US-Jobmarkt bremst Aktien - Börsen-Ausblick u.a. mit Aurubis, Tech-Layoffs, Konjunkturdaten - Nord LB
07.02.2023 09:27 Uhr - Autor: Kolumnist auf twitter
Die Aufträge der deutschen Industrie sind im Dezember wegen der verbesserten Nachfrage aus dem Inland und der Euro-Zone so stark gestiegen wie seit über einem Jahr nicht mehr. Die Bestellungen legten ggü. dem Vormonat um 3,2% zu. Zudem fiel der Einbruch im November mit revidiert -4,4% nicht ganz so stark aus wie zunächst angenommen (-5,3%). Die schlechte Stimmung in der deutschen Chemieindustrie hat sich zum Jahresbeginn - entgegen derjenigen in der deutschen Wirtschaft - insgesamt weiter eingetrübt. Das Barometer für das Geschäftsklima fiel im Januar um 2,3 auf minus 26,0 Punkte. Allerdings hat sich die Versorgung mit Vorprodukten spürbar verbessert. Immer mehr Firmen der Technologiebranche setzen den Rotstift beim Personal an. Einige Beispiele für angekündigte Stellenstreichungen: SAP (-3.000 Stellen bzw. -2,5%), Software AG (- 200 bzw. -4,0%), Dell (-6.650 bzw. -5,0%), Amazon (-18.000 bzw. -6,0%), Alphabet (-12.000), Microsoft (-10.000), Meta (-11.000 bzw. -13,0%), Spotify (-600 bzw. 6,0%), Intel (ohne Zahl), Twitter (-3.700 bzw. -50,0%), LYFT (-700 bzw. -13,0%), Seagate (-3.000 bzw. -8,0%), Cisco Systems (bis zu -5,0%), HP (-6.000), Salesforce (-8.000 bzw. -10,0%). Die weltweite Passagiernachfrage im Luftverkehr ist im Jahr 2022 um 64,4% gegenüber dem Jahr 2021 gestiegen. Sie lag nach Angaben der IATA damit allerdings noch 31,5% unter dem Niveau von vor der Pandemie (2019). Dank der Aufhebung von Reisebeschränkungen nahm der internationale Verkehr in Asien besonders kräftig zu. Ausblick Renten- und Aktienmärkte Unternehmen Devisen und Rohstoffe Neue Sanktionen der Europäische Union (EU) gegen Russland hatten zunächst keine Auswirkungen auf den Handel mit Öl. Nach einem bereits seit längerem geltenden Importverbot für russisches Erdöl trat ein Einfuhrverbot für russische Ölprodukte wie Diesel in Kraft. Am Nachmittag erholten sich die Notierungen leicht von den starken Verlusten der Vorwoche. Disclaimer: Dieser Text ist eine Kolumne der Nord LB. Der Inhalt der Kolumne wird von 4investors nicht verantwortet und muss daher nicht zwingend mit der Meinung der 4investors-Redaktion übereinstimmen. Jegliche Haftung und Ansprüche werden daher von 4investors ausdrücklich ausgeschlossen!
Diese Woche dürfte sich angesichts eines zumindest in Bezug auf US-Indikatoren nahezu leeren Kalenders eher so dahinschleppen. Die anderen Länder reißen auch nicht unbedingt das Eisen aus dem Feuer: Nach der gestrigen Bekanntgabe der deutschen Auftragseingänge steht heute die Veröffentlichung der Zahlen zur deutschen Industrieproduktion an. Beide Daten stammen noch aus dem Dezember – liegen also weit zurück. Besser verhält es sich auch nicht mit der US-Handelsbilanz - ebenfalls aus dem Dezember. Da in allen drei Fällen bereits die gesamtwirtschaftlichen Leistungen der Länder als vorläufige Schätzungen vorliegen (also das BIP-Wachstum), werden die Marktreaktionen darauf heute gering sein. Vielleicht sind da schon die beiden Auftritte der EZBMitglieder Villeroy und Schnabel vielversprechender.
Zinsspekulationen belasteten Anleihen in der Euro-Zone, die Kurse gaben nach. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen kletterte auf 2,30%. US-Staatsanleihen blieben ebenfalls unter Druck.
Nach dem Abschuss eines mutmaßlichen chinesischen Spionageballons in den USA befürchten Anleger negative Folgen auf die Wirtschaftsbeziehungen zwischen den USA und China. Die Zinssorgen tun ihr Übriges. Entsprechend prägten Gewinnmitnahmen das Bild an den Aktienbörsen in Europa und den USA. DAX -0,84%, MDAX -1,53%, TecDAX -0,90%. Dow Jones -0,10%, S&P 500 -0,61%, Nasdaq -1,00%
Gestiegene Energiekosten und die hohe Inflation ließen den operativen Gewinn von Aurubis im 1. Quartal (Oktober bis Dezember) des GJ 2022/23 deutlich schrumpfen. Das operative Vorsteuerergebnis fiel y/y um fast ein Viertel auf EUR 125 Mio. Vor allem die Recyclingsparte musste einen starken Rückgang um mehr als die Hälfte auf EUR 35 Mio. (Vj. EUR 83 Mio.) hinnehmen. In der Kupferproduktion legte das Ergebnis dagegen um 15% auf EUR 108 Mio. zu. Für das Gesamtjahr stellte das Management einen Vorsteuergewinn am oberen Rand des Prognosekorridors von EUR 400 Mio. bis EUR 500 Mio. (Vj. EUR 532 Mio.) in Aussicht.
Der US-Dollar setzte seinen Aufwärtskurs vom Freitag fort, der Euro fiel auf den tiefsten Stand seit vier Wochen. Die türkische Lira erreichte nach den verheerenden Erdbeben ein Rekordtief.
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