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SCP Standard Capital Partners AG (demn.: Vanea AG)

VANEA Defence: „Europa muss die KI besitzen, die seine Verteidigung steuert!“ - Interview

01.09.2026 07:27 Uhr - Autor: Johannes Stoffels  auf twitter

Vanea-Vorstände Fabian Becker und Oliver Hartkorn. Bild und Copyright: Vanea.

VANEA Defence, eine Marke der börsennotierten SCP Standard Capital Partners AG (Xetra: CAP), hat im Rahmen der Drohne Days in Bremen ATOMZA präsentiert - das nach Unternehmensangaben „weltweit erste System, das Drohnenangriffe zivil einsatzfähig abwehrt und von privaten Betreibern ohne hoheitliche Befugnisse eingesetzt werden darf“. Mit der Übernahme der Vanea Technologies GmbH und der Nocturne Technologies GmbH hat SCP eine strategische Ausrichtung auf Defence-Tech vollzogen und plant eine Umbenennung in VANEA AG.

Im Interview mit der Redaktion von 4investors.de sprechen die Vorstände Fabian Becker und Oliver Hartkorn über den fundamentalen Wandel der Verteidigungsindustrie, ihre ehrgeizigen Pläne im Bereich der Drohnenabwehr und warum künstliche Intelligenz aus Europa dabei ein entscheidender Vorteil ist.

4investors.de: Herr Becker, die SCP Standard Capital Partners AG hat eine strategische Neuausrichtung auf den Bereich Defence-Tech angekündigt. Warum dieser Schritt?

Becker: Wir erleben gerade einen fundamentalen Wandel der Verteidigungsindustrie. Seit dem Zweiten Weltkrieg wurde militärische Überlegenheit vor allem durch Plattformen definiert – Flugzeuge, Schiffe, Panzer oder Raketen. Im Zeitalter autonomer Kriegsführung verschiebt sich ein entscheidender Teil dieser Überlegenheit in die Software. Wer Sensoren, Daten, autonome Systeme und Effektoren intelligent verbindet, Bedrohungen schneller erkennt und Systeme effektiver orchestriert, gewinnt einen entscheidenden technologischen Vorteil. Genau hier positionieren wir VANEA. Wir bauen kein klassisches Defence-Unternehmen, sondern eine europäische Technologieplattform für autonome Verteidigung - mit eigener KI, eigener Softwarearchitektur und europäischen Daten- und Technologiekompetenzen.

Europa verfügt über eine hervorragende industrielle Basis. Gleichzeitig bestehen bei einer der strategisch wichtigsten Technologien der kommenden Jahrzehnte - künstlicher Intelligenz - erhebliche Abhängigkeiten von den USA und China. Im Verteidigungsbereich ist das nicht nur eine wirtschaftliche, sondern eine strategische und möglicherweise überlebenskritische Frage. Europa darf die Verteidigungsplattformen der Zukunft nicht bauen und gleichzeitig bei der künstlichen Intelligenz, die sie steuert, von anderen Teilen der Welt abhängig sein. Genau hier setzen wir mit VANEA an.

4investors.de: An der Börse haben sich Aktien aus dem Defence-Bereich in den vergangenen Monaten als sehr volatil erwiesen. Ist das ein Zug, der vielleicht schon abgefahren ist?

Becker: Wenn man Defence ausschließlich als Börsenthema betrachtet, kann man diese Frage stellen. Technologisch stehen wir dagegen aus unserer Sicht erst ganz am Anfang. Die entscheidende Veränderung ist nicht, dass Europa kurzfristig mehr Verteidigungsgüter bestellt. Die technologische Architektur von Verteidigung verändert sich grundlegend. Autonomie, künstliche Intelligenz, Sensorfusion und softwaredefinierte Systeme werden zunehmend zu entscheidenden militärischen Fähigkeiten. Wir gehen davon aus, dass vollständig autonome, KI-gesteuerte Schwärme bereits in wenigen Jahren eine grundlegend neue Bedrohungslage schaffen können. Darauf ist Europa mit den bestehenden Ansätzen nicht vorbereitet. Uns muss deshalb weniger interessieren, wie sich Defence-Aktien in den vergangenen zwölf Monaten entwickelt haben. Uns muss interessieren, wie Verteidigung in zehn Jahren funktionieren wird und welches europäische Technologieunternehmen dafür heute entstehen muss.

