BioNTech und CEPI kooperieren bei Entwicklung eines mRNA-Mpox-Impfstoffs
18.09.2023 12:53 Uhr - Autor: Michael Barck auf twitter
BioNTech und die Coalition for Epidemic Preparedness Innovations (CEPI) treten in eine Zusammenarbeit zur Entwicklung eines mRNA-basierten Mpox-Impfstoffs ein. Im Rahmen dieser Kooperation wird BioNTech eine klinische Phase-1/2-Studie für das BNT166 Impfstoffprogramm einleiten. CEPI unterstützt dieses Vorhaben mit einer finanziellen Förderung von bis zu 90 Millionen US-Dollar. Mpox ist auch bekannt als Affenpocken und rückte 2022 im Zuge eines größeren Ausbruchs in den Fokus. „Seit der Ausrottung der Pocken im Jahr 1980 hat die Immunität der Weltbevölkerung gegen die Virusfamilie der Orthopoxviren, zu denen auch die Mpox-Viren gehören, stetig abgenommen”, so BioNTech (WKN: A2PSR2, ISIN: US09075V1026, Chart, News) am Montag.Hinweis auf Interessenskonflikt(e): Der / die Autor(in) oder andere Personen aus der 4investors-Redaktion halten unmittelbar Positionen in Finanzinstrumenten / Derivate auf Finanzinstrumente von Unternehmen, die in diesem Beitrag thematisiert werden und deren Kurse durch die Berichterstattung beeinflusst werden könnten: BioNTech. 4investors.de als bevorzugte Quelle bei Google festlegen Damit sehen Sie unsere Börsen- und Aktiennews häufiger in Ihren Google-Suchergebnissen.
„Mpox kann schwere Komplikationen verursachen, insbesondere bei Kindern und Schwangeren sowie bei immungeschwächten Personen. Der jüngste globale Ausbruch, der zu einem internationalen Gesundheitsnotstand erklärt wurde, unterstreicht den Bedarf an einem hochwirksamen, gut verträglichen und zugänglichen Mpox-Impfstoff. Wir haben unser BNT166-Programm im Mai 2022 gestartet, um diesen Bedarf zu adressieren”, sagt Ugur Sahin, CEO und Mitbegründer von BioNTech.
Die erzielten Daten aus dieser Partnerschaft sollen die globale Initiative von CEPI, die sich zum Ziel gesetzt hat, innerhalb von 100 Tagen wirksame und gut verträgliche Impfstoffe gegen virale Krankheitserreger mit Pandemiepotenzial zu entwickeln, maßgeblich voranbringen. Für BioNTech ist diese Zusammenarbeit ein weiterer Schritt in der Unternehmensstrategie, präventive Impfstoffe gegen Infektionskrrankheiten zu entwickeln, insbesondere gegen solche, die Länder mit geringerem Einkommen stärker betreffen. Dazu gehören auch die Malaria- und Tuberkuloseprogramme BNT165 bzw. BNT164, die beide in einer Phase-1-Studie stehen.
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