Am Morgen: Google, DAX, Inflations- und Konjunkturdaten im Blickpunkt - Nord LB Kolumne
08.06.2021 09:07 Uhr - Autor: Kolumnist auf twitter
Während Chinas Importe im Mai so stark wie zuletzt Anfang 2011 gewachsen sind, blieben das Wachstum der Exporte hinter den Erwartungen zurück. Im Jahresvergleich stiegen die Einfuhren um 51,1% (April: +43,1%). Angetrieben wurden sie dabei vor allem durch steigende Rohstoffpreise. Die Exporte wuchsen um 27,9% (April: +32,3%) gegenüber dem Vorjahresmonat und damit deutlich geringer als erwartet. Wie es hieß, hätten die Exporte zwar von einer Erholung der Nachfrage in den Industrieländern profitiert, wurden gleichzeitig jedoch durch höhere Rohstoff- und Frachtkosten, logistische Engpässe und einem stärkeren Yuan belastet. Deutsche Industrie im April überraschend schwach: Nach drei Anstiegen in Folge (zuletzt im März rev. +3,9%) gingen die Bestellungen um 0,2% zurück, was auf die schwache Inlandsnachfrage zurückzuführen war. Diese lag 4,3% unter dem Vormonat, während die Auslandsaufträge weiter anzogen (+2,7%). Im Vergleich zum Februar 2020, dem Monat vor Beginn der Einschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie, liegen die Bestellungen nun um 9,9% höher. Verglichen mit April 2020 schossen sie sogar um 78,9% nach oben. Nach Angaben des Ifo-Instituts ist die Zahl der Kurzarbeiter im Mai auf 2,3 (2,5) Millionen zurück, was einer Quote von 6,8% der abhängig Beschäftigten entspricht. Der Rückgang der Kurzarbeit war nach den Worten der Forscher in nahezu allen Branchen zu sehen. Mit 46,1% lag die Zahl der Kurzarbeiter im Gastgewerbe weiterhin sehr hoch, so das Institut. Im Einzelhandel sank die Quote auf 9,3%. Für den Juni erwartet die Experten in diesen Bereichen einen merklichen Rückgang. Dann dürften sich die jüngsten Lockerungen der Corona-Beschränkungen bemerkbar machen, hieß es. Die Konjunktur im Euro-Raum wird von Börsianern so zuversichtlich bewertet wie seit Februar 2018 nicht mehr. Das entsprechende Barometer der Investment-Beratungsfirma Sentix stieg im Juni etwas stärker als erwartet um 7,1 auf 28,1 Punkte. Es war der vierte Anstieg in Folge. "Die Wirtschaft in der Euro-Zone ist weiter auf Kurs, die schmerzlichen Folgen des Corona-Jahres hinter sich zu lassen", erklärte Sentix-Geschäftsführer Hübner. Die Öffnungen von Handel, Gastronomie und Tourismus in den vergangenen Wochen zeigten ihre Wirkung, hieß es. Rentenmarkt Aktienmarkt Unternehmen Devisen Öl / Gold Disclaimer: Dieser Text ist eine Kolumne der Nord LB. Der Inhalt der Kolumne wird von 4investors nicht verantwortet und muss daher nicht zwingend mit der Meinung der 4investors-Redaktion übereinstimmen. Jegliche Haftung und Ansprüche werden daher von 4investors ausdrücklich ausgeschlossen!
Verbesserte Konjunkturdaten aus der Euro-Zone haben die Kurse deutscher Bundesanleihen zum Wochenauftakt fallen lassen. Nachdem die US-Staatsanleihen am Freitag nach dem enttäuschenden Arbeitsmarktbericht für den Monat Mai kräftig zugelegt hatten, gab es zum Wochenauftakt eine Gegenbewegung.
Neue Rekorde am deutschen Aktienmarkt nehmen Anleger anscheinend lediglich nur noch zur Kenntnis. Euphorie sieht auf jeden Fall anders aus. Der DAX notierte im Tagesverlauf mit gut 15.732 Punkten so hoch wie nie, ging letztlich aber mit 15.677,15 Punkten tiefer aus dem Handel. DAX -0,10%, MDAX +0,70%, TecDAX +0,12%. An der Wall Street haben sich die Anleger verhalten gezeigt. Marktteilnehmer scheinen vor den am Donnerstag anstehenden US-Inflationsdaten für Mai keine Risiken eingehen zu wollen, da sie sich Hinweise auf einen möglichen Zeitpunkt für eine Straffung der ultralockeren Geldpolitik erhoffen. Dow Jones -0,4%, S&P-500 -0,1%, Nasdaq-Comp. +0,5%. Nikkei-225 aktuell etwas schwächer bei 28.963,48 Punkten.
Die Alphabet-Tochter Google zahlt in Frankreich wegen Missbrauchs seiner marktbeherrschenden Stellung im Online-Werbegeschäft eine Strafe in Höhe von 220 Mio. EUR, teilte die französische Wettbewerbsbehörde mit. Man habe einen Vergleich geschlossen, hieß es. Demnach stimmte der weltgrößte Suchmaschinenanbieter zu, einige seiner Praktiken im automatisiert ablaufenden Online-Werbegeschäft zu ändern.
Der Euro hat auf die veröffentlichten Konjunkturdaten kaum reagiert und in der Nähe seines Vortageskurses geschlossen.
Nach einem durch Gewinnmitnahmen schwächeren Handelsauftakt haben sich die Ölpreise wieder gefangen und weitgehend unverändert geschlossen. Nach zwei Tagen mit volatilerem Geschäft hat sich der Goldpreis am Montag nur wenig verändert.
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