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Sporttotal: Neues Kamerasystem soll Millionensummen einsparen helfen

02.07.2020 13:03 Uhr - Autor: Dena Altdörfer  auf twitter

Bild und Copyright: Michael Barck / www.4investors.de.

Während die Sporttotal noch wochenlang auf die erneut verschobene Bilanzvorlage für das Jahr 2019 warten müssen, zeigt sich das Kölner Unternehmen mitteilsam in anderer Hinsicht. Nachdem man gerade unter anderem die Verlängerung einer Kooperation mit der Deutschen Telekom gemeldet hat, gibt es nun Neuigkeiten zu den Aktivitäten rund um das Amateursport-Streamingportal sporttotal.tv. Gemeldet wird der Abschluss der Entwicklung eines eigenen 180 -Kamerasystems. Dieses sei nun für den operativen Einsatz bereit und solle noch im Juli an den ersten Sportstätten installiert.

Sporttotal erhofft sich hiervon zum einen mehr Unabhängigkeit von Zulieferern, zum anderen auch erhebliche Einsparungen. So seien niedrigere Investitionen für den Roll-out von Kamerasystemen möglich. Zudem erwarten die Kölner nach eigenen Angaben vom Donnerstag, dass die neue Unabhängigkeit von Zulieferern „mittelfristig zu einer Reduktion laufender Aufwendungen im niedrigen zweistelligen Millionenbereich pro Jahr führen” werde.

Zudem hofft man auf zusätzliche Umsätze: „Weitere Erlöspotentiale können durch die Nutzung der Live-Streams für Wettplattformen und die White-Label-Produktion des Kamerasystems erschlossen werden”, so Sporttotal.


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Schon am 22. April meldete die Kölner Sporttotal AG eine Verschiebung der Bilanzvorlage für das Jahr 2019. Vor mehr als zwei Monaten hieß es, dass der Geschäftsbericht spätestens am 30. Juni vorgelegt werden solle. Am Tag davor wird nach einer Meldung der Gesellschaft klar: Das wird nichts mehr. Erneut muss das Unternehmen den Bilanztermin verschieben und macht dafür die gleichen Gründe wie schon im April verantwortlich. „Aufgrund weiterhin bestehender Engpässe im Bereich Finance und sich verzögernder Prüfungshandlungen, unter anderem resultierend aus der Corona-Pandemie” verschiebe sich die Bilanzvorlage weiter, so das Unternehmen.

Unschön: Es sind nicht nur einige Tage, die die Aktionäre nun auf den Jahresabschluss für 2019 warten müssen, sondern gleich mehrere Wochen. Aktionäre müssen sich nun bis zum 14. August gedulden. Spätestens dann solle der Geschäftsbericht 2019 vorgelegt werden. Warum eine erneute Verzögerung um mehrere Wochen erst einen Tag vor ... diese News weiterlesen!

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