Daimler: Neues Kursziel nach dem Vergleich
15.09.2020 11:42 Uhr - Autor: Johannes Stoffels auf twitter
Daimler hat sich mit US-Behörden im Diesel-Streit geeinigt. Ein Vergleich über 1,27 Milliarden Euro soll die Auseinandersetzung beilegen. Man hat laut Daimler für die Gesamtsumme eine ausreichende bilanzielle Vorsorge getroffen. Dieser Bericht könnte Sie auch interessieren
Daimler kommt im Vergleich zu Volkswagen bei dem Skandal recht günstig davon. VW kostete die Angelegenheit in den USA mehr als 20 Milliarden Euro. Berücksichtigen muss man jedoch, dass strafrechtliche Ermittlungen von dem Vergleich nicht abgedeckt sind. Diese können weitere Milliarden verschlingen.
Die Analysten der Nord LB bleiben nach der Einigung bei der Halteempfehlung für die Aktien von Daimler. Das Kursziel lag bisher bei 38,00 Euro. Es steigt in der neuen Studie auf 43,00 Euro an.
Die Aktien von Daimler notieren fast unverändert bei 46,13 Euro.Daimler: Aktie reagiert auf Milliarden-Deal mit US-Behörden mit Schwäche
Im Diesel-Skandal hat sich Daimler mit den US-Behörden auf einen Vergleich in zivilrechtlichen Verfahren geeinigt. Auf den Autobauer kommen erwartete milliardenschwere Kosten zu, wenn das zuständige US-Bundesgericht der Einigung zustimmt. Zum einen werden für den Vergleich mit den US-Behörden 1,5 Milliarden Dollar an Kosten anfallen, weitere rund 700 Millionen Dollar zur Beilegung der Verbraucher-Sammelklage. Zudem rechnet Daimler mit weiteren Kosten im mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Bereich, mit denen man die Anforderungen aus den Vergleichen erfüllen will. Es sei ausreichend bilanzielle Vorsorge getroffen worden, so Daimler.
„Die US-Regulierungsbehörden haben einem Vergleich zivil- und umweltrechtlicher Ansprüche zugestimmt. Damit werden die entsprechenden behördlichen Verfahren im Zusammenhang mit Emissionskontroll-Systemen von rund 250.000 Diesel-Fahrzeugen in den USA umfassend beendet. Heute wurden die Vergleichsvereinbarungen nun von den US-Behörden beim ... diese News weiterlesen!
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