BASF: Erste Reaktionen auf die Zahlen
27.01.2025 10:07 Uhr - Autor: Johannes Stoffels auf twitter
Vor dem Wochenende hat BASF Eckdaten zum abgelaufenen Geschäftsjahr publiziert. Der Umsatz sinkt von 68,9 Milliarden Euro auf 65,3 Milliarden Euro. Das EBITDA vor Sondereinflüssen steigt von 7,7 Milliarden Euro auf 7,9 Milliarden Euro an. Damit werden die Erwartungen des Marktes erfüllt. BASF rechnete jedoch mit 8,0 Milliarden Euro. Beim EBIT geht es von 2,2 Milliarden Euro auf 2,0 Milliarden Euro nach unten. Analysten rechneten mit 3,2 Milliarden Euro. Netto verdient der DAX-Konzern vermutlich deutlich weniger als im Vorjahr. 2023 lag das Plus bei 225 Millionen Euro. Damit würde der Konsens klar verfehlt werden. Am 28. Februar wird es weitere Zahlen von BASF geben. Die Analysten der Deutschen Bank sprechen von einem gemischten Zahlenwerk. Allerdings sehen sie einige ermutigende Zeichen. Sie bleiben bei ihrer Kaufempfehlung für die Aktien von BASF. Das Kursziel steht unverändert bei 55,00 Euro. Von den Experten der UBS kommt unverändert das Rating „neutral“ mit einem Kursziel von 47,00 Euro. Man blickt gespannt auf die kommenden Ziele für 2025. Erwartet wird von den Schweizern beim EBITDA ein Plus von 4 Prozent, der Konsens rechnet mit einem Anstieg um 7 Prozent. Die Aktien von BASF (WKN: BASF11, ISIN: DE000BASF111, Chart, News) verlieren 1,4 Prozent auf 46,35 Euro. In den vergangenen zwölf Monaten kommt die Aktie auf ein Plus von 4 Prozent. Dieser Bericht könnte Sie auch interessieren
Auch die Experten von Goldman Sachs erneuern nach den Zahlen die Kaufempfehlung für die Papiere von BASF. Hier beläuft sich das Kursziel auf 57,00 Euro. BASF: Free Cashflow über Erwartungen, Gewinn unter Erwartungen
Die BASF-Gruppe hat im vorläufigen Zahlen zufolge Geschäftsjahr 2024 ein EBITDA vor Sondereinflüssen von 7,9 Milliarden Euro erzielt und damit die Markterwartungen erfüllt. Der Wert liegt unter der jüngsten BASF-eigenen Prognose von 8,0 Milliarden Euro, jedoch über dem Vorjahreswert von 7,7 Milliarden Euro.
Der Free Cashflow der BASF-Gruppe lag mit 0,7 Milliarden Euro über den durchschnittlichen Analystenschätzungen von 0,4 Milliarden Euro und auch über der eigenen Prognose von maximal 0,6 Milliarden Euro. Dies ist auf geringere als erwartete Ausgaben für immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen zurückzuführen, obwohl die Investitionen gegenüber dem Vorjahr stiegen. Im Vergleich zu den 2,7 Milliarden Euro Free Cashflow im Jahr 2023 stellt dies jedoch einen deutlichen Rückgang dar.
Der Jahresumsatz belief sich auf 65,3 Milliarden Euro, nach 68,9 Milliarden Euro im Jahr 2023. Währungseffekte und rückläufige Verkaufspreise belasteten die Entwicklung, obwohl ... diese News weiterlesen!
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