Am Morgen: CTS Eventim, Hornbach, Indus, Nemetschek und Nordex im Fokus - Nord LB Kolumne
24.03.2021 08:14 Uhr - Autor: Kolumnist auf twitter
Die EZB erwartet nach den Worten von Chefvolkswirt Lane wegen der anhaltenden Lockdown-Maßnahmen ein schwieriges zweites Quartal für die Wirtschaft in der Euro-Zone. Die Notenbank werde aber das Ihre tun, um die Kreditkosten niedrig zu halten, so Lane weiter. Rentenmarkt Aktienmarkt Der Handel an den US-Börsen verlief über weite Strecken ruhig, erst zum Schluss gab es Abgaben. Finanzministerin Yellen hatte vor dem Kongress ausgeführt, dass neue Konjunkturprogramme eine Erhöhung der Staatseinnahmen notwendig machten. Dow Jones -0,94%, S&P-500 -0,76%, Nasdaq-Comp. -1,12%. Schwacher Tag für den Nikkei 225: 28.406 Punkte (-2,04%). Unternehmen Die Corona-Pandemie und der damit einhergehende Heimwerker-Boom hat bei der Baumarktkette Hornbach im Geschäftsjahr 2020/2021 (28.02.) nach vorläufigen Zahlen das Geschäft kräftig angekurbelt. Die Erlöse kletterten im Konzern um 15,4% auf 5,456 Mrd. EUR. Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT) sprang um 40% auf 325 Mio. EUR. Die Beteiligungsfirma Indus will nach dem Corona-bedingten Einbruch im abgelaufenen Jahr 2021 wieder deutlich mehr verdienen. Das operative Ergebnis (EBIT) soll 95 bis 110 Vorjahr: 25,1) Mio. EUR erreichen, die Erlöse zwischen 1,55 bis 1,7 (1,56) Mrd. EUR liegen. Der Ausblick sei wegen der anhaltenden Corona-Unsicherheiten allerdings noch von Unsicherheit geprägt, sagte Vorstandschef Schmidt. Der Bau- und Planungssoftware-Spezialist Nemetschek konnte den Konzernumsatz 2020 um 7,2% (organisch: +5,6%, währungsbereinigt: +8,3%) auf 596,9 Mio. EUR steigern. Klarer Wachstumstreiber waren die wiederkehrenden Umsätze aus Software-Serviceverträgen und Mietmodellen, die sich um 19,9% auf 359,0 Mio. EUR erhöhten und damit 2020 bereits 60,1% der Gesamtumsätze ausmachten (Vorjahr: 53,8%). Während das operative Konzernergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) um 4,0% auf 172,3 Mio. EUR stieg, ging der Nettogewinn abschreibungsbedingt marginal auf 96,9 (97,7) Mio. EUR zurück. Volle Auftragsbücher machen den Windturbinenbauer Nordex für das laufende Jahr zuversichtlich, auch wenn der Start ins Jahr eher holprig verlief. CEO Blanco rechnet mit Erlösen zwischen 4,7 und 5,2 (Vorjahr: 4,65) Mrd. EUR und erwartet eine operative Umsatzrendite (EBITDA-Marge) von 4,0 bis 5,5% (2,0%). Insbesondere ab Q2 geht der Konzern von geringeren Auswirkungen der Corona-Pandemie und einer Stabilisierung der Lieferketten aus. Devisen Öl / Gold Disclaimer: Dieser Text ist eine Kolumne der Nord LB. Der Inhalt der Kolumne wird von 4investors nicht verantwortet und muss daher nicht zwingend mit der Meinung der 4investors-Redaktion übereinstimmen. Jegliche Haftung und Ansprüche werden daher von 4investors ausdrücklich ausgeschlossen!
Die trüben Aussichten für die deutsche Konjunktur nach der erneuten Lockdown-Verlängerung haben die Kurse der Bundesanleihen nach oben gezogen. U.a. die verschlechterte Stimmung an den Aktienbörsen hat am US-Anleihenmarkt für eine freundliche Stimmung gesorgt.
Der deutsche Aktienmarkt präsentierte sich in engen Grenzen uneinheitlich. Die erneute Lockdown-Verlängerung hat zwar belastet, aber per Saldo nicht zu stärkeren Abgaben geführt. Anleger bevorzugten meist defensive Titel. DAX +0,03%, MDAX -0,31%, TecDAX +0,27%.
CTS Eventim musste durch die Corona-Beschränkungen 2020 einen Umsatzeinbruch von 82,2% auf 256,8 Mio. EUR hinnehmen. Der Betriebsverlust (normalisiertes EBITDA) lag durch konsequente Einsparungen und Erträge aus Versicherungsentschädigungen sowie staatliche Personal- und Fixkostenzuschüsse nur mit 2,9 Mio. (VJ: +286,5 Mio. Euro) im Minus. Der Ticketvermarkter setzt im laufenden Jahr auf einen Neustart für Kulturbetrieb und Live-Veranstaltungen. Die Zeichen stünden gut, dass angesichts der zunehmenden Verfügbarkeit von Impfstoffen und Schnelltests die Branche in den nächsten Monaten den Pfad in Richtung Normalität einschlage, sagte CEO Schulenberg. Eine Prognose wagte er allerdings wegen der weiterhin bestehenden erheblichen Unsicherheiten nicht.
Eine breit angelegte US-$-Stärke hat im Gegenzug den Euro am Dienstag belastet.
Die jüngsten Beschränkungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie haben die Angst vor einem Einbrechen der Ölnachfrage geschürt und die Preise unter Druck gesetzt. Gold litt unter dem anziehenden US-$ und gab nach.
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