USU Software: Auftragsbestand auf Rekordniveau
16.11.2020 11:21 Uhr - Autor: Dena Altdörfer auf twitter
USU Software meldet für das dritte Quartal 2020 einen Umsatzanstieg von 23,8 Millionen Euro auf 25,8 Millionen Euro. Man habe von einem sehr sehr starken Cloud- und Wartungsgeschäft profitieren können, heißt es vonseiten der Gesellschaft am Montag. Auf Neunmonatsbasis wurde der Umsatz von 68,7 Millionen Euro auf 77,9 Millionen Euro gesteigert und der operative Gewinn auf EBITDA-Basis von 5,6 Millionen Euro auf 8,3 Millionen Euro. Unter dem Strich weist USU Software einen Neunmonatsgewinn von 4,0 Millionen Euro aus im Vergleich zu 1,4 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Je USU Aktie konnte man den Überschuss damit von 0,13 Euro auf 0,38 Euro steigern. „Für das laufende letzte Quartal 2020 erwartet der Vorstand ein Umsatzwachstum im Vergleich zum Vorquartal und ein positives Bereinigtes EBIT”, so das Unternehmen aus Möglingen zum Ausblick. Hintergrund sei ein Auftragsbestand auf dem Rekordniveau von mehr als 60 Millionen Euro. „Zugleich bestätigt der Vorstand die Mittelfristplanung für die USU-Gruppe, die ein durchschnittliches organisches Umsatzwachstum für die kommenden Jahre von 10 Prozent sowie den Ausbau der operativen Marge auf Basis des Bereinigten EBIT bis 2024 auf 13 Prozent - 15 Prozent beinhaltet”, so USU weiter. Dieser Bericht könnte Sie auch interessierenUSU Software: „Mittelfristig werden wir stark vom wachsenden SaaS-Geschäft profitieren“
Mit einem Umsatzplus von 13 Prozent und einer Ergebnissteigerung um 267 Prozent hat sich die USU Software AG im zweiten Quartal im Corona-Umfeld gut behauptet. Dabei war die hohe Zahl von Neuabschlüssen im In- und Ausland eine tragende Säule des Wachstums. „Die Corona-Krise hat die Rückstände der Unternehmen in Bezug auf die Digitalisierung zutage gebracht“, erläutert USU-Vorstandsvorsitzender Bernhard Oberschmidt im Gespräch mit der Redaktion von 4investors.de. Der Rekord-Auftragsbestand von 59,5 Millionen Euro lässt Oberschmidt mit Zuversicht auf das zweite Halbjahr blicken, auch wenn eine höhere SaaS-Quote erst mittelfristig „Treiber des von uns avisierten Margenanstiegs“ sein wird.
4investors.de spricht mit CEO Bernhard Oberschmidt auch über den öffentlichen Sektor als „sehr verlässlichen Geschäftspartner“, das Risiko im Lizenzgeschäft und die Bestätigung der mittelfristigen Ziele.
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