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Friedrich Vorwerk: Prognose steigt – Kursziel sinkt

22.07.2026 16:36 Uhr - Autor: Johannes Stoffels  auf twitter

Bild und Copyright: Friedrich Vorwerk.

Im zweiten Quartal erwirtschaftet Friedrich Vorwerk einen Umsatz von 198,1 Millionen Euro, das ist ein Plus von 16,5 Prozent. Damit werden die Erwartungen erfüllt. Das EBITDA von 60,8 Millionen Euro liegt rund 13 Prozent über den Erwartungen der Analysten von mwb research. Der Auftragseingang sinkt um 6,7 Prozent auf 129,1 Millionen Euro.

Im ersten Halbjahr schafft Vorwerk somit einen Umsatz von 337,3 Millionen Euro (+11 Prozent) und ein EBITDA von 92,6 Millionen Euro (+70 Prozent). Der Auftragseingang beträgt 321,2 Millionen Euro (+46 Prozent). Daraus resultiert ein Auftragsbestand von 1,01 Milliarden Euro, zählt man die Aufträge aus den Joint Ventures hinzu, kommt man auf 1,45 Milliarden Euro (-9 Prozent).

Für 2026 rechnet Friedrich Vorwerk nun mit einem EBITDA von 180 Millionen Euro bis 200 Millionen Euro (alt: 160 Millionen Euro bis 180 Millionen Euro). Den Umsatz sieht man wie zuvor bei 730 Millionen Euro bis 780 Millionen Euro.

Die Experten bleiben bei der Halteempfehlung für die Papiere von Friedrich Vorwerk. Das Kursziel geht von 70,00 Euro auf 60,00 Euro zurück.

Die Analysten reagieren damit auf die sich verändernden Marktbedingungen und auf die Entwicklung bei den Aufträgen.

Erwartet wird von den Analysten nach der neuen Vorwerk-Prognose für 2026 ein Gewinn je Aktie von 5,88 Euro (alt: 5,19 Euro). 2027 sollen es 6,07 Euro (alt: 5,75 Euro) sein.

Die Aktien von Friedrich Vorwerk gewinnen 7,3 Prozent auf 74,10 Euro. In den vergangenen sechs Monaten hat die Aktie 15 Prozent nachgegeben.

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