Börse am Morgen: Deutsche Pfandbriefbank, Jenoptik, MTU, Inflationsdaten - Nord LB Marktbericht
16.02.2026 08:55 Uhr - Autor: Kolumnist auf twitter
Die US-Konsumentenpreise sind im Berichtsmonat Januar lediglich um 0,2% angestiegen. Damit notiert die Jahresrate nun nur noch bei 2,4%. Die Kernrate legte erwartungsgemäß um m/m 0,3% bzw. y/y 2,5% zu. Mit diesen Zahlen sollte das Thema Leitzinssenkungen auf der Agenda der US-Notenbank bleiben. Die Wirtschaft in der Euro-Zone konnte in Q4 2025 um 0,3% zulegen, womit die erste Schätzung bestätigt wurde. Deutschland und Italien zeigten ebenfalls ein BIP-Wachstum von 0,3%, Frankreich 0,2%. Spanien und Portugal wuchsen dagegen um 0,8%. Die Großhandelspreise in Deutschland lagen im Januar 2026 wie schon im Dezember 1,2% über dem Vorjahresniveau. Gegenüber dem Vormonat stiegen sie um 0,9%. Preistreibend wirkten vor allem Nicht?Eisen?Metalle und Halbzeug, deren Preise binnen Jahresfrist um 43,8% und im Monatsvergleich um 8,6% zulegten. Auch Nahrungs- und Genussmittel verteuerten sich (+1,6% y/y), insbesondere Zucker?, Süß? und Backwaren (+12,5%). Dämpfend wirkten dagegen niedrigere Preise für Getreide (-8,2%), Milchprodukte (-5,7%) und Mineralölerzeugnisse (-4,8%). Letztere zogen allerdings im Monatsvergleich wieder an (+3,0%). Die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte fielen im Dezember y/y um 8,3% (November: ?5,7%) und gaben gegenüber dem Vormonat um 1,6% nach. Pflanzliche Erzeugnisse verbilligten sich y/y um 11,5% (Hauptbelastungsfaktor blieben deutlich niedrigere Kartoffelpreise (?48,0%?y/y)), tierische Produkte um 6,4%. Im Monatsvergleich entwickelten sich beide Segmente gegenläufig: Pflanzliche Preise stiegen um 1,2%, während tierische um 3,0% sanken. Die Fleischproduktion in Deutschland blieb 2025 mit 6,9?Mio.?t nahezu stabil und lag nach vorläufigen Angaben um 0,2% unter dem Vorjahr. In gewerblichen Schlachtbetrieben wurden rund 48,5?Mio. Tiere aus der klassischen Nutztierhaltung sowie knapp 697?Mio. Stück Geflügel geschlachtet. Wochenausblick Aktienmärkte Auch an der Wall Street wirkten die geringer als erwartet gestiegenen Verbraucherpreise beruhigend. Gleichwohl bremsten die anhaltenden Sorgen im Bereich Künstliche Intelligenz die Indizes. DAX +0,25%; MDAX +0,60%; TecDAX +1,30%; Dow Jones +0,10%; S&P 500 +0,05%; Nasdaq Comp. -0,22%. Unternehmen Der Immobilienfinanzierer Deutsche Pfandbriefbank hat wegen des kostspieligen Rückzugs aus den USA und der schwachen Marktlage seine Mittelfristziele verschoben. Für 2026 erwartet die Bank lediglich einen Vorsteuergewinn von EUR 30-40 Mio. Im Vorjahr hatte sie infolge der Absicherung des US-Portfolios einen Vorsteuerverlust von EUR 250 Mio. verbucht. Die angestrebte Eigenkapitalrendite von 8% soll nun erst 2028 erreicht werden. Devisen und Rohstoffe Edelmetalle konnten sich nach den zuvor starken Rückgängen etwas erholen. Disclaimer: Dieser Text ist eine Kolumne der Nord LB. Der Inhalt der Kolumne wird von 4investors nicht verantwortet und muss daher nicht zwingend mit der Meinung der 4investors-Redaktion übereinstimmen. Jegliche Haftung und Ansprüche werden daher von 4investors ausdrücklich ausgeschlossen!
Der ökonomische Kalender kann diese Woche getrost als bunter Blumenstrauß bezeichnet werden. Neben Inflationsdaten u. a. aus Deutschland, UK, den USA und Japan werden auch diverse Stimmungsbarometer, wie die PMIs, gemeldet. Das Sitzungsprotokoll der Fed sowie BIP- und Immobilienmarktdaten stehen US-seitig besonders im Fokus und könnten noch einmal wichtige Impulse für die Märkte liefern. Außerdem wird man hierzulande die ZEW-Umfragen für Deutschland und die Eurozone in den Fokus der Berichterstattung nehmen.
Die europ. Aktienmärkte traten bis zur Veröffentlichung der US-Inflationsdaten mehr oder weniger auf der Stelle. Nach der Veröffentlichung machte sich Entspannung breit, und es kam zu einem versöhnlichen Wochenausklang. An der DAX-Spitze etablierte sich der Münchener Triebwerksbauer MTU, nachdem der französische Luftfahrtzulieferer Safran einen optimitischen Ausblick abgegeben hatte. Bankentitel notierten dagegen nach roten Zahlen bei der Deutschen Pfandbriefbank (s. u.) am anderen Ende.
Jenoptik verzeichnete 2025 einen Ergebnis- und Umsatzrückgang. Die Erlöse sanken um rund 6% auf etwa EUR 1,05?Mrd., das EBITDA ging um 13% auf rund EUR 192?Mio. zurück, die Marge fiel auf 18,4%. Belastend wirkten vor allem die schwächeren Märkte für Halbleiterausrüstung und Automotive, der Auftragseingang lag mit knapp EUR 1,0?Mrd. rund 3% unter Vorjahr. Für 2026 zeigt sich der Konzern zuversichtlich und verweist auf eine anziehende Nachfrage zu Jahresbeginn sowie positive Perspektiven im Halbleiterbereich.
Die US-Preisdaten belasteten den USD nur vorübergehend. Die Relation EUR/USD blieb gegenüber Vortag nahezu unverändert.
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