Hartkorn: Künftig wird nicht mehr das einzelne autonome System die entscheidende Einheit sein. Entscheidend wird die Intelligenz sein, die tausende Sensoren und Systeme miteinander verbindet. Genau deshalb ist ein eigenes europäisches Defence Foundation Model für uns so wichtig. Wenn wir lediglich fremde Modelle aus den USA über APIs nutzen, kontrollieren wir langfristig nicht den entscheidenden Teil unserer kritischen Verteidigungstechnologie. Diese Abhängigkeit können wir uns in Europa aus unserer Sicht nicht leisten.

4investors.de: Herr Hartkorn, über welches Knowhow und Netzwerk im Bereich Defence-Tech verfügt das Management der Gesellschaft?

Hartkorn: Unser Ansatz verbindet Kompetenzen aus künstlicher Intelligenz, autonomen Systemen, Sensorik, Optik, Elektronik, Software und industrieller Skalierung. Moderne autonome Verteidigungssysteme können nicht mehr entlang klassischer Produktkategorien entwickelt werden. Radar, Kameras, akustische Sensoren, elektronische Aufklärung, Drohnen und Effektoren erzeugen enorme Mengen heterogener Daten. Die technologische Herausforderung besteht darin, daraus in Echtzeit ein konsistentes Lagebild zu erzeugen und anschließend die richtigen Systeme zu koordinieren. Wir denken Defence deshalb nicht von der einzelnen Hardware aus, sondern vom gesamten autonomen Stack.

4investors.de: Start der Neuausrichtung ist die Übernahme von zwei Gesellschaften aus dem Defence-Bereich. Beginnen wir mit der Vanea Technologies, einem jungen Technologieunternehmen, das auf die Entwicklung von Verteidigungslösungen für das beginnende Zeitalter der autonomen Kriegsführung spezialisiert ist: Was macht die Gesellschaft genau?

Hartkorn: Vanea Technologies entwickelt den Intelligence Layer für autonome Verteidigungssysteme. Im Zentrum steht der Aufbau eines eigenen europäischen Defence Foundation Models. Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, ein bestehendes amerikanisches Large Language Model für militärische Anwendungen anzupassen. Wir entwickeln Modelle, die von Grund auf für autonome Systeme und sicherheitskritische Umgebungen konzipiert sind.

Ein ziviles Sprachmodell muss Texte verstehen. Ein Defence Foundation Model muss die physische Welt verstehen. Es muss Objekte, Bewegungen und Muster über unterschiedliche Sensorquellen erkennen, Radar-, optische, akustische und weitere Daten zu einem Lagebild verbinden und perspektivisch autonome Systeme auch unter gestörten Bedingungen koordinieren.

Becker: Darin liegt für uns die strategische Dimension. Europa darf im Zeitalter autonomer Verteidigung nicht die Hardware liefern, während die entscheidende KI aus anderen Teilen der Welt kommt. Deshalb trainiert VANEA seit dem vergangenen Jahr in Deutschland eigene Modelle auf domänenspezifischen Datensätzen. Modell, Trainingsdaten, Inferenz und Update-Kette bleiben unter europäischer Kontrolle. Unsere Vision ist ein souveräner Intelligence Layer für Europas Verteidigung – eine europäische KI-Schicht, die Sensoren, Plattformen und autonome Systeme miteinander verbindet.

4investors.de: Über welches Potenzial verfügt Vanea Technologies mittelfristig?

