DEAG reduziert Halbjahres-Verlust – Umsatz bleibt 2026 unter Vorjahr
01.09.2026 08:53 Uhr - Autor: Michael Barck auf twitter
DEAG hat im ersten Halbjahr 2026 einen Umsatz von 157,4 Millionen Euro erzielt nach 155,4 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Das EBITDA blieb mit 6,5 Millionen Euro nahezu stabil nach 6,6 Millionen Euro. Unter dem Strich sinkt der Verlust von 0,35 Euro je DEAG Aktie auf 0,31 Euro. Deutlich besser entwickelte sich das zweite Quartal: Hier stieg der Umsatz von 88,4 Millionen Euro auf 95,2 Millionen Euro, während das EBITDA von 3,1 Millionen Euro auf 4,4 Millionen Euro zulegte und der Verlust je DEAG Aktie von 0,21 Euro auf 0,12 Euro reduziert werden konnte. „Unsere Entwicklung im ersten Halbjahr entsprach vollends unseren Erwartungen. Mit einer sehr gut gefüllten Event-Pipeline und hoher Visibilität für die kommenden Quartale blicken wir zuversichtlich nach vorn und sehen uns auf einem guten Weg, unsere langfristigen Ziele zu erreichen“, so Detlef Kornett, Group-CEO bei DEAG. Parallel investiert der Entertainment-Konzern weiter in Ticketing-Technologien, datenbasierte Analysen und die Automatisierung seiner Geschäftsprozesse. Die Buy-&-Build-Strategie wurde mit mehreren Transaktionen fortgesetzt. DEAG übernahm unter anderem die Mehrheit am Festival Juicy Beats, erhöhte den Anteil an Airbeat One von 55 auf 75 Prozent und erwarb sämtliche verbliebenen Minderheitenanteile an Wizard Live. Zudem beteiligte sich das Unternehmen mehrheitlich an conneccted: Events & Live Marketing. Ende Juni waren bereits deutlich mehr als sechs Millionen Tickets für Veranstaltungen der Jahre 2026 und 2027 verkauft, der Großteil davon über die konzerneigenen Plattformen. DEAG-Anleihe nach Kapitalerhöhung im Fokus Für die DEAG-Anleihe 2025/2029 beginnt unterdessen am 1. September eine schriftliche Abstimmung über eine Anpassung der Anleihebedingungen, die bis zum 15. September läuft. Hintergrund ist die Barkapitalerhöhung unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre, mit der die Beteiligung von Apeiron und verbundenen Unternehmen an der DEAG 50 Prozent übersteigen und damit die „Change of Control“ Klausel auslösen würde. „Gegenstand der schriftlichen Beschlussfassung ist ein Verzicht auf die daraus resultierenden Rechte der Anleihegläubiger. Als Gegenleistung bietet die DEAG eine Einmalzahlung in Höhe von 0,10 % des Nominalwerts der ausstehenden Anleihen an“, so das Hamburger Unternehmen. 4investors.de als bevorzugte Quelle bei Google festlegen Damit sehen Sie unsere Börsen- und Aktiennews häufiger in Ihren Google-Suchergebnissen.
Für 2026 erwartet DEAG weiterhin einen Umsatz von deutlich mehr als 400 Millionen Euro, der aufgrund des Veranstaltungskalenders allerdings unter dem Vorjahreswert liegen soll. Ab 2027 will der Konzern auf den Wachstumskurs zurückkehren und mittelfristig auch die EBITDA-Marge steigern.
4investors-News - DEAG Deutsche Entertainment
21.08.2026 - DEAG: Apeiron will Beteiligung auf mehr als 50 Prozent ausbauen ...
19.02.2026 - DEAG übernimmt Mehrheit am Festival Juicy Beats ...
27.01.2026 - DEAG übernimmt Wizard Live vollständig ...
08.10.2025 - DEAG platziert neue Anleihe 2025/2029 mit 7,75 Prozent Zins ...
23.09.2025 - DEAG Deutsche Entertainment: „Wir sehen in allen Geschäftsbereichen hohe Wach ...
18.09.2025 - DEAG Deutsche Entertainment: Zeichnung läuft ...
16.09.2025 - DEAG plant neue Anleihe - Unterhaltung mit Rendite ...
15.09.2025 - DEAG erweitert Festivalgeschäft mit Beteiligung an ROCKHARZ ...
29.08.2024 - DEAG: Neue Aussagen zum Ergebnis ...
24.06.2024 - DEAG: Neuer Kooperationspartner ...
DGAP-News dieses Unternehmens
05.12.2022 - EQS-News: DEAG Deutsche Entertainment Aktiengesellschaft: DEAG baut starke ...