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Verbio: Konsens vor deutlicher Korrektur

16.01.2024 11:03 Uhr - Autor: Johannes Stoffels  auf twitter

Bild und Copyright: Verbio.

Verbio hat gestern eine deutliche Gewinnwarnung publiziert. Begründet wird diese mit dem Druck auf die Ethanol- und THG-Quotenpreise. So soll es im laufenden Geschäftsjahr ein EBITDA von 120 Millionen Euro bis 150 Millionen Euro geben. Bisher rechnete Verbio mit 200 Millionen Euro bis 250 Millionen Euro. Erwartet werden zudem Nettofinanzschulden von 145 Millionen Euro bis 175 Millionen Euro (alt: 110 Millionen Euro bis 150 Millionen Euro).

Die neue EBITDA-Prognose liegt 18 Prozent unter der bisherigen Prognose der Analysten der Deutschen Bank. In ihrem Modell stehen bisher 165 Millionen Euro. Der Konsens liegt noch bei 184 Millionen Euro. Hier dürfte es eine deutliche Korrektur nach unten geben .

Wie bisher sprechen die Analysten eine Verkaufsempfehlung für die Aktien von Verbio (WKN: A0JL9W, ISIN: DE000A0JL9W6, Chart, News) aus. Das Kursziel steht bei 22,00 Euro.

Die Aktie von Verbio verlieren heute 1,6 Prozent auf 20,89 Euro. Vor der Warnung stand die Aktie bei mehr als 27 Euro.


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Verbio begründet die Gewinnwarnung mit einem anhaltenden Druck auf die Ethanol- und THG-Quotenpreise. Dieser entstehe „insbesondere durch die massiven, fraglichen Importe fortschrittlichen Biodiesels aus Asien in 2023”. Es sei nun „nicht mehr davon auszugehen, dass sich die Preise kurzfristig ausreichend erholen, um das zuvor erwartete Ergebnis zu erreichen”, so Verbio in einer aktuellen Mitteilung.

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