Eyemaxx: Neue Bedingungen
29.03.2021 20:01 Uhr - Autor: Johannes Stoffels auf twitter
In der kommenden Woche gibt es bei Eyemaxx drei Gläubigerversammlungen für die bis 2023, 2024 und 2025 laufenden Anleihen. Ziel war es dabei eigentlich, eine Bedingung der Anleihekonditionen abzuschaffen. Laut dieser Bedingung muss Eyemaxx eine Eigenkapitalquote von 20 Prozent bis 15 Prozent (2025) ausweisen, sonst haben die Anleihegläubiger unter gewissen Bedingungen ein Sonderkündigungsrecht. Eyemaxx wollte diesen Passus streichen, da die Möglichkeit besteht, dass zumindest die Schwelle von 20 Prozent mit den kommenden Jahreszahlen gerissen werden kann. Jetzt hat es Gegenanträge zum Ansinnen von Eyemaxx gegeben. Die Immobiliengesellschaft hat diese aufgenommen und schließt sich ihnen an. Somit soll die Eigenkapitalquote für alle drei Anleihen bei jeweils mindestens 15 Prozent liegen. Falls die Mindestquote gerissen wird und nicht innerhalb von zwölf Monaten wieder aufgeholt wird, muss Eyemaxx laut dem neuen Vorschlag eine zusätzliche Verzinsung von 0,5 Prozent jährlich zahlen. Sollte die Eigenkapitalquote unter 10 Prozent fallen, muss Eyemaxx einen gemeinsamen Vertreter bestellen. Analysten hatten heute vermutet, dass Eyemaxx beim anstehenden Geschäftsbericht, der aufgrund von Uneinigkeiten mit dem Wirtschaftsprüfer vermutlich erst im Mai publiziert wird, auf eine Eigenkapitalquote von 17 Prozent bis 19 Prozent kommt. 4investors.de als bevorzugte Quelle bei Google festlegen Damit sehen Sie unsere Börsen- und Aktiennews häufiger in Ihren Google-Suchergebnissen.
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Bei der Eyemaxx Real Estate AG nehmen die turbulenten Tage kein Ende. Nun muss das Immobilien-Unternehmen aus Aschaffenburg die Publikation der Bilanz für 2020 verschieben. Der Grund: Eyemaxx und ihre Wirtschaftsprüfer streiten über Bewertungen der Immobilienprojekte in der Bilanz. So will das Unternehmen nach eigenen Angaben Werte aus aktuellen Sachverständigengutachten ansetzen, die Wirtschaftsprüfer bestehen aber auf niedrigeren Bewertungen der Immobilienprojekte.Die Auseinandersetzung um die Projektwerte betreffen den gewerblichen Immobilien-Bereich bei Eyemaxx Real Estate. Infolge der Corona-Pandemie ist vor allem der Hotelbereich temporär besonders betroffen, Wertkorrekturen sind notwendig. Wie hoch diese konkret ausfallen, ist noch offen. Eyemaxx geht davon aus, dass der Verlust für 2020 zwischen 28 Millionen Euro und 35 Millionen Euro liegen wird. Zuletzt nannte man noch eine Summe zwischen 26 Millionen Euro und 28 Millionen Euro.
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