich relevante SST?Kennzahl ist.

[7] Aktuelles Jahr ohne Naturkatastrophen und Diskontierung

[8] Ohne Schweizer Kollektivlebengeschäft und Aktive Rückversicherung

[9] Bereinigt um Vorzugspapiere, nicht realisierte Gewinne und Verluste, immaterielle Anlagen und Goodwill aus der Fusion von Baloise und Helvetia

Medien

Corporate Communications

Telefon: +41 58 280 50 33
media.relations@helvetia-baloise.com

 

Analysten

Investor Relations

Telefon: +41 58 280 89 91
investor.relations@helvetia-baloise.com

Über Helvetia Baloise
Helvetia Baloise ist der grösste Allbranchenversicherer der Schweiz und zählt zu den führenden Versicherungsgruppen Europas. Rund 22’000 Mitarbeitende setzen sich täglich dafür ein, rund 13 Millionen Kundinnen und Kunden mit Versicherungs-, Vorsorge- und Finanzlösungen zu begleiten - von Privatpersonen und KMU bis hin zu internationalen Kundengruppen wie in den Bereichen Spezial- und Rückversicherung. Mit Hauptsitz in Basel, Schweiz, ist Helvetia Baloise in insgesamt acht europäischen Märkten sowie in den globalen Specialty Markets aktiv und verbindet dabei starke Schweizer Wurzeln mit einer klaren internationalen Ausrichtung. Helvetia Baloise schafft Sicherheit und eröffnet Chancen, heute und in Zukunft: Durch profitables Wachstum und eine auf langfristige Stabilität ausgerichtete Geschäftstätigkeit ermöglichen wir individuelle Lösungen für Kundinnen und Kunden, sichern ein attraktives sowie verlässliches Investment für unsere Aktionärinnen und Aktionäre, fördern starke Partnerschaften und bieten unseren Mitarbeitenden attraktive Perspektiven. Die Aktie der Helvetia Baloise Holding AG (HBAN) wird an der Schweizer Börse SIX Swiss Exchange gehandelt.

Haftungsausschluss
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Dieses Dokument kann Prognosen oder andere zukunftsgerichtete Aussagen im Zusammenhang mit der Helvetia Baloise Gruppe enthalten, die naturgemäss mit allgemeinen wie auch spezifischen Risiken und Unsicherheiten verbunden sind, und es besteht die Gefahr, dass sich die Prognosen, Voraussagen, Pläne und anderen expliziten oder impliziten Inhalte zukunftsgerichteter Aussagen als unzutreffend herausstellen. Wir machen darauf aufmerksam, dass eine Reihe wichtiger Faktoren dazu beitragen kann, dass die tatsächlichen Ergebnisse in hohem Masse von den Plänen, Zielsetzungen, Erwartungen, Schätzungen und Absichten, die in solchen zukunftsgerichteten Aussagen zum Ausdruck kommen, abweichen. Zu diesen Faktoren gehören: (1) Änderungen der allgemeinen Wirtschaftslage namentlich auf den Märkten, auf denen wir tätig sind, (2) Entwicklung der Finanzmärkte, (3) Zinssatzänderungen, (4) Wechselkursfluktuationen, (5) Änderungen der Gesetze und Verordnungen einschliesslich der Rechnungslegungsgrundsätze und Bilanzierungspraktiken, (6) Risiken in Verbindung mit der Umsetzung unserer Geschäftsstrategien, (7) Häufigkeit, Umfang und allgemeine Entwicklung der Versicherungsfälle, (8) Sterblichkeits- und Morbiditätsrate, (9) Erneuerungs- und Verfallsraten von Policen sowie (10) Realisierung von Skalen- und Verbundeffekten. In diesem Zusammenhang weisen wir darauf hin, dass die vorstehende Liste wichtiger Faktoren nicht vollständig ist. Bei der Bewertung zukunftsgerichteter Aussagen sollten Sie daher die genannten Faktoren und andere Ungewissheiten sorgfältig prüfen. Alle zukunftsgerichteten Aussagen gründen auf Informationen, die der Helvetia Baloise Gruppe am Tag ihrer Veröffentlichung zur Verfügung standen; die Helvetia Baloise Gruppe ist nur dann zur Aktualisierung dieser Aussagen verpflichtet, wenn die geltenden Gesetze dies verlangen.



Ende der Adhoc-Mitteilung
Sprache: Deutsch
Unternehmen: Helvetia Baloise Holding AG
Aeschengraben 21
4001 Basel
Schweiz
Internet: www.helvetia-baloise.com
ISIN: CH0466642201
Valorennummer: 46664220
Börsen: SIX Swiss Exchange
EQS News ID: 2308458

 
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