Valneva: Kaufrating trotz einer sehr negativen Entwicklung
16.05.2022 15:48 Uhr - Autor: Johannes Stoffels auf twitter
In den Vereinigten Arabischen Emiraten hat Valneva eine Notfallzulassung für den Corona-Impfstoff erhalten. In der Europäischen Union wartet der französisch-österreichische Konzern weiter auf eine solche Zulassung. Das hat inzwischen Folgen. Dieser Bericht könnte Sie auch interessieren
Ein Liefervertrag mit der EU hat seine Gültigkeit verloren, die EU hat ihn aufgrund der Vertragsklauseln gekündigt. Bedingung war nämlich, dass es für den Impfstoff bis zum 30. April eine Marktzulassung durch die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) geben musste. Dieses Datum ist folgenlos verstrichen. Jetzt hat Valneva noch 30 Tage Zeit für eine Marktzulassung oder für eine Nachbesserung des Vertrags.
Sollte all dies nicht gelingen, so drohen klare Umsatzausfälle. Aus Sicht der Analysten von Goldman Sachs ist dieser Umsatz aber wesentlich, damit Valneva das eigene Umsatzziel für das laufende Jahr schafft. Man wollte einen Umsatz von 430 Millionen Euro bis 590 Millionen Euro erwirtschaften, so frühere Aussagen. Davon hätten mindestens 350 Millionen Euro aus dem Impfstoff generiert werden sollen.
Die amerikanischen Experten werten die Vertragskündigung durch die EU als sehr negativ für Valneva. Aktuell gibt es kaum noch Lieferverträge des Unternehmens. Man will aber zugleich nicht ausschließen, dass der Impfstoff für die Zukunft eine Option bleiben könnte.
Die Analysten erneuern die Kaufempfehlung für die Aktien von Valneva. Das Kursziel steht unverändert bei 27,50 Euro.
Die Aktien von Valneva (WKN: A0MVJZ, ISIN: FR0004056851, Chart, News) geben 21,1 Prozent auf 9,514 Euro nach.Valneva Aktie stürzt ab: Der EU-GAU für den COVID-19 Impfstoffhersteller droht
Valneva startet die Woche mit zwei Neuigkeiten. Die gute: Das Unternehmen hat eine weitere Zulassung für den COVID-19 Impfstoff VLA2001 erhalten. Allerdings ist es nicht die erhoffte Zulassung in der Europäischen Union. Stattdessen haben die Vereinigten Arabischen Emirate eine Notfallzulassung für den inaktivierten, adjuvantierten COVID-19-Impfstoff erteilt.In der EU droht dem französisch-österreichischen Unternehmen dagegen der „GAU”: Wie Valneva heute mitteilt, beabsichtige die Europäische Kommission, „den Vorabkaufvertrag für Valnevas inaktivierten COVID-19-Ganzvirus-Impfstoffkandidaten VLA2001 zu kündigen”. Im Rahmen des Vertrags war die Lieferung von bis zu 60 Millionen Dosen des „Totimpfstoffs” vereinbart - der überwiegende Teil allerdings nur als Option. Voraussetzung für die Lieferungen ist die Zulassung des COVID-19 Impfstoffs in der EU, die sich mehrfach verzögert hat und weiterhin nicht vorliegt.Für Valneva hat dies Folgen, ... diese News weiterlesen!
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