Börse am Morgen: Lindt & Sprüngli, Mastercard, Südzucker, Visa, Konjunkturdaten - Nord LB Marktbericht
14.01.2026 09:06 Uhr - Autor: Kolumnist auf twitter
Im November 2025 lagen die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte 5,7% unter dem Vorjahresniveau (Oktober -1,7%; September +2,2%). Gegenüber dem Vormonat Oktober sanken die Preise um 2,6%. Pflanzliche Erzeugnisse verbilligten sich im Jahresvergleich um 11,5%, tierische um 2,3%. Zum Vormonat stiegen die Preise für pflanzliche Produkte leicht um 0,5%, während tierische Erzeugnisse um 4,2% günstiger wurden. Deutsche Beherbergungsbetriebe verzeichneten im November 32,2 Mio. Übernachtungen und damit 0,2% mehr als im Vorjahresmonat. Davon entfielen 26,5 Mio. (+0,1%) auf inländische und 5,7 Mio. (+0,4%) auf ausländische Gäste. Von Januar bis November 2025 wurden insgesamt 465,5 Mio. Übernachtungen gezählt, ein neuer Höchstwert (+0,1%). Die Übernachtungen von Gästen aus dem Inland stiegen um 0,6% auf 388,4 Mio., die aus dem Ausland sanken um 2,2% auf 77,2 Mio. Im Berichtsmonat Dezember zeigte sich bei den US-Konsumentenpreisen ein Anstieg um 0,3% M/M. Es hätte eindeutig schlimmer kommen können. Damit notiert die Jahresrate der saisonal unbereinigten Zeitreihe weiterhin bei 2,7%. Die Kernrate der Konsumentenpreise zog am aktuellen Rand sogar nur um 0,2% M/M an. Dies ist eindeutig eine positive Überraschung, die der US-Notenbank prinzipiell vielleicht sogar eine Leitzinssenkung im Januar ermöglicht hätte. Der starke juristische Druck auf Jerome Powell steht einer solchen Entscheidung allerdings eindeutig im Weg. Damit haben die recht erfreulichen aktuellen CPI-Zahlen aus den Vereinigten Staaten die Kosten der regelrechten Attacken auf den Zentralbankchef eindeutig erhöht; es geht nun nämlich nicht mehr nur um ein „zusätzliches“ Zögern im März. Tagesausblick Aktienmärkte Die Aktienindizes der Wall Street zeigten sich nach den Rekorden der Vortage gestern etwas ernüchtert. JPMorgan verzeichnete nach der Übernahme der Apple-Kreditkarten von Goldman Sachs einen Gewinnrückgang und die Kreditkartenanbieter Visa und Mastercard litten unter der Forderung von US-Präsident Trump, die Kreditkartenzinsen auf 10% zu begrenzen. Zudem lastete eine enttäuschende Prognose von Delta auf der AirlineBranche. Dow Jones -0,80%; S&P 500 -0,19%; Nasdaq Comp. -0,10%. Unternehmen Der Schweizer Schokoladenhersteller Lindt & Sprüngli verzeichnete 2025 ein organisches Umsatzplus von 12,4% auf CHF 5,92?Mrd. Preisanhebungen von 19% aufgrund stark gestiegener Kakaopreise konnten rückläufige Mengen mehr als kompensieren. Der Trend zu Premiumprodukten hielt an, und Verbraucher gönnten sich trotz unsicherer Wirtschaftslage etwas Besonderes. Zusätzlich trieb die weltweite Einführung der „Lindt Dubai Style Schokolade“ das Wachstum. Für das Geschäftsjahr 2025 stellte der Vorstand eine leichte Verbesserung der Ebit-Marge im unteren Bereich von 20 bis 40 BP gegenüber 16,2% im Vj. in Aussicht. Rohstoffe Disclaimer: Dieser Text ist eine Kolumne der Nord LB. Der Inhalt der Kolumne wird von 4investors nicht verantwortet und muss daher nicht zwingend mit der Meinung der 4investors-Redaktion übereinstimmen. Jegliche Haftung und Ansprüche werden daher von 4investors ausdrücklich ausgeschlossen!
Zur Wochenmitte werden vor allem US-seitig Daten relevant sein, dies auch weiterhin noch mit einiger Verzögerung. Zum Einen werden Preisdaten von der Herstellerseite für den Oktober gemeldet, wobei von keinen größeren Überraschungen auszugehen ist. Außerdem dürfen wir mit den Einzelhandelsumsätzen des November rechnen, welche im Vergleich zum Oktober voraussichtlich wieder etwas freundlicher aussehen sollten. Auch wenn wir von einer positiven Wachstumsrate ausgehen, werden hier die Bäume aber wohl nicht in den Himmel gewachsen sein.
Auch gestern begab sich der DAX nach der Veröffentlichung der US-Preisdaten zunächst auf Rekordkurs. Danach ging ihm allerdings die Puste aus und er legte eine Verschnaufpause ein. DAX +0,06%; MDAX -0,26%; TecDAX -0,26%.
Südzucker verzeichnete nach 9M des GJ 2025/26 deutliche Rückgänge bei Umsatz und Gewinn. Das operative Ergebnis sank auf EUR 95 Mio. (Vj.: EUR 236 Mio.), der Umsatz fiel um über EUR 1 Mrd. auf EUR 6,36 Mrd. Haupttreiber war die ZuckerSparte mit einem operativen Verlust von EUR 136 Mio. infolge niedriger Preise und geringerer Absatzmengen. Auch Spezialitäten, CropEnergies und Stärke litten, während die Frucht-Sparte dank höherer Preise zulegte. Trotz der Einbußen wurden die bereits im August gesenkten Jahresziele für das bis Ende Februar laufende GJ bestätigt.
Gold und Silber setzten ihre Rekordrally auch gestern fort. Als Treiber fungieren aktuell vor allem die Situation im Iran sowie Sorgen um die Unabhängigkeit der US-Notenbank Fed.
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