USA: Sattes Stellenplus – es läge allerdings noch mehr drin - Nord LB
06.08.2021 15:09 Uhr - Autor: Kolumnist auf twitter
Ausserhalb des Landwirtschaftssektors wurden im Juli 943´000 neue Stellen geschaffen. Die Arbeitslosenquote fällt von 5.9 % auf 5.4 %. Disclaimer: Dieser Text ist eine Kolumne der Nord LB. Der Inhalt der Kolumne wird von 4investors nicht verantwortet und muss daher nicht zwingend mit der Meinung der 4investors-Redaktion übereinstimmen. Jegliche Haftung und Ansprüche werden daher von 4investors ausdrücklich ausgeschlossen!
Die Erwartungen werden klar geschlagen. Die Situation am Arbeitsmarkt bessert sich. Die Fed bekommt grünes Licht zum Handeln. Doch es gilt auch: Der Jobaufbau fällt in absoluter Betrachtung zwar hoch aus, doch im Verhältnis zu den offenen Stellen ist das vermeldete Plus verhältnismässig gering. Der US-Arbeitsmarkt erholt sich gemessen an der Personalnachfrage der Unternehmen nur relativ zaghaft. Gemessen am Bedarf der Unternehmen, läge auch ein Stellenplus von deutlich über einer Million drin.
Das von der US-Regierung bis Anfang September bezahlte zusätzliche Arbeitslosengeld dürfte so manchen Arbeitnehmer davon abhalten, an den Arbeitsplatz zurückzukehren. Allerdings ist dies nur ein Aspekt, die Pandemiephase wird auch genutzt, um sich beruflich neu zu orientieren. Auch dies wirkt sich bremsend auf den Arbeitsplatzaufbau aus, weil sich viele Menschen noch in der beruflichen Findungsphase befinden. Viele Unternehmen sind nun auch bereit, höhere Löhne zu bezahlen, wie die anziehenden Stundenlöhne zeigen. Die durchschnittlichen Stundenlöhne legen um 4 % im Jahresvergleich zu.
Die Situation am US-Arbeitsmarkt verbessert sich. Gleichzeitig klettern die Löhne nach oben. Die Fed wird deshalb an ihren Plänen einer Reduktion der monatlichen Wertpapierkäufe weiter feilen. In den kommenden Wochen wird die US-Notenbank einen konkreten Fahrplan zum Ausstieg aus der expansiven Geldpolitik vorlegen. In den frühen Herbstmonaten wird es von den US-Währungshütern nähere Details zum Tapering geben. Der Startpunkt einer Drosselung des Wertpapierankaufvolumens könnte dann der November oder Dezember sein.
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