Becker: Wir denken bewusst nicht in einzelnen Produkten, sondern in einer Plattform. Heute sprechen wir über Drohnen und Counter-UAS. Morgen über autonome Bodenfahrzeuge, maritime Systeme, Sensor-Netzwerke und weitere unbemannte Plattformen. Die Hardware unterscheidet sich, aber alle benötigen Wahrnehmung, Entscheidungsunterstützung und Orchestrierung. Wir bauen also nicht die nächste einzelne Defence-Plattform. Wir bauen die Intelligenzschicht, die perspektivisch Sensoren, autonome Systeme und Effektoren zu einem System verbinden kann. Das ist auch wirtschaftlich interessant, weil Software und Modelle grundsätzlich anders skalieren können als klassische Defence-Hardware.

4investors.de: Der zweite Zukauf, Nocturne Defence, ist auf zukunftsorientierte Lösungen im Bereich ziviler und militärischer Counter-UAS-Systeme (Drohnenabwehr) spezialisiert. Können Sie das mit etwas mehr Leben füllen?

Hartkorn: Drohnenabwehr zeigt sehr deutlich, warum klassische Verteidigungsarchitekturen an Grenzen stoßen. Künftig geht es nicht nur darum, eine einzelne Drohne zu erkennen und abzuwehren. Systeme müssen mit großen Stückzahlen, unterschiedlichen Drohnentypen, koordinierten Angriffen und autonomen Schwärmen umgehen können. Damit verändert sich auch die Ökonomie der Verteidigung. Wenn ein sehr günstiges autonomes System nur mit einem extrem teuren Effektor bekämpft werden kann, ist das kein skalierbares Modell. Nocturne entwickelt deshalb Counter-UAS-Technologien, die Detektion, Klassifizierung und Gegenmaßnahmen intelligent verbinden. Gleichzeitig entstehen dabei reale Daten und operative Erkenntnisse, die für die Entwicklung unserer spezialisierten KI-Systeme von hoher Bedeutung sind.

4investors.de: Erwarten Sie Synergien aus der Zusammenarbeit dieser beiden Gesellschaften?

Hartkorn: Absolut. Die Verbindung ist ein wesentlicher Teil unserer technologischen Logik. Ein leistungsfähiges Foundation Model benötigt hochwertige, domänenspezifische Daten. Counter-UAS-Systeme können genau solche Daten erzeugen: Signaturen, Bewegungsmuster, Sensorinformationen und reale Interaktionen mit unterschiedlichen Bedrohungsszenarien. Reale Systeme erzeugen Daten. Daten verbessern Modelle. Bessere Modelle verbessern wiederum die Systeme. Genau dieses Flywheel wollen wir bei VANEA aufbauen. „Deploy. Learn. Train. Improve. Redeploy.“ Daten sind in Defence AI deshalb nicht nur ein Nebenprodukt. Sie werden langfristig zu einem entscheidenden technologischen Wettbewerbsvorteil.

4investors.de: Gibt es schon Aufträge aus der Verteidigungsbranche? Bzw. ab wann erwarten Sie erste Umsätze?

Becker: Wir treiben Technologieentwicklung, operative Validierung und Kommerzialisierung parallel voran. Wir sehen erhebliches Interesse an autonomen und Counter-UAS-Lösungen – aus Europa, den USA und dem Nahen Osten. Entscheidend ist für uns aber nicht, möglichst schnell irgendeinen Umsatz auszuweisen. Wir wollen Systeme entwickeln, die unter extremen Bedingungen funktionieren und anschließend skalierbar ausgerollt werden können. Über konkrete Kunden, Projekte und Umsatzentwicklungen werden wir informieren, sobald diese den entsprechenden Reifegrad erreicht haben und kapitalmarktrechtlich kommuniziert werden können.

4investors.de: Sie haben vor wenigen Tagen eine Meldung veröffentlicht, in der Sie mit ATOMZA das erste zivile, serienreife Drohnenabwehrsystem vorgestellt haben. Was genau leistet ATOMZA technologisch?

