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Deutsche Börse: Zahlen zu den Corona-Turbulenzen - SAP und Commerzbank vorne

01.04.2020 15:16 Uhr - Autor: Robin Lohwe  auf twitter

Eine Statistik der Deutsche Börse AG zeigt: Die Corona-Krise und der daraus resultierende Börsencrash hat für einen heftigen Sprung bei den Handelszahlen an der Börse gesorgt. Bild und Copyright: Deutsche Börse.

Wenn man wissen will, welche Ausnahmesituation an der Börse in den letzten Wochen wegen der Corona-Pandemie herrschte, helfen nicht nur die Blicke auf Aktienindizes und Aktienkurse. Die heute von der Deutsche Börse AG veröffentlichten Handelszahlen für den März sprechen eine ebenso deutliche Sprache zu den Markt-Turbulenten. Der Handelsumsatz ist raketenhaft in die Höhe geschossen: Meldete der Börsenbetreiber für XETRA, Frankfurter Börse & Co. im März des vergangenen Jahres noch einen Handelsumsatz von 130 Milliarden Euro, so wurden im März 2020 mehr als 300 Milliarden Euro an Handelsumsatz auf den verschiedenen Handelsplattformen erreicht.

„Nach Wertpapierarten entfielen im gesamten Kassamarkt auf Aktien 256,8 Milliarden Euro. Im Handel mit ETFs/ETCs/ETNs lag der Umsatz bei 39,0 Milliarden Euro. In Anleihen wurden 1,0 Milliarden Euro umgesetzt, in Zertifikaten 3,3 Milliarden Euro und in Fonds 0,6 Milliarden Euro”, so die Deutsche Börse AG am Mittwochnachmittag.

Umsatzspitzenreiter bei den Einzeltiteln war die SAP Aktie mit einem Volumen von 15,8 Milliarden Euro. Im MDAX nimmt die Commerzbank Aktie mit 1,8 Milliarden Euro Handelsvolumen die Spitze ein. Im SDAX war der Anteilschein von HelloFresh mit 570 Millionen Euro Handelsvolumen der Spitzenreiter.

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