Siemens Energy: Vertrauen wird geringer – Sorge um Kapitalerhöhung
26.10.2023 16:25 Uhr - Autor: Johannes Stoffels auf twitter
Medien berichten, dass Siemens Energy vom Staat Bürgschaften in Milliardenhöhe haben möchte. Damit will man das weitere Wachstum stützen. Die Probleme bei der Tochter Siemens Gamesa sorgen somit auch bei der Mutter für Unsicherheiten. Am Mittag äußert sich Siemens Energy zu den Medienberichten. Man sagt: „Das starke Wachstum des Auftragseingangs insbesondere bei den ehemaligen Gas and Power-Geschäftseinheiten führt zu einem steigenden Bedarf an Garantien für langfristige Projekte. Vor diesem Hintergrund prüft der Vorstand derzeit verschiedene Maßnahmen zur Stärkung der Siemens Energy-Bilanz und führt Vorgespräche mit unterschiedlichen Parteien, darunter Partnerbanken von Siemens Energy sowie der Bundesregierung, um den Zugang zu einem wachsenden Volumen an Garantien sicherzustellen, die das erwartete starke Wachstum ermöglichen.“ Die Gesellschaft macht zudem deutlich, dass die Tochter Siemens Gamesa für bestimmte Onshore-Plattformen derzeit keine neuen Verträge abschließe und in der Offshore-Sparte nur selektiv Aufträge annehme. Daraus resultiert, dass der Auftragseingang und der Umsatz im Windgeschäft im kommenden Jahr wahrscheinlich unter den Erwartungen des Marktes liegen werden. Hingegen werden der Verlust und der Mittelabfluss die bisherigen Schätzungen vermutlich übertreffen. Auch die Analysten von Jefferies äußern sich vorsichtig. Sie bestätigen die Halteempfehlung für die Papiere, das Kursziel liegt weiter bei 17,00 Euro. Die vermeldete Prognose für 2024 wird als schwerer Schlag bezeichnet. Auch verweist man darauf, dass es bei Siemens Energy eine Kapitalerhöhung geben könnte. Die Aktien von Siemens Energy verlieren heute 33,1 Prozent auf 7,124 Euro.
Analysten reagieren zurückhaltend auf die Situation bei Siemens Energy (WKN: ENER6Y, ISIN: DE000ENER6Y0, Chart, News). So bestätigen die Experten von J.P. Morgan das Rating „neutral“ für die Papiere von Siemens Energy. Das Kursziel sehen sie weiter bei 16,70 Euro. Das Risiko, dass Siemens Energy eine Kapitalerhöhung durchführen wird, wird größer. Auch hat man immer weniger Vertrauen in den Vorstand, dass die Probleme bei der Windtochter Gamesa gelöst werden, zudem es im laufenden Jahr schon mehrere Gewinnwarnungen gab.
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