innoscripta: Reaktion auf den verkorksten Börsengang
17.06.2025 13:28 Uhr - Autor: Johannes Stoffels auf twitter
Am 23. Mai ist innoscripta an die Börse gegangen. Es gab dabei keine Kapitalerhöhung, einzig Altaktionäre haben sich von Aktien getrennt. Der Platzierungspreis je Aktie lag bei 120,00 Euro. Doch schon am ersten Tag sackte der Kurs auf unter 110 Euro ab. Inzwischen liegt das Papier bei rund 85 Euro, das Tief stand bei 82,50 Euro. Jetzt haben sich die Großaktionäre Michael Hohenester und Alexander Meyer entschlossen, Papiere von innoscripta über die Börse zurückzukaufen. Geplant ist ein Kauf im Volumen von bis zu 12 Millionen Euro. Dabei wird Hohenester bis zu 10 Millionen Euro investieren, Meyer will Papiere für bis zu 2 Millionen Euro erwerben. Die so erworbenen Aktien unterliegen der Lock-up-Frist des Börsengangs. Verkauft werden sollen die Aktien nur, wenn sich der Kurs deutlich erholt hat. Für den Kauf der Aktien setzen die Investoren private Mittel ein. Sie wollen damit ihr Vertrauen in das Geschäftsmodell zum Ausdruck bringen. Beim Börsengang wurden von den Großaktionären 1,82 Millionen Aktien abgegeben. Diese hatten zum Platzierungspreis ein Volumen von rund 218 Millionen Euro. Die Aktien von innoscripta (WKN: A4QVM, ISIN: DE000A40QVM8, Chart, News) verlieren 0,5 Prozent auf 85,20 Euro. In den vergangenen vier Wochen haben die Aktie rund 24 Prozent verloren. Dieser Bericht könnte Sie auch interessiereninnoscripta Aktie fällt zur Börsenpremiere unter IPO-Preis
Die Aktie der innoscripta SE notiert seit dem heutigen Tag am deutschen Aktienmarkt. An der Frankfurter Börse wird der Anteilschein des Unternehmens im Scale-Segment geführt. Auf XETRA liegt der Aktienkurs der innoscripta SE aktuell bei 108,24 Euro und damit spürbar unter dem Platzierungspreis von 120 Euro - hier liegt heute auch das bisherige Tageshoch.
„Insgesamt wurden im Rahmen des Angebots ca. 1,82 Millionen bestehende Aktien aus dem Bestand des Gründers und CEO Michael Hohenester und Co-CEO und CFO Alexander Meyer platziert, bestehend aus ca. 1,58 Millionen bestehenden Basisaktien sowie ca. 0,24 Millionen bestehenden Aktien, die von den Abgebenden Aktionären im Zusammenhang mit der Mehrzuteilungsoption zur Verfügung gestellt wurden”, so innoscripta gestern zum Ergebnis des IPO. Auf Basis des Platzierungspreises von 120 Euro zum IPO errechnete sich eine Marktkapitalisierung der Gesellschaft von 1,2 Milliarden Euro.
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