Lieblinge im Börsen-Sturm - Börse München
03.10.2026 08:48 Uhr - Autor: Ulrich Kirstein auf twitter
Nachdem am 1. Oktober der DAX sein Wochentief erreicht hatte, geht es zum Wochenende wieder etwas aufwärts, zumindest in der Tendenz. Hoffen wir das Beste und auf ein weiter so. Fataler Abschied Top Ten bis Jahresende Big Küchlein Disclaimer: Dies ist eine Kolumne der Bayerischen Börse AG. Der Inhalt von Text und Video wird von 4investors nicht verantwortet und muss daher nicht zwingend mit der Meinung der 4investors-Redaktion übereinstimmen. Jegliche Haftung und Ansprüche werden daher von 4investors ausdrücklich ausgeschlossen! 4investors.de als bevorzugte Quelle bei Google festlegen Damit sehen Sie unsere Börsen- und Aktiennews häufiger in Ihren Google-Suchergebnissen.
Sorgen bereiten den Marktakteuren US-Staatsanleihen, die Rendite steigt und steigt und steigt: „US-Staatsbonds erleben fatales Quartal“, so nennt es das Handelsblatt. Nicht viel souveräner agiert Frankreich, dem die Staatsfinanzen ebenfalls davonlaufen, und deshalb will die Regierung sogar Gehälter einfrieren. „Bondinvestoren wetten gegen Frankreich“, berichtet die die Börsen-Zeitung und fasst den Schlamassel am Anleihemarkt schließlich zusammen: „Ausverkauf am Bondmarkt gewinnt an Tempo“. Steigen ist aber auch das Motto der Inflation in Europa: „Teuerung in Deutschland steigt auf 3,3 Prozent“, meldet das Handelsblatt. Was sich hinter einer Reform tatsächlich verbirgt, macht die Bundesregierung am Beispiel der Pflegeversicherung deutlich: Höhere Beiträge für weniger Leistungen und am Ende bleibt trotzdem ein Defizit übrig. „Bundesregierung plant höhere Pflegebeiträge für Kinderlose“, fokussiert sich die Frankfurter Allgemeine Zeitung auf einen griffigen Aspekt des „Reformpaketes“. Was die Menschen davon halten, bringt Die Welt auf den Punkt: „Das Vertrauen der Bürger in den Staat geht zurück“. Noch bedrohlicher sieht es Rainer Hank in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung: „Abschied vom Wohlstand – Die Deutschen haben ihre Marktwirtschaft abgewählt“. Wir haben vor Augen, in Lumpen gehüllt „Sag beim Abschied leise servus“ zu summen. Eine echte Reform wäre es, wenn die Bürokratie abgebaut würde. Das Handelsblatt zitiert eine Studie, die zeigt, was das bringen könnte: „Bürokratie kostet 42 Milliarden Euro“. Die könnten innerhalb von fünf Jahren eingespart werden. Aber wo sorgen die Frösche schon dafür, dass ihr Teich ausgetrocknet wird?
„Jetzt kaufen!“, dieser Imperativ zählt zu den häufigeren Empfehlungen der Finanzmagazine, wie auch nicht, lädt er doch zum sofortigen Handeln ein. Doch wie illustrieren? Focus Money entscheidet sich diese Woche für eine Lupe, die über das „Jetzt kaufen“ gelegt wird, damit es uns richtig ins Auge sticht. Aber was sollen wir eigentlich kaufen? „Gut, günstig, übersehen. Wo jetzt der Einstieg noch lohnt“, mehr wird auf dem Cover nicht verraten, schließlich soll sich das Kaufen ja auch auf das Magazin beziehen! Börse Online klappt ein Herz auf, hinter dem sich Geld verbirgt: „Anleger-Lieblinge“ sind damit gemeint, „die Top Ten der Deutschen im exklusiven Check“. Beim Kauf des Heftes sind die Top Ten dann praktischerweise inklusive. Mit einer großen „100“ macht Der Aktionär auf, denn „5 starke Aktien 100 Prozent bis Jahresende“, so lautet die Formel. Bei so viel Optimismus ist den Lesern dieser Kolumne klar, dass jetzt noch ein Pessimist auftritt. Diese Woche übernimmt diese Position Euro am Sonntag: „Börsen-Sturm droht! Sogar die Allianz und die OECD zittern jetzt“, heißt es da vor einer drohenden Wolkenwand. Beim Blick aus dem Fenster der Börse sehen wir nur ein laues Lüftchen wehen…
Früher galt es als cool, wenn man sich im McDonalds einen „Big Mac“ (damals tatsächlich noch Big Mäc) mit möglichst wenig Bissen in den Mund schob und dazu eine kühle Coke zu sich nahm. Gekommen war man mit einem lauten und stinkenden Kraftrad, die Benzinpreise waren überschaubar, weshalb man gerne Umwege in Kauf nahm, um auch ja gesehen zu werden. In der Filiale lungerte man in einem Ambiente, als hätte man Kindergartenmöbel aufgeblasen. Gemütlichkeit ist ein typisch deutscher Begriff, der in viele Sprachen übernommen wurde, in einer McDonalds-Filiale aber nichts zu suchen hatte. Doch jetzt soll sich einiges ändern. Im ansprechenden Mobiliar sollen jetzt kleinere Gerichte wie Sandwiches mit gebratenem Hühnchen, Bowls oder Eiweißküchlein gereicht werden. So entnehmen wir es zumindest der Süddeutschen Zeitung: „Big Protein“. Denn, der Konzern wächst kaum noch, der Appetit der Kunden scheint in eine andere Richtung zu zielen, weg von fettigen Pommes, hin zu gesunden Alternativen, per Drive-In mit dem E-Mobil. Die Investoren sehen das jedoch skeptisch, die Aktie gab nach der Ankündigung dieser Änderungen von McDonalds-Chefin Skye Anderson um 5 Prozent nach. Die Preise für den Big Mac eher nicht.
4investors-News - McDonalds
01.02.2023 - McDonald’s Aktie: Rücksetzer nach den Zahlen - UBS ...
02.11.2022 - McDonald’s Aktie: Pullback nach neuem Allzeithoch - UBS ...
25.10.2022 - McDonald’s Aktie: V vor der Vollendung? - UBS ...
04.10.2022 - McDonald’s Aktie: Gegenreaktion nach schwachem September - UBS ...
16.08.2022 - McDonald’s Aktie: Kursziel Allzeithoch? - UBS ...
12.07.2022 - McDonald’s Aktie: Ausbruch aus dem Dreieck ...
25.07.2016 - UBS – McDonald´s Aktie: Neues historisches Hoch in Sichtweite ...
16.11.2015 - UBS – McDonald`s Aktie: Korrektur hat erst begonnen ...
21.09.2015 - UBS – McDonald`s Aktie: Korrektur hat erst begonnen ...
15.06.2015 - UBS – McDonald`s Aktie: Entscheidung an wichtiger Unterstützung ...
DGAP-News dieses Unternehmens