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BioNTech: Die erste Dividende kommt - zwei neue Aufsichtsräte

02.06.2022 06:57 Uhr - Autor: Michael Barck  auf twitter

Comirnaty-Produktion in BioNTechs Werk in Marburg. Bild und Copyright: BioNTech.

BioNTechs Hauptversammlung hatte vor allem zwei Entscheidungen zu bieten, die für die Aktionäre der Gesellschaft von Interesse waren. Zum einen die Entscheidung über die erste Dividendenzahlung des Mainzer Biotech-Unternehmens. Wie zu erwarten war, gab es die Zustimmung zum Ausschüttungsvorschlag: Je BioNTech Aktie werden 2,00 Euro an Dividende für das mit einem milliardenschweren Gewinn beendete Geschäftsjahr 2021 ausgeschüttet, insgesamt ein Betrag von mehr als 484 Millionen Euro.

Darüber hinaus gab es Entscheidungen über Besetzungen im Aufsichtsrat von BioNTech. Anja Morawietz, Professorin für externes Rechnungswesen und Allgemeine Betriebswirtschaftslehre in Nürnberg, sowie der frühere langjährige Wacker-Chemie-Chef Rudolf Staudigl wurden mit einer Mehrheit von 99,85 Prozent bzw. 99,86 Prozent ergänzend in den Aufsichtsrat gewählt. Zudem erfolgte die Wiederwahl des bisherigen Aufsichtsratsvorsitzenden Helmut Jeggle als Mitglied des Aufsichtsrats mit einer Mehrheit von 96,44 Prozent. Jeggle wurde anschließend durch das Kontrollgremium erneut zum Aufsichtsratsvorsitzenden gewählt.

„Wir möchten unsere Aktionärinnen und Aktionäre durch die Sonderdividende und ein Aktienrückkaufprogramm an unserem Erfolg im Jahr 2021 teilhaben lassen. Dies steht im Einklang mit BioNTechs Kapitalallokationsstrategie und der Verpflichtung des Unternehmens, nachhaltigen Wert für unsere Aktionärinnen und Aktionäre zu schaffen“, sagt Jeggle.



BioNTech-Finanzvorstand Jens Holstein kündigt allein für das Jahr 2022 Investitionen zwischen 1,4 Milliarden Euro und 1,5 Milliarden Euro in die laufenden Forschungs- und Entwicklungsinitiativen von BioNTech an. Binnen drei bis fünf Jahren könnten mehrere Produktkandidaten an den Markt kommen - so die klinischen Studienphasen erfolgreich verlaufen und die Behörden die diversen Therapiekandidaten im Bereich der Krebs- und Infektionserkrankungen zulassen. Darüber hinaus stehen weitere Übernahmen an. „Gleichzeitig beabsichtigen wir, weiter anorganisch zu wachsen, zum Beispiel durch synergistische Zukäufe und Einlizenzierungen“, so Holstein.

Auch zur bisherigen „Cash-Cow“ der Mainzer, dem mRNA-basierten COVID-19 Impfstoff Comirnaty, wird es in der nächsten Zeit Neuigkeiten geben: In den kommenden Wochen wollen die Mainzer klinische Studiendaten für eine auf den Omikron-Stamm des SARS-CoV-2 Virus angepasste Variante des Vakzins vorlegen.

Die BioNTech Aktie (WKN: A2PSR2, ISIN: US09075V1026, Chart, News) beendete am Mittwoch den Handel an der US-Techbörse NASDAQ mit 161,49 Dollar.



Hinweis auf Interessenskonflikt(e): Der / die Autor(in) oder andere Personen aus der 4investors-Redaktion halten unmittelbar Positionen in Finanzinstrumenten / Derivate auf Finanzinstrumente von Unternehmen, die in diesem Beitrag thematisiert werden und deren Kurse durch die Berichterstattung beeinflusst werden könnten: BioNTech.

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