Becker: ATOMZA markiert für uns einen wichtigen Meilenstein, weil es eine Lücke schließt, die es im Markt bisher schlicht gab. Aktive Drohnenabwehr war rechtlich immer den Sicherheitsbehörden vorbehalten, Flughäfen, Kraftwerksbetreiber oder Veranstalter hatten keine Möglichkeit, sich selbst zu schützen. ATOMZA setzt genau hier an: ein nicht-kinetischer optischer Effektor, der die Sensorik einer Drohne gezielt stört, ohne das Fluggerät physisch zu zerstören. Das ist der entscheidende Unterschied zu Jammern oder Lasersystemen, die weiterhin staatlichen Akteuren vorbehalten bleiben. Damit bieten wir eine Weltneuheit in der aktiven Drohnenabwehr und erschließen zivilen Betreibern kritischer Infrastruktur eine Fähigkeit, die es in dieser Form vorher nicht gab.

4investors.de: Und warum ist der Zeitpunkt für diesen Markteintritt jetzt richtig?

Becker: Der Zeitpunkt ist kein Zufall. Die Bedrohungslage in Europa verändert sich täglich, das erleben wir nicht als abstraktes Risiko, sondern als konkrete operative Realität bei unseren Gesprächspartnern. Deshalb ist ATOMZA bereits im Testbetrieb bei Sicherheitsbehörden und Infrastrukturbetreibern in Deutschland, militärische Erprobungen folgen in Kürze. Kommerziell verfügbar ist das System ab sofort.

Strategisch reiht sich ATOMZA in unsere Plattformlogik ein: Jedes eingesetzte System liefert reale Einsatzdaten, die wiederum unser europäisches Foundation Model verbessern. Genau dieses Flywheel, das Oliver eben beschrieben hat, wollen wir mit ATOMZA auch im zivilen Segment in Bewegung setzen.

4investors.de: SCP ist aus Pantaflix / PAL Next hervorgegangen. Gibt es noch irgendwelche Altlasten, die Sie mitschleppen und die ggfs. zu Abschreibungen führen können?

Becker: Die strategische Neuausrichtung ist bewusst als klarer Schnitt angelegt. VANEA ist ein fokussiertes Defence-Tech-Unternehmen. Deshalb prüfen und bereinigen wir bestehende Strukturen konsequent. Für Kunden, Partner und Investoren soll eindeutig sein, wofür VANEA künftig steht: Defence, künstliche Intelligenz und autonome Systeme.

4investors.de: Geplant ist der Verkauf des Entertainment-Bereichs. Kann man daraus höhere Erträge erwarten?

Becker: Der Entertainment-Bereich gehört nicht mehr zu unserer strategischen Zukunft. Daher verfolgen wir eine geordnete Veräußerung mit dem Ziel einer wirtschaftlich sinnvollen Lösung für die Gesellschaft. Über mögliche Transaktionserlöse werden wir nicht spekulieren. Entscheidend ist, dass Managementkapazität und Kapital künftig dort eingesetzt werden, wo wir das größte langfristige Wertschöpfungspotenzial sehen: europäische Defence AI und Deep Tech.

4investors.de: Herr Becker, was haben Sie aus ihrer Zeit bei Circus gelernt, was Sie in Ihrem neuen Aufgabengebiet einsetzen können?

Becker: Vor allem, dass Deep Tech nicht am Prototypen entschieden wird, sondern an der Fähigkeit zur Industrialisierung. Software, Hardware, Supply Chain, Produktion, Finanzierung und Skalierung müssen gemeinsam gedacht werden. Hervorragende Forschung allein reicht nicht.

Deshalb bereiten wir aktuell für uns sehr wichtige Schritte in der Ukraine vor. Die dortige Kampferfahrung ist ein einzigartiger Reality Check für Technologie: Nicht Labor-Benchmarks entscheiden, sondern ob ein System unter elektronischer Kampfführung, GPS-Ausfall, Cyberangriffen, schlechtem Wetter, fehlender Konnektivität und massivem Zeitdruck tatsächlich funktioniert. Diese Geschwindigkeit von Innovation, Lernen und Anpassung müssen wir für Europa nutzen. Sie wird entscheidend dafür sein, ob wir unsere Sicherheit künftig technologisch selbst gewährleisten können.

