Formycon: Nach dem Schock - Rating wird ausgesetzt
17.02.2025 14:12 Uhr - Autor: Johannes Stoffels auf twitter
Die Aktie von Formycon steht heute massiv unter Druck. Es gibt Anpassungen bei mehreren Biosimilar-Projekten, dadurch werden Abschreibungen notwendig. Hier spielt der Preisverfalls für Biosimilars in den USA eine Rolle. Daraus dürfte eine außerordentliche Abschreibung im hohen zweistelligen bis knapp dreistelligen Millionenbereich entstehen. Betroffen von den Abschreibungen sind FYB202 und FYB 201. Dieser Bericht könnte Sie auch interessieren
Trotz der schlechten Nachrichten hält Formycon an der Prognose für 2024 fest. Man erwartet keinen Einfluss auf Umsatz und EBITDA, das Nettoergebnis dürfte durch die heutigen Entwicklungen jedoch deutlich belastet werden. Eine genaue Prognose dürfte es mit den endgültigen Zahlen für 2024 geben. Diese stehen am 27. März an.
Die Analysten von mwb research setzen ihr Rating für die Formycon-Aktie unter Beobachtung. Gleiches gilt für das Kursziel der Aktie. Bisher hatte man eine Kaufempfehlung ausgesprochen. Das Kursziel lag bei 91,00 Euro. Die Experten wollen die jüngsten Meldungen und Entwicklungen in ihr Model einarbeiten. Dazu fehlen aber auch noch einige Details.
Die Aktien von Formycon verlieren 30,3 Prozent auf 34,70 Euro. Das Tagestief lag bei 27,55 Euro. In den vergangenen vier Wochen kommt die Aktie auf ein Minus von fast 39 ProzentFormycon: Biosimilar-Projekte unter Preis-Druck – Aktie bricht ein
Die Formycon-Aktie ist nach einer Mitteilung des Unternehmens um 42 Prozent auf 28,80 Euro abgestürzt. Hintergrund sind Anpassungen in mehreren Biosimilar-Projekten, die zu hohen Abschreibungen und strategischen Neuausrichtungen führen.
Allerdings gibt es unter den Neuigkeiten auch eine Gute: Die Entwicklung von FYB206, einem Biosimilar zu Keytruda, wird ohne die ursprünglich geplante Phase-III-Studie fortgesetzt. Formycon sieht nach Gesprächen mit der FDA keine Notwendigkeit für eine weitere klinische Prüfung. Das Unternehmen erwartet dadurch Investitionsersparnisse im hohen zweistelligen Millionenbereich, was sich entsprechend positiv auf Cashflow und Liquidität auswirken wird. Die betroffenen Patienten mit Lungenkarzinom werden mit dem Originalpräparat Keytruda weiter behandelt.
Gleichzeitig drohen erhebliche Abschreibungen auf FYB202, ein Biosimilar zu Stelara. Aufgrund eines stärkeren als erwarteten Preisverfalls bei Biosimilars in den USA geht Formycon nach ... diese News weiterlesen!
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