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q.beyond: „Stark steigende KI-Umsätze und gezielte M&A-Aktivitäten”

11.05.2026 10:56 Uhr - Autor: Michael Barck  auf twitter

Bild und Copyright: q.beyond.

7 Prozent mehr Auftragseingang und ein Sales-Funnel von mehr als 200 Millionen Euro – das sind die auffälligsten Vorlaufindikatoren aus dem ersten Quartal 2026 von q.beyond. Andere Zahlen sind gefallen. Der Umsatz des Kölner IT-Konzerns lag bei 42,8 Millionen Euro nach 46,4 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, wobei die Vorjahresgröße noch 2,7 Millionen Euro aus inzwischen aufgegebenen Geschäftsfeldern enthielt. Das EBITDA erreichte 1,5 Millionen Euro nach 2,3 Millionen Euro im Vorjahr, das Konzernergebnis lag bei minus 1,1 Millionen Euro nach minus 0,3 Millionen Euro.

Dagegen ist der Free Cashflow im positiven Bereich geblieben und belief sich auf 0,6 Millionen Euro nach 0,8 Millionen Euro im Vorjahr. Die Nettoliquidität stieg zum 31. März 2026 auf 42,6 Millionen Euro nach 39,9 Millionen Euro zum Vorjahresstichtag, was 1,71 Euro je q.beyond Aktie entspricht. Diese notiert am Montagvormittag bei 3,60 Euro mit 1,64 Prozent im Minus.

Strategisch treibt q.beyond die Internationalisierung weiter voran. Mit dem neuen Nearshoring-Standort Cluj in Rumänien ist das Unternehmen nun neben Lettland und Spanien an einem dritten europäischen Auslandsstandort aktiv. Im ersten Schritt bündelt q.beyond dort einen Teil seines 24/7-Supports. Bis Ende 2028 soll die Nearshoring- und Offshoring-Quote auf 40 Prozent steigen, von aktuell rund 20 Prozent. Parallel wächst das margenträchtigere Consulting-Segment: Der Umsatz dort stieg auf 15,3 Millionen Euro nach 14,8 Millionen Euro im Vorjahr, das Bruttoergebnis verbesserte sich auf 2,6 Millionen Euro nach 2,0 Millionen Euro.

Prognose von q.beyond bestätigt
„Wir fokussieren uns auf profitable Geschäftsfelder und nachhaltige Effizienzsteigerungen”, sagt q.beyond-CEO Thies Rixen. Für das Gesamtjahr 2026 bestätigt das Kölner Unternehmen die Prognose: Bei einem Umsatz von 182 bis 190 Millionen Euro werden ein EBITDA von 10 bis 16 Millionen Euro, ein positives Konzernergebnis sowie ein nachhaltig positiver Free Cashflow erwartet. Umsatz und Ergebnis sollen wie in den Vorjahren vor allem in der zweiten Jahreshälfte deutlich zulegen.

Dazu strebt das Unternehmen bis 2028 einen Umsatz von rund 250 Millionen Euro bei einer EBITDA-Marge von rund 10 Prozent an. „Organisches Wachstum, stark steigende KI-Umsätze und gezielte M&A-Aktivitäten werden den Wert unseres Unternehmens deutlich steigern”, so Rixen.

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Hinweis auf Interessenskonflikt(e): Der / die Autor(in) oder andere Personen aus der 4investors-Redaktion halten unmittelbar Positionen in Finanzinstrumenten / Derivate auf Finanzinstrumente von Unternehmen, die in diesem Beitrag thematisiert werden und deren Kurse durch die Berichterstattung beeinflusst werden könnten: q.beyond.

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