BioNTech von Cyberangriff auf EMA betroffen
09.12.2020 20:29 Uhr - Autor: Johannes Stoffels auf twitter
BioNTech beherrscht heute die Schlagzeilen. Zunächst gab es am Mittag die Meldung, dass zwei Personen in Großbritannien nach der gestrigen Impfung mit BNT162b2 von BioNTech und Pfizer, Probleme bekommen haben. Beide Personen leiden jedoch unter verschiedenen Allergien. In Großbritannien wird nun empfohlen, dass Personen, die solche Vor-Probleme haben, derzeit nicht geimpft werden sollen. Die Untersuchungen laufen. Am späten Nachmittag gab es dann eine gute Meldung. Kanada lässt den deutsch-amerikanischen Impfstoff zu. Die zuständige Behörde gibt grünes Licht. In der kommenden Woche werden in dem Land größere Lieferungen des Impfstoffs erwartet. Systeme von BioNTech und Pfizer sind nicht in Mitleidenschaft gezogen worden, dort gibt es in Zusammenhang mit diesem Vorfall keine Angriffe. Nach den Erkenntnissen von BioNTech können Studienteilnehmer durch den unerlaubten Zugriff auf die Daten nicht identifiziert werden. Man erwartet jedoch weitere Informationen der EMA und will darauf entsprechend reagieren. Ein wichtiger Punkt wird von BioNTech gleichzeitig hervorgehoben. Der Angriff habe keine Auswirkungen auf den Zeitplan der EMA hinsichtlich der Überprüfung des Impfstoffes. Eine Verzögerung aus diesem Grund wird es somit nicht geben. Dieser Bericht könnte Sie auch interessieren
Am Abend gibt es eine weitere Mitteilung von BioNTech. Bei der Europäischen Arzneimittel Agentur (EMA) hat es einen Cyberangriff gegeben. Dabei haben die Hacker offenbar auch Zugriff zu Dokumenten erhalten, die BioNTech und Pfizer bei der Behörde eingereicht haben. Diese lagen auf einem EMA-Server. Die Hacker haben darauf rechtswidrig zugegriffen.
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Britische Aufsichtsbehörden sprechen eine Warnung für die Corona-Impfung von BioNTech und Pfizer aus. Das berichten britische Medien. Personen, bei denen signifikante allergische Reaktionen gegenüber Medikamenten oder Lebensmitteln bekannt sind, sollten die Impfung derzeit nicht empfangen. Gestern gab es offenbar Probleme bei der Impfung von zwei Personen, die im Gesundheitswesen arbeiten. Diese haben in der Folge allergische Reaktionen gezeigt. Bei beiden Personen waren aber schon vorher starke allergische Reaktionen bekannt. Sie erholen sich derzeit.In Großbritannien haben seit gestern bereits tausende Menschen den neuen Corona-Impfstoff erhalten. Inzwischen wird bei den zu impfenden Personen explizit nach möglichen Allergien gefragt. Der Vorfall dürfte von den Behörden untersucht werden. Ein Sprecher von Pfizer weist darauf hin, dass es bei den Studien keine ernsthaften Sicherheitsbedenken gab. Daran nahmen 44.000 Personen teil. Man ... diese News weiterlesen!
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