BioNTech und Pfizer legen gute Daten zu Corona-Impfstoffkandidaten vor - Aktien mit Kurssprung
01.07.2020 15:20 Uhr - Autor: Michael Barck auf twitter
BioNTech und Forschungspartner Pfizer haben am Mittwoch Daten aus der klinischen Studie 1/2 für ihren SARS-CoV-2-Impfstoffkandidaten BNT162b1 vorgelegt. Die Meldung sorgt für einen Kurssprung bei der BioNTech Aktie, die im Euro-Chart charttechnische Hürden zwischen 61,99 Euro und 63,47 Euro überspringt und bis auf 68,50 Euro steigt. An dieser Marke ging es bereits seit März nicht weiter voran, nun der Ausbruch und damit einher gehend ein charttechnisches Kaufsignal. 4investors.de als bevorzugte Quelle bei Google festlegen Damit sehen Sie unsere Börsen- und Aktiennews häufiger in Ihren Google-Suchergebnissen.
Zu den klinischen Daten, die BioNtech und Pfizer heute vorgelegt haben. „Lokale Reaktionen und systemische Ereignisse nach der Immunisierung mit 10 µg und 30 µg BNT162b1 waren dosisabhängig, im Allgemeinen leicht bis mäßig und vorübergehend. Es wurden keine schwerwiegenden unerwünschten Ereignisse berichtet”, so BioNTech zur Sicherheit des Impfstoffkandidaten. Am 28. Tag und damit sieben Tage nach der zweiten Dosis hätten alle untersuchten Probanden signifikant erhöhte RBD-bindende IgG-Antikörper und SARS-CoV-2 neutralisierende Antikörper.Hinweis auf Interessenskonflikt(e): Der / die Autor(in) oder andere Personen aus der 4investors-Redaktion halten unmittelbar Positionen in Finanzinstrumenten / Derivate auf Finanzinstrumente von Unternehmen, die in diesem Beitrag thematisiert werden und deren Kurse durch die Berichterstattung beeinflusst werden könnten: BioNTech.
Für BioNTech und Pfizer sind die Daten wichtige Zwischenschritte auf dem Weg zu einer Phase 2b/3-Studie mit BNT162b1, mit der man bereits im Juli beginnen möchte. „Weitere Daten aus der laufenden klinischen Phase 1/2-Studie mit vier Impfstoffkandidaten werden die Auswahl eines Leitkandidaten und der Dosisstufe für eine große, globale Phase 2b/3-Sicherheits- und Wirksamkeitsstudie ermöglichen”, so das Mainzer Biotech-Unternehmen am Mittwoch.
Auch die Arbeiten an einer Produktion für den Impfstoff laufen bereits auf Hochtouren. „Für den Fall, dass die Sicherheits- und Wirksamkeitsstudie erfolgreich ist und der Impfstoff die behördliche Zulassung erhält, rechnen die Unternehmen damit, bis Ende 2020 bis zu 100 Millionen Dosen und bis Ende 2021 möglicherweise mehr als 1,2 Milliarden Dosen herstellen zu können”, so BioNTech.
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