Daimler: Es kann noch schlechter werden
29.04.2020 12:56 Uhr - Autor: Johannes Stoffels auf twitter
Im ersten Quartal sinkt der Absatz bei Daimler um fast 17 Prozent auf 644.000 Einheiten. Der Umsatz verringert sich um mehr als 6 Prozent auf 37,22 Milliarden Euro. Beim EBIT geht es um 78 Prozent auf 617 Millionen Euro nach unten. Der Gewinn liegt bei 94 Millionen Euro, das ist ein Minus von 95,5 Prozent. Corona beherrscht die Zahlen zum ersten Quartal, das ist keine Überraschung. Die Zahlen zum zweiten Quartal könnten noch schlechter werden, Verluste können in dieser Situation nicht ausgeschlossen werden. Auf das Gesamtjahr gesehen kann sich die Autoproduktion um 10 Prozent bis 20 Prozent verringern. Für die Analysten der Nord LB bleibt es bei der Halteempfehlung für die Aktien von Daimler. Das Kursziel für die Papiere des Autobauers steigt von 26,00 Euro auf 28,00 Euro an. Für 2020 rechnen die Experten mit einem Gewinn je Aktie von 0,93 Euro (2019: 2,22 Euro). 2021 soll das Plus bei 2,90 Euro liegen. Dann dürfte sich die Situation somit wieder gebessert haben. Immer wieder tauchen Spekulationen auf, dass es eine Fusion zwischen Daimler und einem Mitbewerber geben könnte. Genannt werden dabei BMW, aber auch Renault oder Geely. Die Aktien von Daimler gewinnen heute 1,5 Prozent auf 30,87 Euro. Dieser Bericht könnte Sie auch interessierenDaimler - Quartalszahlen: „Schlüsseltechnologien stehen nicht zur Disposition”
Der Autobauer Daimler hat heute Zahlen zum ersten Quartal 2020 vorgelegt. Infolge der Corona-Pandemie gab es vor allem bei den Ergebnissen deutlich schlechtere Zahlen als im Vorjahrequartal. Vor Zinsen und Steuern verzeichnet Daimler einen operativen Gewinnrückgang von knapp 2,8 Milliarden Euro auf 0,62 Milliarden Euro. Das Konzernergebnis stürzt im ersten Quartal von 2,15 Milliarden Euro auf 0,17 Milliarden Euro ab. Umgesetzt wurden 37,2 Milliarden Euro nach zuvor 39,7 Milliarden Euro. Im Industriegeschäft vergrößerte sich im ersten Quartal 2020 zudem das Minus beim Free Cashflow von 2,0 Milliarden Euro auf 2,3 Milliarden Euro.
„Die COVID-19-Pandemie hat erhebliche Auswirkungen auf die Weltwirtschaft - und auf unser Unternehmen. Wir haben proaktiv die Fertigung im März gestoppt und sehr schnell Maßnahmen zur Liquiditätssicherung und zum Kostenmanagement auf den Weg gebracht”, sagt Ola Källenius, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und der Mercedes-Benz AG. „Daimler ... diese News weiterlesen!
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