Voltabox: Margenschocker – Liquidität wird knapp
30.10.2020 17:01 Uhr - Autor: Johannes Stoffels auf twitter
Nach drei Quartalen kommt Voltabox auf einen Umsatz von 13,3 Millionen Euro. Das EBITDA liegt fast bei -21 Millionen Euro. Der Verlust steht bei 35 Millionen Euro, im Vorjahr gab es ein Minus von 10 Millionen Euro. Die Gesellschaft hat ihre Prognose korrigiert. Bisher ging man von einer EBITDA-Marge von -6 Prozent aus. Jetzt hält man eine Marge von -60 Prozent für möglich. Große Hoffnung setzt man bei Voltabox auf den 1. Dezember. Dann will man ein innovatives Technikkonzept für Lithium-Ionen Batterien mit dem Namen Voltabox-Flow-Shape-Design präsentieren. Dabei setzt man auf Gewichts- und Kostenreduktion. Noch fehlen zu viele Informationen, um dieses Projekt wirklich bewerten zu können. Ende des dritten Quartals hat Voltabox noch liquide Mittel in Höhe von 750.000 Euro. Man prüft derzeit verschiedene Finanzierungsoptionen. Der niedrige Kassenbestand dürfte zu betrieblichen Einschränkungen führen. Die Analysten von FMR belassen die Aktie „under review“. Auch das Kursziel ist derzeit ausgesetzt. Die Aktien von Voltabox gewinnen heute 1,1 Prozent auf 3,64 Euro. Dieser Bericht könnte Sie auch interessierenVoltabox: Umsatz und Ergebnis brechen ein - 2020 noch schlechter als erwartet
Voltabox schließt die ersten neun Monate 2020 mit deutlichen Rückgängen bei den Geschäftszahlen ab. Der Umsatz des Unternehmens aus Delbrück ist von 37,9 Millionen Euro auf 13,3 Millionen Euro eingebrochen. Auf EBITDA-Basis weist man einen Verlust von 21 Millionen Euro aus - das Minus hat sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum fast vervierfacht. Je Voltabox Aktie steigt der Neunmonatsverlust von 0,63 Euro auf 2,21 Euro. Positiv ist dagegen die Entwicklung beim operativen Cashflow verlaufen, der sich um mehr als 17 Millionen Euro auf ein Plus von 4,8 Millionen Euro gesteigert hat.
„Voltabox muss und wird die aktuelle Situation der zurückhaltenden Endmärkte infolge der Unsicherheit durch die Corona-Pandemie meistern. Momentan müssen wir uns noch in Geduld üben, doch wir sehen das unverändert hohe Interesse an unseren Lösungen und sind daher sehr optimistisch, dass wir in 2021 wieder deutlich größere Absatzvolumina realisieren werden”, sagt Jürgen Pampel, CEO von ... diese News weiterlesen!
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