4investors.de: Bleibt es im ersten Schritt bei diesen zwei Akquisitionen oder haben Sie weitere in der Pipeline?

Becker: VANEA Technologies und Nocturne Defence bilden lediglich den Ausgangspunkt. Wir betrachten gezielt Technologien, die unseren Stack ergänzen können – etwa Sensorik, Autonomie, Daten, Simulation, Edge Computing, Kommunikation und Effektoren. Wenn eine Akquisition unsere technologische Plattform substanziell stärker macht, werden wir sie prüfen. Wir wollen gezielt die Technologien kontrollieren, die für autonome Verteidigung entscheidend sind.

4investors.de: Wie sieht ihr Fahrplan für die kommenden Monate aus? Benötigen sie für Ihre weitere Expansion frisches Kapital?

Becker: Die kommenden Monate stehen im Zeichen technologischer Entwicklung, operativer Validierung und des weiteren Aufbaus unserer Plattform. Defence AI ist kapitalintensiv. Gleichzeitig sehen wir einen außergewöhnlich großen europäischen Bedarf und erhebliches Interesse von Investoren, sich bereits in dieser frühen Phase strategisch an uns zu beteiligen.

Für uns ist zusätzliches Kapital aber nur dann sinnvoll, wenn es den Unternehmenswert und die Geschwindigkeit unserer Entwicklung überproportional erhöhen kann.

4investors.de: Wie ist das Aktionariat von SCP?

Becker: Die Gesellschaft befindet sich heute im Wesentlichen in der Hand des Managements und deutscher Family Offices, die sich langfristig im Bereich europäischer Defence- und Deep-Tech-Technologien positionieren wollen. Diese langfristige Aktionärsbasis ist für uns wichtig. Substanzielle technologische Plattformen entstehen nicht in Quartalen – wir stehen am Anfang einer mehrjährigen Entwicklung. Die Börsennotierung sehen wir dabei als strategischen Vorteil. Sie kann uns langfristig Zugang zu Wachstumskapital ermöglichen und gibt gleichzeitig risikoaffinen Anlegern die Möglichkeit, bereits in einer sehr frühen Phase unmittelbar an unserer Entwicklung teilzunehmen.

4investors.de: Gibt es Kooperationen mit anderen Defence-Unternehmen?

Hartkorn: Interoperabilität ist ein Kernprinzip unserer Strategie. Die Verteidigungsarchitektur der Zukunft wird nicht aus geschlossenen Einzelsystemen bestehen. Sensoren, Plattformen und Effektoren unterschiedlicher Hersteller müssen miteinander kommunizieren können. Deshalb positionieren wir VANEA bewusst als offenen Intelligence Layer. Unser Modell soll perspektivisch nicht nur eigene Systeme, sondern unterschiedliche europäische Plattformen verstehen und orchestrieren können.

4investors.de: Sie planen eine Umfirmierung der Gesellschaft in VANEA AG. Welche Ziele haben Sie auf Sicht von fünf Jahren mit VANEA?

Becker: Unser Ziel ist klar: Wir wollen eines der technologisch führenden europäischen Unternehmen für autonome Verteidigungssysteme aufbauen.

Hartkorn: Und der Kern davon soll europäische künstliche Intelligenz sein. Bei Defence AI wird strategische Autonomie sehr konkret: Wer kontrolliert die Trainingsdaten? Wer kontrolliert die Modelle? Wer kontrolliert die Compute-Infrastruktur? Wer kontrolliert die Verbindung zwischen Sensoren und Systemen? Und wer garantiert, dass diese Technologie auch in einer geopolitischen Krise verfügbar bleibt? Unsere Antwort darauf ist vollständige technologische Souveränität.

Becker: Wenn Europa seine Sicherheit künftig selbst gewährleisten will, reicht es nicht, die Hardware zu produzieren. Europa muss auch die künstliche Intelligenz besitzen, die diese Hardware steuert. Genau dafür bauen wir VANEA.

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