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Lufthansa: Druck auf die Eigenkapitalquote

08.03.2021 11:32 Uhr - Autor: Johannes Stoffels  auf twitter

Auch 2021 wird die Lufthansa Verluste erwirtschaften, 2022 soll sich die Lage verbessern. Bild und Copyright: Lufthansa.

2020 hat der Lufthansa aufgrund der Pandemie einen Rekordverlust gebracht. Auch die Eigenkapitalquote ist massiv unter Druck geraten. Sie ist von 24,0 Prozent auf 3,5 Prozent abgesunken. 2021 dürften wichtige Kennzahlen erneut negativ ausfallen, damit bleibt der Druck auf die Eigenkapitalquote bestehen. Zum Ausgleich dürfte es kapitalerhöhende Maßnahmen geben.

Die Analysten von Independent Research rechnen nach diesen Erkenntnissen für 2021 mit einem Verlust je Aktie von 3,10 Euro (alt: -0,96 Euro). 2022 soll es einen Gewinn je Aktie von 0,70 Euro (alt: 0,61 Euro) geben.

In den vergangenen Monaten hat die LH-Aktie fast 60 Prozent zugelegt. Damit sind die positiven Entwicklungen der Zukunft schon klar eingepreist.


Wie bisher sprechen die Analysten eine Verkaufsempfehlung für die Aktien der Lufthansa aus. Das Kursziel lag bisher bei 9,00 Euro. Es steigt in der aktuellen Studie auf 10,10 Euro an.

Die Aktien der Lufthansa gewinnen am Morgen 2,9 Prozent auf 12,085 Euro.

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