Lufthansa: Vertretbare Konditionen
26.05.2020 10:46 Uhr - Autor: Johannes Stoffels auf twitter
Es hat lange gedauert, aber gestern wurden die Verhandlungen zwischen der Lufthansa und der Bundesregierung über eine Staatshilfe abgeschlossen. Bis zu 9 Milliarden Euro kann die Lufthansa dank der Unterstützung Deutschlands erhalten. Über den Wirtschaftsstabilisierungsfonds wird sich die Bundesrepublik mit 20 Prozent an der LH beteiligen. Dazu soll es eine Kapitalerhöhung geben. Der Bezugspreis je Aktie liegt bei 2,56 Euro. Andererseits: Gestern konnte eine Aktie 8,64 Euro. Über eine Stille Einlage gelangen bis zu 5,7 Milliarden Euro aufs Konto der Lufthansa. Die Verzinsung dieser Einlage liegt zunächst bei 4 Prozent und steigt bis auf 9,5 Prozent an. Außerdem gibt es noch Kredite von bis zu 3 Milliarden Euro. Der hohe Abschlag bei der Kapitalerhöhung zum aktuellen Kurs muss als Wermutstropfen gesehen werden. Aus Sicht der Analysten von Independent Research sind die Konditionen und Auflagen insgesamt dennoch tragbar. So hat die Lufthansa genügend Luft, um die Krise zu überstehen. Allgemein rechnet man damit, dass das Niveau von 2019 erst 2023 wieder erreicht werden wird. Unklar ist bisher, wie die EU reagieren wird. Brüssel muss der Vereinbarung zustimmen. Die Analysten bestätigen die Halteempfehlung für die Aktien der Lufthansa. Das Kursziel für das Papier steigt von 8,60 Euro auf 9,00 Euro an. Die Aktien der Lufthansa gewinnen heute 5,1 Prozent auf 9,078 Euro. 4investors.de als bevorzugte Quelle bei Google festlegen Damit sehen Sie unsere Börsen- und Aktiennews häufiger in Ihren Google-Suchergebnissen.
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Lufthansa: Es gibt eine Einigung!
Seit Tagen gibt es Gerüchte und Spekulationen, dass sich die Lufthansa mit der Bundesregierung über ein Rettungspaket geeinigt hat. Vor wenigen Minuten kommt die Bestätigung. Der Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) stimmt dem Stabilisierungspaket zu. Zugleich befürwortet auch der Vorstand das Paket.Das Paket hat wie erwartet ein Volumen von bis zu 9 Milliarden Euro. Es umfasst Stille Einlagen von bis zu 5,7 Milliarden Euro. Davon werden 4,7 Milliarden Euro als Eigenkapital eingestuft werden. Es werden für 2020 und 2021 jährliche Zinsen von 4,0 Prozent fällig. Danach steigt der Zinssatz bis 2027 auf 9,5 Prozent an.
Im Rahmen einer Kapitalerhöhung wird der WSF mit 20 Prozent an der Lufthansa beteiligt werden. Der Bezugspreis liegt bei 2,56 Euro je Aktie. Somit kommen rund 300 Millionen Euro in die Kasse der Fluggesellschaft. Im Falle einer Übernahme der Lufthansa kann der WSF seinen Anteil auf 25 Prozent plus eine Aktie erhöhen.
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